12. Juli 2006
Humanitäre Krise in Hamastan?
Die “Deutsche Welle” kann sich glücklich schätzen, neben dem Chef-Islamistenverehrer Philipp auch einen Nahost-Experten wie Ranty Islam zu seinen Autoren zu zählen. Denn der verfasst so schön dramatische Artikel wie diesen hier.
Wir lesen von einer humanitären Krise der Palästinenser, von fehlendem Strom, Wasser und Medikamenten. Empörung steigt in uns hoch - wie können die Israelis das nur zulassen??
Zum Glück fällt uns ein, dass wir die Deutsche Welle lesen. Und dass es da beim Thema Nahost angeraten ist, sich immer etwas umfassender zu informieren, um keinem “Journalisten” wie Philipp oder Islam auf den Leim zu gehen.
Denn was lesen wir im Newsletter der israelischen Botschaft?
Die Hamas verweigert Patienten die Behandlung in israelischen Krankenhäusern?
Die Palästinensische Autonomiebehörde will Hilfsgelder nicht annehmen, die zur Linderung der Lage der Zivilbevölkerung gedacht sind?
Die Grenzübergänge sind gar nicht geschlossen, wie Ranty Islam glauben machen will?
Wenn dieser Ranty dann noch die Behauptung aufstellt, dass die bisher ca. 50 Opfer des israelischen Vorstoßes, “zum überwiegenden Teil Zivilisten” seien, dann fällt uns ein, dass ständig gemeldet wird (und zwar von palästinensischer Seite bestätigt), dass dieser oder jener Militärschlag diesen oder jenen Aktivisten der Hamas oder des Islamischen Djihad ins Jenseit beförderte.
Woher Ranty da seinen “überwiegenden Teil” hernimmt, bleibt unklar. Aber wahrscheinlich hat er ihn daher geholt, woher damals in Djenin schon die “Tausenden zivilen Opfer” stammten: aus der palästinensischen Propaganda-Kiste, powered by Deutsche Welle und diversen UN-Organisationen (fehlt nur noch ai).
UPDATE:
Aber endlich gibt es eine Friedensinitiative der arabischen Nachbarn Israels.
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Verfasst von Boche um 09:52 Uhr in der Kategorie International, Politik (Trackback)