Spargeln wachsen aus den Dämmen

[D]ie polnischen Erntehelfer sind in diesem Jahr teurer. Für sie müssen in Polen Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden:

“Wir müssen 47 Prozent auf den Nettolohn nach Polen überweisen, das hört sich jetzt gewaltig an. Wenn der polnische Erntehelfer 2000 Euro netto verdient, muss ich noch einmal zusätzlich 1000 Euro nach Polen überweisen für die Sozialversicherung, was vorher nicht war, das ist eine gewaltige Summe, 47 Prozent, das wird einigen Betrieben, auch gesunden Betrieben, den Garaus machen.”

(…)

Von 1000 Spargelstechern auf Hof Schlunkendorf stammen 50 aus Deutschland, 200 aus Rumänien, der Rest aus Polen. Sie sind nicht durch deutsche Arbeitslose zu ersetzen, ist Brandenburgs Agrarminister Dietmar Woidke überzeugt:

“Eines muss man immer dabei wissen, dass diese Arbeitskräfte deutsche Arbeitsplätze sichern. Und wenn sie wegfallen würden, hätten die Betriebe einen großen Wettbewerbsnachnachteil. Und dieser Wettbewerbsnachteil hätte zur Folge, dass deutsche Arbeitsplätze wegfallen, Dauerarbeitsplätze wohlgemerkt.”

Die Sozialabgabepflicht hat Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, ist Agrarminister Woidke überzeugt. Dass diese EU-Regelung durch ein bilaterales Abkommen zwischen Polen und Deutschland außer Kraft gesetzt werden könnte, hält er allerdings für unwahrscheinlich. So wird in diesem Jahr mancher Spargel nicht gestochen werden können. In Schlunkendorf fehlen Erntehelfer. Die grünen Stangen wachsen bereits aus den Dämmen.

Ähem…kurze Nachfrage: Wenn ein deutscher Spargelbauer einem nicht bei ihm arbeitenden polnischen Spargelstecher 0 Euro zahlt, dann fließen dadurch 0 Zloty ins polnische Sozialversicherungssystem, oder sehe ich das falsch? 

Und soll ich mal raten, wo (zumindest ziemlich bald) die Spargelsortiermaschinen hergestellt werden, die jetzt an die Stelle der Spargelstecher treten? 

Um ganz sicher zu gehen, dass ich diesen DLF-Beitrag (Polnische Helfer bleiben daheim - Bei der Spargelernte fehlen Arbeitskräfte, mp3, 03:11 Minuten, 749 KB) in dieser Ausführlichkeit zitieren darf, müsste ich jetzt noch etwas mehr eigene Meinung liefern, um die erforderliche Schöpfungshöhe zu erreichen…Ich bitte um Verzeihung, ich hab’s minutenlang versucht - aber mir fehlen einfach die Worte.

Aber irgendwie ist das für mich ein treffendes Symbol für die EU: Spargeln, die aus Dämmen wachsen.

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15 Kommentare zu “Spargeln wachsen aus den Dämmen”

  1. 17.05.2006 | 0:48

    Was ist daran so schwer zu verstehen? Deutsche Spargelbauern sind nicht wettbewerbsfähig, daher gibt für diese Branche Sonderregelungen, die es ihnen erlaubt billige Arbeitskräfte aus dem Ausland anzufordern. Mittlerweile sind sie nicht mehr ganz so billig, den auch in Polen gibt es Sozialabgaben (waren sie vorher nicht versichert oder wer hat ihre Beiträge bezahlt?). Das ist vergleichbar mit der deutschen Steinkohle, ohne Subventionen wäre der Bergbau nicht mehr wirtschaftlich betreibbar und müsste schließen. Ach ja, Sortiermaschinen ersetzen natürlich die Spargelstecher nicht. Im Übrigen kann die Lage dann doch nicht so dramatisch sein: auf diesem Hof Schlunkendorf sind von 1000 Spargelstechern 750 Polen. Also alles bloß schlechte Planung der Spargelbauern oder sie pokerten bis zum Schluß, dass die Politik ihnen beispringt …

  2. 17.05.2006 | 6:18

    Ich beobachte dieses Thema fast schon seit der Wende, als Obst und Spargel hier in Sachsen noch von den eigenen Leuten geerntet wurden. Es gibt keine Maschine, die bei der Spargelernte den Menschen ersetzt und das Sortieren bringt manuell die besten Ergebnisse.

