Aus der Traum

Die Welt zu Gast bei Freunden - das war Vorrunden-Luxus. Der Spaß ist vorbei, der Chauvinismus siegt wieder über den Sport und die Freude. Es fing schon an mit den hämischen “Ohne Holland”-Gesängen, ging weiter mit den Pfiffen der Spanier gegen die “Marseillaise” und kulminierte in den Ausfällen einiger Argentinier gegen die deutsche Mannschaft nach dem Viertelfinale.

Jetzt fordert die italienische Presse offenbar mit Erfolg ein Verfahren gegen Torsten Frings, der in dem Tumult mit den Argentinieren ebenfalls handgreiflich geworden sein soll.

Schade. Eine Zeitlang war es Fußball.

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8 Kommentare zu “Aus der Traum”

  1. artur
    2.07.2006 | 22:33

    daran haben eure “alliierten” aus dem antideutschen lager schönen anteil… muss man leider sagen.

  2. der gute don
    2.07.2006 | 22:53

    @rayson: standhaft bleiben. Es ist immer noch Fussball. Und es gibt immer Störenfriede!

  3. 2.07.2006 | 22:54

    “Wir” haben keine “Alliierten”, artur.

  4. Zodac
    2.07.2006 | 23:31

    Gemessen an Raysons Maßstäben war Fußball schon immer Chauvinistisch. Und hinsichtlich der Rangeleien können wir wohl froh sein, daß nicht Eishockey Nationalsport ist ;-)
    Aber Fakt ist doch, daß weder die Bild-Zeitung, noch ihr italienisches Pendant den Fall Frings entscheidet sondern die FIFA.

  5. 2.07.2006 | 23:38

    Oh Klasse - statt der Chauvis entscheidet die Mafia. Ich bin beruhigt.

  6. Zodac
    3.07.2006 | 0:49

    Ist ja auch eine Mafia-WM :-)

  7. R.A.
    3.07.2006 | 12:26

    Das ist doch alles noch recht harmlos.
    Auch die traditionellen Anti-Holland-Witze scheinen mir abzuflauen, die englischen Hools haben das Ausscheiden gut verkraftet, insgesamt ist die WM weiterhin erfreulich friedlich und fröhlich.

  8. 3.07.2006 | 19:06

    Zumindest die italienische Presse hat jetzt also ihr Ziel erreicht. Ich setze darauf, dass sie durch diesen Dienst zum Problembären für das italienische Team wird.

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