7. Juni 2006
Neuigkeiten von der Berner Panini-Krise
Die Berner Panini-Krise (wir berichteten) hat eine kapitalistische Wende genommen:
Meine Coiffeuse suchte für ihren Sohn wochenlang erfolglos die Nr. 24. Ich hatte diesen rastalockigen, nicht nominierten Patrick Owomoyela doppelt und schenkte ihn der armen Seele. Dafür bekam ich meinen asymmetrischen Haarschnitt für Fr. 50.-, statt für Fr. 68.-.
Nun versuche ich, mit den doppelten Holländern beim Spengler ein Anschlussrohr für die Waschmaschine einzutauschen. Die Halterung für den Gartenschlauch kostet mich voraussichtlich 1 Hakan.
Ich bin seit vorgestern Eigentümer eines hanuta Serien-Bildes Nr. 29 (Per Mertesacker). Damit werde ich bei meinem Frisör nicht weit kommen; allerdings ist mein Haarschnitt ohnedies erheblich preisgünstiger.
In diesem Zusammenhang darf ich nochmal an den von mir leichtsinnigerweise ins Leben gerufenen Wettbewerb erinnern:
Wie würde die Panini-Krise in anderen Ländern gemeistert?
In Frage kommen alle Länder, auch solche, die keinen Bestand mehr haben (wie z.B. die DDR). Da ich in diesem Blog nach wie vor nur als Praktikant beschäftigt werde, gibt es keinen Preis, sondern höchstens eine lobende Erwähnung. Teilnahmemöglichkeit: bis zum Schlusspfiff des WM-Endspiels. Die Jury wird die ersten drei Preise willkürlich vergeben. Die Jury besteht aus allen Autoren dieses Blogs. Teilnahmeberechtigt sind alle außer dem Verfasser dieser Zeilen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Mittlerweile hat Tanja sogar einen Preis ausgesetzt. Zitat:
Du kannst wirklich einen Berner-Lebkuchen als Preis aussetzen bei dem Wettbewerb bei den Bissigen, wir schicken den gerne!
Wir, das Autorenkollektiv Bürgersonne, sind eigentlich mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden. Andererseits gibt es ja noch so viele andere Länder und der Wettbewerb läuft noch so lange, dass da noch was gehen müsste.
Verfasst von Marian Wirth um 23:58 Uhr in der Kategorie In eigener Sache, Wirtschaft (Trackback)