Warum Liberale immer in der Minderheit bleiben werden

Linke wehren sich gerne gegen den angeblichen Vorwurf, sie appellierten nur an den Neid. Dabei ist das kein Vorwurf, denn Neid ist ein sehr wichtiges Gefühl für die meisten Menschen.

Siehe hier:

Mehr Einfluss als der absolute Wohlstand hat die Verteilung des Reichtums in einer Gesellschaft. Auch das zeigen die Studien. Nicht wenig zu haben macht Menschen unglücklich, sondern im Vergleich zu anderen schlechter dazustehen. Wo die Nachbarn bestenfalls ein Fahrrad besitzen, ist der verbeulte Fiat ein Luxusgegenstand; hat sich ein Bekannter aber gerade eine neue Limousine gekauft, schämen wir uns des schäbigen Autos.

Unzufriedenheit grassiert dort, wo Einkommensunterschiede groß sind. Das Gefühl., benachteiligt zu sein, kann so viel Stress mit sich bringen, dass es sogar der Gesundheit schadet. Zum Beispiel haben die politischen Umwälzungen in Osteuropa eine enorme Kluft zwischen Arm und Reich aufgerissen. Gleichzeitig fiel in Ländern wie Russland, Litauen oder Ungarn die Lebenserwartung dramatisch, ohne dass die Menschen im Durchschnitt ärmer geworden wären. Geld macht also nicht glücklich soziale Gerechtigkeit schon.

Einem Liberalen würde vielleicht auffallen, dass “soziale Gerechtigkeit” hier als Synonym für mehr Gleichverteilung verwendet wird und damit seine Kritik an diesem Begriff bestätigt. Aber das ändert nichts an den Erkenntnissen der Forschung. Liberale sind Exoten und werden es immer bleiben. Man sollte uns unter Artenschutz stellen. Wenigstens in Europa.

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23 Kommentare zu “Warum Liberale immer in der Minderheit bleiben werden”

  1. 13.07.2006 | 2:20

    Es muß ja nicht gleich ein großes Statussymbol sein, es reicht schon wenn die Kaufkraft sinkt oder zumindest das ein oder andere populäre und gesellige sich verteuert oder sogar völlig verloren geht - zB Eckkneipen oder Supermärkte in Wohngebieten.

    Es geht nicht um “Gleichverteilung”, sondern um massive Ungleichverteilung, man wird nicht umbedingt durschnittlich “ärmer”, kann sich aber konkret weniger leisten und verliert Lebensqualität.

    Das merken viele Menschen in Rußland, das haben aber auch viele in Westdeutschland (in bestimmten Regionen, zB dem Ruhrgebiet) gemerkt.

    Und es wäre schön wenn sich Liberale nicht damit zufrieden geben wie Menschen “im Durchschnitt” gut oder schlecht dastehen!

  2. FG
    13.07.2006 | 8:36

    Ich frage mich jetzt nur, warum man bei so einem Wetter einen Fiat gegenüber einem schönen Radl den Vorzug geben sollte…

    Aber im Ernst: es gubt zu dem Thema wirklich die erstaunlichsten Experimente und Untersuchungen.
    Z.B. wurde bereits mehrfach ein Experiment mit ungefähr folgenden Design durchgespielt. Eine Person bekommt vom Spielleiter 100 Euro, von denen er einem zweiten Mitspieler einen Betrag seiner wahl anbieten muss. Wenn der zweite Mitspieler das Angebot akzeptiert dürfen beide das Geld behalten, andernfalls bekommt keiner von beiden etwas.
    Aus Sicht der zweiten Person wäre es rational jeden Betrag größer Null anzunehmen, denn man stellt sich damit eindeutig besser als wenn man ihn ablehnt. Wenn man sich am Ende allerdings das Ergebnis der tatsächlich durchgeführten Transaktionen ansieht, dann liegt der angebotene Durchschnittsbetrag irgendwo zwischen 40 und 50% der Gesamtsumme. Nun ist es sicherlich eine faire Geste, wenn die erste Person fifty-fifty oder nahe darann anbietet, das erklärt aber nicht, warum Angebote, die deutlich von der Gleichverteilung abweichen, sehr oft abgelehnt werden. Ich verzichte auf meinen Vorteil, damit der andere nicht noch einen größeren Vorteil hat. Eine seltsame Denkweise.

