Sie wollen doch nur euer Bestes

Wer geglaubt hat, dass solch ein Unsinn wie die berühmt-berüchtigte “Fenstersteuer” in modernen Zeiten nicht mehr denkbar ist, hat die Gier von “Volksvertretern” aber ganz gewaltig unterschätzt.

(via FdoG)

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7 Kommentare zu “Sie wollen doch nur euer Bestes”

  1. 27.05.2006 | 16:16

    Was? Es gab mal eine Fenstersteuer? Sicher wurde sie nur abgeschafft, damit unsere befensterten Betriebe keinen Wettbewerbsnachteil gegenüber den kaltherzigen osteuropäischen mit geringen Sozialstandards und Fensterquote haben.

    Vielleicht sollte man Intelligenz besteuern. Träfe nur diejenigen, die sie haben und womöglich mit ihr ein besseres Einkommen erzielen. Aber wie sagte schon Descartes? “Der Verstand ist die am besten verteilte Sache der Welt. Ein jeder glaubt so gut damit versehen zu sein, dass selbst diejenigen, die in anderen Dingen nur schwer zufrieden zu stellen sind, für gewöhnlich nicht mehr davon wünschen.”

  2. Frank
    27.05.2006 | 18:57

    Da muß man in Zukunft aber gut aufpassen, dass man sich nicht einen Virus eingefangen hat, der selbstständig Mails versendet.

  3. 27.05.2006 | 19:01

    Nein, die werden beim Empfänger besteuert ;-)
    Ihr wisst sowieso erst die Hälfte …

  4. 28.05.2006 | 14:37

    @stefanolix
    Ich muss zugeben, ich hab erst bei Glos und Stoiber gemerkt, dass es sich dabei um Satire handelt und ich weiß nicht, ob dass nur an meiner langsamen Auffassungsgabe liegt, ich hätte Steinbrück die Aussage glatt zugetraut.

    Nee, aber gegen ne E-Mail-Steuer hätte ich eigentlich gar nichts, vielleicht gäbe es ja dann wirklich mal weniger Spam. Oder aber mehr Spam, der von russischen Servern verschickt wird… ;-)

  5. googlehupf
    28.05.2006 | 17:30

    Auch diese Steuer wäre kein wirksamer Schutz vor Spammern.

    Das ganze ist ein eher trauriges Beispiel wie Leute die ihren Unsinn national nicht durchsetzen können, jetzt versuchen Gesetzgebung über den Umweg EU durchzusetzen.

    Nur noch dreist finde ich die Anmerkung Lamassoures darüber, dass die EU diese “Vorteile” mit sich gebracht hätte.
    Man sollte mal den Zustand des Trinkwassers in Straßburg überprüfen.

  6. 28.05.2006 | 18:22

    Diese Steuer kann gar kein wirksamer Schutz vor Spammern sein, weil Spam-Absender in der Regel nicht greifbar sind und weil sie ihre E-Mails meist auf illegalem Weg bei irgend einem Mailserver einliefern. Es ist eigentlich völlig absurd, darüber zu diskutieren: Ohne wirklich einschneidende Eingriffe in die Kommunikationssysteme kann man auch den “legalen” Mailverkehr innerhalb der EU nicht besteuern.

  7. 29.05.2006 | 11:27

    Stimmt, genauso ist es - die Steuer von 1/100.000 Cent wäre nicht wirklich das Problem. Viel mehr das Problem des (in diesem Fall nicht mehr vorhandenen) Datenschutzes, da sämtlicher E-Mail-Traffic protokolliert werden müsste. Beim 2ten Hinsehen würde ich fast schon sagen, dass dies (der Kontrollzwang des Staates gegenüber seinen Bürgern) die eigentliche Intention der Steuer ist…

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