Was wird am Hindukusch eigentlich wirklich verteidigt?

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5 Kommentare zu “Was wird am Hindukusch eigentlich wirklich verteidigt?”

  1. Marcel
    21.03.2006 | 22:19

    Bei solchen Sachen bemerke ich selber, wie ich emotional und aggresiv werde und mich frage: “Wozu marschieren wir ein, wenn wir es dann nicht hinbekommen, die zu einer uns genehmen Gesetzgebung zu bringen. Radikalliberal könnte man sagen: Das hat jetzt gar nichts mit demokratischem Willen des afghanischen Volkes zu tun, sondern wir müssen und werden immer wieder Rechte als unveräußerlich ansehen und dann können wir auf diese wohl auch bestehen, wenn wir das Land erst vor wenigen Jahren seiner Souveränität beraubt haben und jetzt aufgrund der nicht ausreichenden neuerrungenen Souveränität Schutzmacht sind.
    Meine Haltung.

  2. 22.03.2006 | 8:37

    Wieso zu einer “uns genehmen” Gesetzgebung? Eigentlich doch nur zu einer Gesetzgebung, die ein Minimum an Menschenrechten garantiert! Die /sollen/ sich eigene Gesetze geben. Aber auf der Basis allgemein anerkannter Grundrechte.

  3. 22.03.2006 | 9:19

    Ich frage mich bei solchen Nachrichten immer nur, warum diese Staaten die UN-Charta und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte unterzeichnet haben. Wir reden immer von “westlichen” Werten, dabei haben auch alle übelen Diktaturen diese Werte durch ihre Unterschrift zu universellen Werten gemacht.
    Wenn die Charta sowas wie die Vereinssatzung ist, warum gibt es dann nicht Konsequenzen für Verstöße gegen die Satzung? Jeder Kegelclub ist das konsequenter als die UN. Solange der Kegelclub diesen Vorsprung hat, empfinde ich auch UN-”Entscheidungen” weniger bindend als die eines Schützenvereins, Kegelclubs, Skatclubs…

  4. Marcel
    22.03.2006 | 18:30

    @stefanolix
    Ich hab mich zu wenig differenziert ausgedrückt. Wir meinen das selbe. Ich wollte mit der Formulierung eben bloß hervorheben, dass wir auf gewissen Rechten (Grundrechte) bestehen müssen, selbst dann wenn ein Volk in einem von uns besiegten Land diese Grundrechte nicht teilt.
    Um mich hier von den Neocons abzugrenzen: Die Durchsetzung dieser Grundrechte rechtfertigen keinen Krieg, hier ist Soft Power angesagt. Aber wenn wir schon mal in dem Land drin sind- im Fall von Afganistan schlicht und ergreifend aus Gründen der Terrorismusabwehr- dann können wir die Grundrechte auch durchsetzen.

  5. 22.03.2006 | 20:23

    [...] Weitere Meinungen haben euroneuzeit, Rayson (kurz und knackig) und Gunnar Schupelius bei “Libertas Cara” zu bieten. [...]

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