    Ich habe zwar jetzt keine Literatur dazu zur Hand, aber ich meine gelesen zu haben, dass das gleiche experiment bei südamerikanischen Indianerstämmen zu signifikant anderen Ergebnissen geführt haben. dort wurden deutlich öfter auch niedrige Beträge angenommen. Eine gewisse kulturelle Prägung spielt offenbar auch noch eine Rolle.

    Der Neid scheint dem Menschen doch sehr stark inne zu wohnen.

  3. 13.07.2006 | 9:37

    Warum Liberale nicht immer in der Minderheit bleiben müssten…

    Warum Liberale immer in der Minderheit bleiben werden:

    Einem Liberalen würde vielleicht auffallen, dass “soziale Gerechtigkeit” hier als Synonym für mehr Gleichverteilung verwendet wird und damit seine Kritik an diesem Begriff bestätigt. Aber …

  4. 13.07.2006 | 12:07

    Ich weiß nicht, ob sich aus diesem Experiment auf Neid schließen läßt. Angenommen, derjenige mit den 100 Euro bietet mir 20. Nun sind 20 Euro nicht soo viel Geld, daß einem daß Gefühl, nicht über den Tisch gezogen zu werden, das nicht wert sein könnte. Hätte der andere eine Million zur Verfügung und böte mir 200 000 davon, würde ich wahrscheinlich annehmen. ;-)

  5. Boche
    13.07.2006 | 12:49

    Das Experiment (war es nicht Bestandteil der Arbeiten, die zu einem Nobelpreis für Ökonomie geführt haben?) betrifft m.E. eher das Gerechtigkeitsgefühl als den Neid.
    Wenn eine Verteilung als ungerecht erkannt wird, nimmt man lieber Verluste in Kauf, als den Nutznießer zu unterstützen. (@Ingo: Allerdings lässt man sich das Gerechtigkeitsproblem ab bestimmter Summen wohl auch weg-kaufen. ;-) )

    Ist das nicht ein guter Hinweis darauf, dass Gerechtigkeit auch im Marktgeschehen verwirklicht werden kann? Und nicht immer zwingend büro… ähm … demokratische Zwangsmittel benötigt?

  6. 13.07.2006 | 13:26

    @Boche:

    “Allerdings lässt man sich das Gerechtigkeitsproblem ab bestimmter Summen wohl auch weg-kaufen.”

    Eben, das meinte ich, als ich sagte, 200 000 Euro würde ich wohl nehmen, nicht aber 20.

  7. Boche
    13.07.2006 | 13:33

    Ja. Das hatte ich so verstanden.
    ;-)

  8. 14.07.2006 | 3:28

    Ist Neid nicht auch ein Antrieb? Der halt nur unterschiedlich ausgelebt wird? a) Das will ich auch, deswegen strenge ich mich an. b) Das gönne ich dem nicht, deswegen werfe ich ihm Knüppel zwischen die Beine.

    Und auch die Wirtschaft scheint mir nicht frei davon, da gibt es “Me too”-Produkte und Patentverletzungsklagen.

  9. 14.07.2006 | 10:10

    Die Liberalen unter Artenschutz zu stellen, ist ja eine echt liberale Forderung.

    Wenn liberal-libertäre Ansichten im Wettbewerb der Ideen eine normative Kraft hätten, würden sie zu mehrheitsfähigen Positionen werden. Aber: liberal-libertäre Ideen werden von einer kleinen Minderheit der Eigentümer und ihrer Anwälte vertreten. Solang eine unfaire Eigentumsverteilung bleibt, bleiben die Libertären in einer Minderheitenposition.

  10. 14.07.2006 | 11:02

    Die Liberalen unter Artenschutz zu stellen, ist ja eine echt liberale Forderung.

    Deswegen wird sie von uns ja auch mit vollem Ernst erhoben.

    Aber: liberal-libertäre Ideen werden von einer kleinen Minderheit der Eigentümer und ihrer Anwälte vertreten.

    Och, so lange ich es nicht nötig habe, anderen politischen Richtungen grundsätzlich moralisch minderwertige Interessen zu unterstellen, fühle ich mich als Minderheit so schlecht nicht.

    Solang eine unfaire Eigentumsverteilung bleibt, bleiben die Libertären in einer Minderheitenposition.

