Sind die Teile mehr als das Ganze?

Über “The Agitator” bin ich auf einen Eintrag bei “The Register” gestoßen, wo sich jemand mal die Mühe gemacht hat, alle Schäden, die von bestimmten Interessengruppen für den Fall heraufbeschworen werden, dass die Menschen nicht von gewissen Lastern Abstand nehmen, zu addieren und dabei zum Schluss kommt, dass der gesellschaftliche Gesamtschaden größer als das aktuelle Vermögen sein müsste.

Ich finde die Idee originell, aber die Argumentation nicht überzeugend, denn im fraglichen Beitrag wird zum einen Vermögen über die Geldsumme M2 definiert, was ich für einen reichlich unvollkommenen Maßstab halte. Zum anderen dürfte es sich bei vielen der behaupteten Kosten um reine Opportunitätskosten, also um entgangenen Wohlstand handeln, der dann eben kein Bestandteil des gegenwärtigen wäre.

Radley Balko schlägt vor, dasselbe Spielchen mal mit angedrohten Todesopfern durchzuführen. Das wäre zwar makabrer, ließe sich aber dafür leichter messen.

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