    Wenn ein polnischer Spargelstecher in einer Saison von ca. sechs bis acht Wochen 2000 Euro verdient, dann wäre das für einen hiesigen Hartz-IV-Empfänger als Zuverdienst zum Arbeitslosengeld kein Hungerlohn. Ich würde die Zuverdienstregelung so anpassen, dass sie /pro Jahr/ gilt. Das heißt, ein Hartz-IV-Empfänger aus Brandenburg oder Sachsen könnte sich in der Spargelsaison anrechnungsfrei 2.000 Euro dazuverdienen. Ein Hartz-IV-Empfänger aus einer Weinbaugegend könnte das eben bei der Weinlese tun …

    Die Obst- und Spargelbauern haben bis einige Zeit nach der Wende mit deutschen Arbeitskräften gearbeitet. Sie lehnen deutsche Saisonkräfte heute nicht aus Kostengründen, sondern aus Motivationsgründen ab. Bisher haben die Betreffenden zwar über die Transferleistungen gemault, waren aber mehrheitlich nicht motiviert, sich etwas dazuzuverdienen. Wenn aber ein Anreiz geschaffen würde, dann wäre die Motivation möglicherweise wieder besser.

  3. 17.05.2006 | 7:55

    Was für eine dämliche Planung, den Spargel in Deutschland zu pflanzen. Es wäre doch viel effektiver, wenn man den Spargel direkt in Polen pflanzen und ernten würde und ihn bereits gestochen und sortiert nach Deutschland exportieren würde.

    Also liebe deutsche Spargelbauer, spart Euch das Geld für die Ernte und kauft lieber Felder in Polen.

  4. 17.05.2006 | 8:06

    Schade nur, dass es hier in D eine gewisse Tradition des Spargelanbaus und so gute Böden für den Spargel gibt …

    Beim Wein würdest Du aber hoffentlich nicht so argumentieren? ;-)

  5. 17.05.2006 | 9:52

    Gute Böden reichen offensichtlich nicht aus, um rentabel zu sein. Ich würde sicherlich auch beim Wein so argumentieren. Wenn der erzielte Preis nicht die Kosten decken kann, sollte man sein Geld in eine gewinnbringendere Aktivität stecken. Was bringt dem Bauer der beste Spargel/der beste Wein, wenn er ihn nicht gewinnbringend verkaufen kann.

    Wenn die Spargelbauer in Deutschland durch die Verteuerung der polnichen Arbeitskräfte zu wenig verdienen, haben sie folgende Möglichkeiten:

    - den Spargel teuerer zu verkaufen (finden sie aber Kunden?)
    - die Produktion auf etwas anderes umzustellen. zB. Wein, Mohn oder Hanf (ist aber teilweise verboten)
    - die Produktion zu verlagern
    - in etwas ganz anderes zu investieren

  6. R.A.
    17.05.2006 | 11:22

    @Gregor:
    > Was für eine
    > dämliche Planung,
    > den Spargel in
    > Deutschland zu
    > pflanzen.
    Das ist überhaupt nicht dämlich, sondern hat über viele Jahre hervorragend funktioniert.

    Und es waren alle zufrieden: Die Produzenten, die Saisonarbeiter, die Kunden.

    Bis der Staat sich reingehängt hat.
    Erst durch die völlig überflüssigen staatlichen Neuregelungen droht die ganze Sache unrentabel zu werden.

  7. 17.05.2006 | 23:28

    @Stefanolix
    Du schreibst:

    Schade nur, dass es hier in D eine gewisse Tradition des Spargelanbaus und so gute Böden für den Spargel gibt.

    Sehe ich genauso. Wenn die Leute endlich mal ganz frischen (nur wenige Stunden alt!) Spargel aus den Top-Lagen kennen lernen würden.

    Deutscher Spargel ist eine Delikatesse.

    Damit meine ich natürlich nicht das ausgetrocknete und überlagerte Supermarktzeugs.