    Andersherum: So lange es Menschen gibt, die mit dem Hinweis auf angeblich “faire” oder “gerechte” Verteilungen andere Menschen willkürlich in ihrer Freiheit einschränken, so lange sind Libertäre so nötig wie das Salz in der Suppe.

  11. Llarian
    14.07.2006 | 14:21

    Ob das immer so bleibt würde ich nicht als so gegeben ansehen. Das Experiment mit den zwei Spielern hat nämlich durchaus eine weitere Erkenntnis, bei kleineren Kindern werden auch niedrigere Beträge akzeptiert, die soziale Kontrolle, die durch das Neidgefühl erzeugt wird, greift bei diesen Kindern noch nicht. Entsprechend kann man davon ausgehen, dass der Neid in erster Linie anerzogen ist, also keinesfalls so gottgegeben. Daraus wiederum folgt, dass Menschen vor allem deshalb durch “soziale Gerechtigkeit” (=Gleichverteilung) glücklich werden, weil es ihrem antrainierten Neidgefühl entspricht.

    Es bleibt also immer die Hoffnung, dass eines Tages einfach die Erziehung besser wird oder schlicht mehr Menschen lernen, dass Neigefühl zu unterdrücken. Ein bischen zu früh für Artenschutz. :)

  12. 14.07.2006 | 14:26

    @Llarian

    Da wäre es ja mal interessant zu erfahren, ob das Experiment in den USA andere Ergebnisse als z.B. in Deutschland bringen würde.

  13. 17.07.2006 | 17:00

    @ Rayson

    Ich finde es interessant, auf welche Einwände von mir du dich einlässt und welche du auslässt.

    Wenn liberal-libertäre Ansichten im Wettbewerb der Ideen eine normative Kraft hätten, würden sie zu mehrheitsfähigen Positionen werden.

    Auf diese Frage konnte mir bis anhin noch kein Libertärer ein Antwort geben.

  14. Llarian
    17.07.2006 | 17:31

    Auf diese Frage konnte mir bis anhin noch kein Libertärer ein Antwort geben.

    Nun, das könnte damit zusammenhängen, dass die Frage einfach nicht sehr klug ist.

    Wenn eine normative Kraft immer auch mehrheitsfähig wird, dann wäre 33 nie passiert, dann wäre Stalin nie an irgendeine Macht gelangt und in Saudi-Arabien oder China würden Menschenrechte nicht mit Füssen getreten. Mehrheitsfähigkeit sagt nun wirklich nichts darüber aus, ob etwas richtig oder falsch, ethisch oder unethisch ist.
    Die meisten Libertären sind sich ihrer Mindermeinung durchaus bewusst, das ändert nur wenig daran, dass nicht sie es sind die Zwang und Gewalt gegen andere propagieren. Das sind in der Regel dann doch eher die, die von ungeheuer unfairen Verteilungen schwadronieren. Prinzipiell könnte man sich doch problemlos einigen, die, die libertär leben wollen, tun das, und all die, die so um die Verteilung besorgt sind, leben zusammen und verteilen untereinander was das Zeug hält.

  15. 17.07.2006 | 17:58

    @ Llarian
    Das Problem ist nur, dass die Minderheit der Libertären (noch) von der Arbeitskraft der Mehrheit abhängig ist.

  16. 17.07.2006 | 20:32

    @Christian Schenkel

    Wenn liberal-libertäre Ansichten im Wettbewerb der Ideen eine normative Kraft hätten, würden sie zu mehrheitsfähigen Positionen werden.

    Das musste ich doch nicht beantworten, weil ich es im Beitrag selbst getan habe: Liberal-libertären Ansichten fehlt eben der Appell an eine grundlegende menschliche Eigenschaft, den Neid.

    Mal etwas weniger zynisch: Politik ist als “Wettbewerb der Ideen” sicher zu kurz gedacht, abgesehen von der fehlerhaften Metapher: Wettbewerb lebt vom Trial-and-error, den die einzelnen Ideen nebeneinander durchstehen müssen und können, aber so funktioniert Politik, wo es um die Vergabe einer zeitlich begrenzten monopolistischen Lizenz geht, eben nicht.

    Wie sie funktioniert, das sagt uns z.B. die ökonomische Theorie der Politik. Wer sich mit der mal befasst hat, ist mit Ausdrücken wie “normativer Kraft” etwas vorsichtiger.

