17. Mai 2006
Schwein? Nein.
Die “linksliberale” Frankfurter Rundschau beschäftigt sich mit “Boche”, einem Journalisten, der unter diesem Decknamen Kollegen bespitzelt haben soll.
Nur der Form halber möchte ich folgende Dinge mal klar stellen:
1. Ich trage zwar diesen Decknamen, bin aber nicht identisch mit irgendeinem BND-Schnüffelknecht. Denn soviel Geld, wie ich für derlei Dienste verlangen würde, kann der BND gar nicht zahlen. (Oder?)
2. “Boche” heißt in der wörtlichen Übersetzung nicht “Schwein” (auch, wenn es sinngemäß Ähnliches gemeint haben mag) sondern stellt ein, aus Zeiten der Weltkriege stammendes, begrifflich keineswegs klares, Schimpfwort der Franzosen für “den Deutschen” dar.
Herr Schindler möge das doch bitte mal besser recherchieren und mich hier nicht, wenn auch nur indirekt, zur Sau bzw. zum Eber machen. Schweinejournalismus, elender!
3. Dieser Beitrag ist durchaus nicht ganz ernst zu nehmen und heischt deshalb keiner ausführlichen Diskussion. Auch, wenn ich diese aus liberalem Formalismus heraus nicht verbieten möchte (und darf! - siehe Punkt 4).
4. Außerdem ist dieser Beitrag ein weiteres erschreckendes Beispiel für die typisch rechtsliberale (besser: “böseliberale”) Art und Weise zu diskutieren. Er stellt einen Angriff auf die einzig echte, einzig wahre, einzig gute Art des Liberalismus dar: den Linksliberalismus (LiLi) des Oberliberalissimus (OLiLi) Mr. Bean ähm Dean.
5. Oder, wie die Franzosen sagen, wenn sie mal nicht “Boches” beschimpfen:
C’est n’importe quoi!
Verfasst von Boche um 13:49 Uhr in der Kategorie In eigener Sache, Steckenpferde der Autoren (Trackback)