    Würde man europaweit die Agrarsubventionen komplett abschaffen (Stoßseufzer: wann endlich…!?), hätte deutscher Spargel m.E. bessere Wettbewerbschancen. Die Idee von Stefanolix zur Organisierung der Zuverdienstgrenzen finde ich - im Fall von Saisonarbeit - im Übrigen nicht übel. Ich denke, damit könnte man es wuppen, würde aber die Zuverdienstgrenzen noch etwas anders (niedriger!) gestalten und es auch aus Fairnessgründen durchaus für angemessen halten, wenn bei 2.000 Euro Saisonlohn ein Obolus zur Finanzierung des Sozialstaats fällig wird. M.E. bekäme man das relativ gut hin, wenn man jeweils ein Halbjahr als jeweilige Zuverdienstperiode ansetzen würde. Aber gut, das alles müsste man noch genauer diskutieren, trotzdem finde ich, dass Dein kreativer Vorschlag mit einer einjährigen Zuverdienstperiode in die richtige Richtung weist.

    Was nun das Thema “polnische Tagelöhner” angeht:

    Das Dumme ist hier m.E., dass sich wirtschaftliche Sitten und Gebräuche (z.B.: billige und sozialabgabenfreie Landarbeiter aus Polen) nur mit großen Umstellungsmühen verändern lassen.

    Erst mal müssen sich Leute finden, die für diese schwere Arbeit geeignet wären. Das ist garnicht so einfach - und bewährte Kräfte haben hier viele Vorteile, und sei es “nur”, dass man weiß, wie viele man davon braucht und dass diese die Arbeit bewältigen.

    Ich könnte diese Arbeit zum Beispiel nicht leisten - und wäre schon nach drei Tagen richtiggehend ein Fall fürs Krankenhaus. Kein Witz.

    Was ich nie so ganz verstanden habe: Warum sollen polnische Tagelöhner in Agrabetrieben von Sozialabgaben befreit sein?

    Im Fall von Langzeitarbeitslosen (Idee: Reintegration) könnte ich das schon verstehen, aber so?

    Wozu wird hier von einigen die Sozialabgabenbefreiung gefordert??

    Als reine Agar-Subvention? Schön blöd!

  8. 18.05.2006 | 5:46

    Ganz kurz ein Satz zu der vereinfachten Zuverdienstregelung: ich sehe das nicht als Subvention für den Bauern, sondern will damit einen Anreiz für den Arbeitslosen schaffen (und natürlich sollte das auch andere Arbeiten betreffen). Der Staat holt sich einen gewissen Anteil davon wieder als Steuern herein, weil das Geld ja in der Regel sofort wieder für Waren ausgegeben wird.

  9. 18.05.2006 | 20:23

    Nunja, aber ich finde es heftig übertrieben, wenn nach eine harten, aber eben nur 6-8-wöchigen Arbeitseinsatz sich der Hartzvierling gleich über 2.000,- EUR netto extra in der Tasche freuen darf.

    Außerdem senkt das den Anreiz, in der übrigen Zeit Geld zu verdienen (weil: Zuverdienstgrenze für das übrige Jahr ausgeschöpft).

    Daher fände ich eine halbjährliche Zuverdienstgrenze weitaus besser!

    Aber eines musst Du mir noch verraten, Stefanolix: Wie machst Du es, dass Du trotz derartiger Vorschläge nicht “Salon-Sozialist” genannt wirst?

    Rätselt: Dr. Dean

  10. 18.05.2006 | 22:45

    Der Arbeitslose in Brandenburg hat wahrscheinlich nicht viele Gelegenheiten zum Zuverdienst und daher kam die Idee, dass man die Zuverdienstregelung flexibilisieren muss. Wenn man, um es rund zu machen, 2.400 Euro auf ein Jahr umrechnet, ist es nicht sehr viel Geld. Und es ist nicht so unwürdig verdient wie in Schwarzarbeit.

    Ich denke, dass so eine Erntezeit eine Phase ist, in der man sich voll verausgabt und neben Arbeiten nicht mehr viel anderes macht. Ich kenne das aus der Zeit nach meiner Lehre, als ich z.B. ein Vierteljahr in der Ukraine auf Montage war: nach 12 Stunden Bau oder 12 Stunden Ernte dürfte man etwa gleich kaputt sein [nach 12 Stunden Programmentwicklung ist man auf andere Weise fertig, aber das will ich hier nicht vergleichen].

