Konservativer Frust

Besser als jpj in der Freiheitsfabrik könnte ich es auch nicht sagen:

Durch ihre Taten haben Unionspolitiker gezeigt, daß ihr prinzipientreues Gerede in der Opposition eben dieses war: Gerede. Unionspolitiker sind heute all das, wozu sie einst rot/grüne Politiker erklärten. Sie haben sich als das herausgestellt, was sie behaupteten daß ihre Wähler es niemals dulden dürften.

Konservative, zumal christliche Konservative, spielen in der Union die gleiche Rolle wie Liberale in der FDP: die der nützlichen Trottel. Kein Unions-Politiker nimmt Konservative ernst. Doch immer wenn eine Wahl ansteht, ruft die Union nach ihren konservativen Wählern und sie kommen gelaufen wie gute Schoßhündchen. Kein Wunder, daß die Union heute nicht von der SPD zu unterscheiden ist.

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7 Kommentare zu “Konservativer Frust”

  1. Boche
    12.05.2006 | 9:36

    Ach, jetzt weiß ich, woher jpj kommt - von der Freiheitsfabrik!
    Ich habe nämlich gestern den wunderbaren Kommentar eines jpj beim Nahles-Heil-Debattenblog gelesen und war begeistert.

  2. 12.05.2006 | 9:53

    Daß Problem ist seit ca. 1991, daß die SPD sich wie die CDU gebährdet, nicht umgekehrt … man denke an’s “Aussitzen” und anderes …

  3. spruance
    12.05.2006 | 11:36

    Politiker wollen regieren (=mit Geld nach etwas werfen) und dazu benötigen sie Handlungsspielraum (=frische Knete, die sie noch nicht ausgegeben haben), und den kann man sich nur da holen, wo die Knete sich nicht schnell genug verstecken kann (=Steuererhöhungen für Leute mit Einkommen). Wo da der Unterschied zwischen SPD und CDU sein soll, ist mir schleierhaft!

  4. Zodac
    13.05.2006 | 0:48

    Die Politiker sind eben wirkliche Vertreter des Volkes…

  5. 13.05.2006 | 9:59

    @Zodac:

    Laß Sie uns abschaffen! Wenn der Ackermann schon so erfolgreich bei der Deutschen Bank ist, sollten wir doch lieber eine befristete Diktatur unter seiner Führung einrichten, damit’s hier endlich wieder bergauf geht … nicht nur reden, handeln! Sich der Realität stellen, statt Sabbelbuden in Berlin zu unterhalten! Der Markt als Entfaltung und Verwirklichung menschlicher Natur regelt das schon! Wozu Parlamente?

  6. Zodac
    13.05.2006 | 17:29

    @Momo

    Selbstbestimmung statt Mitbestimmung! ,-)

  7. 13.05.2006 | 18:03

    @Zodac:

    Wie jetzt? ;-) Ich will selbst mitbestimmen!

    PS: Ich fände das eigentlich ganz lustig, sich vorzustellen, was Ackermann machte, wenn er denn die Möglichkeit zur befristeten Diktatur hätte. Die Arbeitslosen rausschmeißen?

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