Fußball und die Champions-League

Ha, endlich was über Fußball schreiben und einen wirtschaftlichen Grund vorschieben können - das ist ein innerer Volkskongress für mich.

Die Fakten: In der Champions League hat es kein deutscher Klub (mit wie wenig Deutschen auch immer) ins Viertelfinale geschafft. Das heißt, bei weiteren dreizehn Partien schaut das größte Volk Europas nicht mehr zu. Oder nur noch die echten Fußballfans davon, aber die haben noch nie interessiert. Wirtschaftlich ist das für die dahinterstehende Industrie natürlich eine Katastrophe. Per Ende März müsste z.B. Premiere die Übertragungsrechte auf einen Betrag abschreiben, der sich nicht wesentlich von Null zu unterscheiden hätte.

Wohlgemerkt: Hier geht es nicht um Fußball, sondern um die Champions-League. Fußball, das ist St. Pauli gegen HSV, Borussia gegen Schalke, oder 1860 gegen Bayern. Champions League, das ist Real gegen Juve, Chelsea gegen Milan, Barcelona gegen Arsenal.

Dumm nur, dass das Geld der Fußball-Fans zur Finanzierung der Champions League gebraucht wird. Ich bin gespannt, wie die UEFA das Dilemma lösen wird. Werden deutsche Klubs erst ab dem Achtelfinale ins Geschehen eingreifen müssen?

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2 Kommentare zu “Fußball und die Champions-League”

  1. 16.03.2006 | 9:35

    Bis es mal wieder St. Pauli (das Sankt ist uns heilig!) gegen die Erste vom HSV zu sehen geben wird, das wird wohl noch ‘ne Weile dauern :-(

  2. 16.03.2006 | 17:21

    Bevor ich eine Schanzenviertel- oder Reeperbahn-Fatwa verpasst bekomme, schnell mal das Heilige gewürdigt…

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