    Daher passt schon mal das Wort “Salon” nicht. Ich arbeite heute zwar die ganze Woche im weißen Hemd, aber ich habe keine der vielen anderen Arbeiten vergessen, die ich vor meinem Studium oder während meines Studiums mal erledigt habe. Ab dem Alter von 14 Jahren durfte man in der DDR in den Ferien arbeiten gehen. Und diese Möglichkeit habe ich sehr konsequent ausgenutzt, weil ich mir Ziele und Wünsche immer nach dem Gesichtspunkt setzen musste, wie ich mir selbst das Geld dafür verdienen konnte.

    Ich finde es einfach erschreckend, dass vielen Leuten hier in Deutschland (Ost wie West) dieses Leistungsprinzip völlig verlorengegangen ist. Die würden wahrscheinlich auch mit meiner Zuverdienstregelung nicht früh aufstehen, um diese Chance zu nutzen. Das mag viele Gründe haben, aber es ist von meiner Warte aus trotzdem erschreckend.

    Weil ich auf dem Leistungsprinzip, auf stabilen Eigentumsrechten und auf dem Prinzip der Marktwirtschaft bestehe, passt also auch das Wort Sozialist nicht ;-)

  11. 20.05.2006 | 12:51

    @Stefanolix
    “Ich finde es einfach erschreckend, dass vielen Leuten hier in Deutschland (Ost wie West) dieses Leistungsprinzip völlig verlorengegangen ist.” (…)

    “Weil ich auf dem Leistungsprinzip, auf stabilen Eigentumsrechten und auf dem Prinzip der Marktwirtschaft bestehe, passt also auch das Wort Sozialist nicht”

    Aha. Und ich bin dann im Vergleich zu Dir der schmarotzende Sozialist?

    Hmm. Verstehe.

    Ich vermute allerdings, mit Verlaub, dass Du mich nicht kennst, Stefanolix.

    Habe ich mit meiner Frage eigentlich auch nur igendwie Deinen Leistungswillen in Abrede gestellt, Stefanolix?

    Ich finde es ja nüztlich zu wissen, was Du von Dir im Unterschied zu - hier konkret - mir denkts, wo Du meinst, dass Unterschiede bestehen.

    Wirklich: Das ist überaus faszinierend.

    Meine Frage zielte ja eigentlich auf etwas anderes, nämlich, wie es sein kann, dass jemand wie Du, der vergleichsweise großzügige sozialstaatliche Vorschläge macht, als Marktwirtschaftler gilt, während ich, der diese Großzigigkeit einschränken und daher auf einen halbjährliche Bemessungsraum begrenzen möchte, als “Salonsozialist” gelte.

    Jetzt verstanden, worauf ich anspielte?

    Wäre es dir vorstellbar, Stefanolix, dass ich, wenn wir schon beim Austausch von Persönlichem sind,

    a) marktwirtschaftlich denke wie Du, und das, obwohl (und: weil) ich linksliberal bin? Nur halt z.B. mit anderen Schwerpunkten hinsichtlich Steuerverwendung und Steuererhebung?

    b) vielleicht ein unwürdiger Wurm bin im Vergleich zu Dir, aber (womöglich!) auch nicht und auf eine recht hübsche Strecke von Leistungen zurückblicken kann?

    Wäre a) + b) für Dich überhaupt auch nur denkbar, oder musst Du Dir, nach den Erfahrungen in der DDR, einfach eine hochideologisierte, stereotype Ayn-Rand-mäßige Vorstellung über Dich und über diejenigen machen, mit denen Du politische Differenzen hast?

    Ich frag ja nur.

    Ich möchte über meine Person, was Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft angeht, nicht allzu viel Preis geben, nicht nur deshalb, weil ich die inzwischen sogar schon 6-fachen Morddrohungen gegen mich ernst nehme (womöglich ernster als sie sind).

