Kosten-Nutzen-Analyse

Der Abschluss eines Vertrages, der energiepolitisch zweifelhaft ist, weil er Deutschland noch stärker an einen unsicheren Lieferanten wie Russland bindet, und der außenpolitisch zweifelhaft ist, weil er die Bedenken der europäischen Partner im Osten ignoriert, hat doch einen Nutzen:

250.000 Euro.

So hoch ist die Entschädigung, die Schröder für seinen Aufwand erhält, den er als deutscher Bundeskanzler für die Interessen des russischen Staatsmonopolisten Gasprom auf sich nahm.

So unverschämt hat kein deutscher Bundespolitiker zuvor sein Amt für seinen persönlichen Vorteil genutzt.

Ähnliche Beiträge


3 Kommentare zu “Kosten-Nutzen-Analyse”

  1. 30.03.2006 | 14:48

    So? Kennst du denn die “Aufwandsentschädigungen” oder “Schmerzensgelder”, die andere Politiker kassiert haben (Bangemann z.B.).

    Du wirst doch wohl keine Neiddiskussion auslösen wollen?!

    Im Ernst: Ich finde Schröders Entscheidung einfach nur daneben und absolut kritikwürdig!

  2. Boche
    30.03.2006 | 14:51

    Kennst du denn die “Aufwandsentschädigungen” oder “Schmerzensgelder”, die andere Politiker kassiert haben (Bangemann z.B.).

    Nein. Her mit den Fakten, apollon!

    Du wirst doch wohl keine Neiddiskussion auslösen wollen?!

    Wenn mein Angestellter von mir bezahlt wird und meine Arbeitsmittel benutzt, um einem anderen zu dienen - dann ist es kein Neid auf das Geld, was dieser Angestellte vom anderen bekommt.
    Sondern Wut darüber, dass er mich betrogen hat.

    Aber in der Wertung sind wir uns ja wohl einig.

  3. 30.03.2006 | 22:32

    si si, sind wir uns!

Bad Behavior has blocked 1122 access attempts in the last 7 days.