7. Juni 2006
Spörl, Aust, Bednarz. Oder: Wie man einen Antisemiten auch interviewen kann.
Reisen entspannt.
So brachte es meine Abwesenheit mit sich, dass mir etwas Spannendes entging. Nämlich das SPIEGEL-Interview mit dem Knallkopf aus Teheran, dem die Chef-Mullahs erlauben, sich Präsident zu nennen.
Mit den Herren Spörl, Aust und Bednarz hat der SPIEGEL nun wirklich einiges aufgeboten, was an Hochkarätigem zu finden war.
Und trotzdem reicht es nur zu einer journalistischen Bankrotterklärung, zu peinlich-harmlosem Gestammel. Die drei lassen sich das Butter vom Brot nehmen, beantworten gelegentlich mehr Fragen als sie stellen und geraten gar unter Rechtfertigungsdruck.
Dabei verpassen sie es, den offensichtlich ideologisch Verwirrten mit Argumenten und Fakten in die Enge zu treiben.
Alan Poseners Kritik habe ich da schlicht nichts mehr hinzuzufügen.
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Gefunden bei “Freie Gedanken”
Verfasst von Boche um 15:56 Uhr in der Kategorie Presse / SPON- und taz-Blog (Trackback)