Wegwerfgesellschaft

Wir Konsumenten kennen das. Geht ein Paar Schuhe durch unsachgemäßen Gebrauch kaputt, werfen wir es weg und kaufen uns ein neues.

Was wir noch nicht wussten: Wir denken damit wie hochbezahlte Topmanager einer Bank. Die eigene Privatkundensparte so lange vernachlässigt, umstrukturiert und kleingeredet, bis sie gänzlich unattraktiv für Kunden und Investoren war? Kein Problem, kaufen wir uns einfach eine neue.

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3 Kommentare zu “Wegwerfgesellschaft”

  1. 4.05.2006 | 15:58

    Medien, die ungefiltert und unhinterfragt alles nachplappern, was Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von sich geben, tragen aber auch ihren Teil zu dieser Wegwerfmentalität bei. Immerhin ist die Beschimpfung der Privatkunden, die man am liebsten den biederen Sparkassen überlassen hätte, ja noch nicht so lange her.

  2. Nex
    4.05.2006 | 19:33

    Also ich find als Privatkunde das Angebot der DB durchaus attraktiv. Im Ausland bei Partnerbanken kostenlos abheben - das hat so eigendlich keine mir bekannte andere deutsche Bank. (Ja die Postbank, aber nur 4x im Jahr) Der Service ist freundlich, kulant und über die Preise kann ich mich auch nicht beklagen.

  3. 4.05.2006 | 23:48

    @Nex

    Na, dann kennen wir ja die Zielgruppe ;-)

    Ich selbst bin vor ein paar Jahren nach einem arroganten “Gebühren”erhöhungsschreiben zu einer anderen Bank gewechselt. Ich sehe nicht ein, für meine Guthaben keine Zinsen zu bekommen und dann auch noch “Gebühren” zu zahlen für die Gnade der DB, mir ein Konto zu gewähren.

    Aber wie dein Beispiel zeigt, kann das momentane Modell für andere Präferenzstrukturen ganz gut funktionieren. Ackermann scheint es jedoch nicht zu reichen…

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