    Du kannst aber getrost davon ausgehen, falls es Dein Mütchen kühlt, dass ich bereits in einem Ausmaß z.B. Staatsausgaben senken half, neben anderen nützlichen Beiträgen zur Gesellschaft, dass Du wirklich viel zu tun bekommst, wenn Du davon im Laufe Deines Lebens auch nur 10% davon erreichen willst.

    Wie gesagt: Ich wünsch Dir alles Gute, aber Deine Art, Deinen von mir niemals bestrittenen Leistungswillen in Gegensatz zu mir und meinen politischen Vorstellungen zu setzen, den halte ich für ziemlich fragwürdig.

    Und sorry: Es dürfte Dir gut tun, dass ich hier etwas empfindlich reagiert habe. Denk einfach nochmal darüber nach, oab es nicht eventuell auch möglich wäre, dass Du als Rechtsliberaler so leistungswillig bist - wie andere eben auch, und dass diese persönliche Note keineswegs mit politischen Vorstelllungen zu tun hat.

    Erst recht nicht, lieber Stefanolix, in Bezug auf uns beide.

    Die Verbindung bzw. Zuschreibung von politischen Vorstellungen zu persönlichen Eigenschaften, das macht übrigens auch “von Mises” und die viele Kräfte in der F.D.P. sehr gerne, und ich wäre fast geneigt, hier von einer typisch rechtsliberalen Stilform zu sprechen, ist kein guter Ausdruck politischer Ideen.

    Im Gegenteil: Ganz allgemein formuliert ist es überheblich, intolerant und niederträchtig.

  12. 20.05.2006 | 13:28

    [Wir unterbrechen unsere Arbeit für eine wichtige Durchsage:]
    Dr. Dean wird gebeten, die oben dargestellten Aussagen bitte nicht persönlich zu nehmen. Dr. Dean, bitte!

    Es ging in meinem Beitrag um zwei Dinge: erstens um die Antwort auf die Frage, warum ich kein Salonsozialist sein kann. Dazu habe ich das Wort auseinandergenommen und gezeigt, dass ich weder zu “Salon” (nicht die richtige Herkunft) noch zu “Sozialist” (überzeugter Liberaler) passe.

    Und zweitens ging es mir darum, dass ich jedem leistungswilligen Menschen den Anreiz geben möchte, sich in der Ernte oder anderswo einen Zuverdienst zu sichern. Ich denke, dass ich durch meine Lehre auf dem Bau, Erntejobs und Montage in der Ukraine wirklich weiß, wie sich harte körperliche Arbeit anfühlt — und deshalb auch entsprechende Anreize setzen möchte.

    Ich bin wirklich fasziniert, was man daraus alles ableiten kann. Ich habe mir meinen Beitrag mehrmals durchgelesen, aber ich sehe nicht ein, auf welche Weise mein Text irgend einen der hier Mitlesenden angreifen sollte. Es geht dort ganz abstrakt um das Leistungsprinzip. Ich füge abstrakten Ausführungen im allgemeinen keine Fußnote bei, wer sich bitte /nicht/ persönlich angesprochen fühlen sollte. Aber wenn’s denn sein muss …

  13. 20.05.2006 | 14:53

    @stefanolix

    Erwarte doch nicht, dass Dean konkret auf deine Kommentare eingeht.

    Der muss erst alles so hinbiegen, dass es in seine Standard-Suada passt.

  14. 20.05.2006 | 22:34

    @Rayson
    Hier: no comment

    @stefanolix
    “Dazu habe ich das Wort auseinandergenommen und gezeigt, dass ich weder zu “Salon” (nicht die richtige Herkunft) noch zu “Sozialist” (überzeugter Liberaler) passe.”

    Hmmkay. Stimmt, so wird es verständlicher.

    Vielleicht war ich durch zu viel Ayn Rand-Lektüre geblendet. Mir roch es daher nach “liberaler” stereotyper Stilisierung.

  15. POLE
    27.05.2006 | 20:08

    Geht ihr alein wein lesen oder erdberen pfluecken!!! Jemand will ?? Deutche sind zu faul.Besser arbeitsgeld nehmen dann zwoelf stunden taeglich auf dem feld schafen.Fuer uns kein problem.Ireland,Sweden,Great Britain,….Die brauchen uns…Billige arbeitskraefte.Also sehen wir uns niemals mehr :)

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