    Und, dritte und letzte Antwortvariante: Liberal-libertäre Positionen sind durchaus mehrheitsfähig, aber im vierdimensionalen Universum nicht überall zugleich. Heute in einigen Ländern außerhalb Deutschlands, und morgen, wenn die Illusion, irgendwie könnten alle auf Kosten Anderer leben, ihre sich abzeichnende Bruchlandung erlitten hat, auch innerhalb.

    Das Problem ist nur, dass die Minderheit der Libertären (noch) von der Arbeitskraft der Mehrheit abhängig ist.

    Warum ist das ein Problem? Deutschland ist auch vom Erdgas Russlands abhängig. Müssen wir deswegen der russischen Föderation beitreten und Putin als unser Staatsoberhaupt anerkennen?

    Es ist klar, wo der Denkfehler liegt: Marktprozesse beruhen auf Gegenseitigkeit. Wenn die Libertären etwas Marktfähiges anbieten können, werden sie keine Probleme haben, die Arbeitskraft zu bekommen, die sie über ihre eigene hinaus noch brauchen.

    Die implizite Unterstellung, Libertäre würden nicht arbeiten, ist allerdings wirklich peinlich.

  17. 18.07.2006 | 18:50

    Libertäre Ideen habe ich selten von Lohnabhängigen, von Arbeitnehmern gehört; es sind doch eher die Privateigentümer und ihre Vasallen, die über Zwangsabgaben jammern.

    Ich bin mir nicht sicher, ob Neid nicht viel mehr ein soziales Phänomen denn eine “menschliche Eigenschaft” ist.

    Du glaubst also nicht an die normative Kraft eines guten Argumentes? Weshalb schreibst du denn in diesem Blog? Verfasst du Artikel ebenfalls nach dem Trial-and-error-Verfahren?

  18. 18.07.2006 | 19:25

    @Christian Schenkel

    Libertäre Ideen erschöpfen sich keinesfalls im “Gejammer über Zwangsabgaben”. Den Ausdruck “Vasallen” in Bezug auf politische Gegner habe ich übrigens zuletzt in der “Aktuellen Kamera” und im “Schwarzen Kanal” gehört. Ich weiß jetzt nicht, ob du das, was dir nicht passt, bewusst im Sinne eines Kampfauftrags meinst denunzieren zu müssen, oder ob du dich mit dem Objekt deiner Abneigung nur nicht näher beschäftigt hast. Beides wäre keine Auszeichnung.

    Die meisten Gefühle - und Neid ist eins - sind vor allem menschliche Eigenschaften.

    Hast du meine Antwort nicht vollständig gelesen? In der dritten Antwortvariante findest du die Antwort, warum ich blogge. Auch gute Ideen setzen sich meist erst dann durch, wenn die Zeit für sie reif ist. So langsam treten jedenfalls die Illusionisten von der Bühne ab und hinterlassen einen deutlich sichtbaren Trümmerhaufen. Es ist zwar ein undankbarer Job, erst dann gerufen zu werden, wenn schon fast alles zu spät ist, aber das geht Ärzten ja meist nicht anders.

  19. 18.07.2006 | 21:39

    Nun, ich bin sicher kein Agent des neoliberalen Diskursnetzwerkes, wie du sicherlich gemerkt hast. Ich wehre mich einfach heftig gegen den naturalistischen Fehlschluss, die Kräfte der Märkte würden zu einer besseren Gesellschaft führen als Wille zur Gestaltung des Zusammenlebens auf Basis einer argumentativen Auseinandersetzung.

  20. 18.07.2006 | 23:48

    Ach, bist du nicht? Sowas aber auch. Und ich finde, dass Positionen, die ein klares Feindbild brauchen, irgendeine inhärente Schwäche haben müssen. Und sei es die der unreflektierten Verwendung wolkiger Begriffe, um Herrschaft zu rechtfertigen.

  21. Llarian
    19.07.2006 | 11:23

    Das Problem ist nur, dass die Minderheit der Libertären (noch) von der Arbeitskraft der Mehrheit abhängig ist.

    Jetzt erweiterst Du eine nicht allzu kluge Frage um eine Plattitüde, die allenfallls in die Welt von Marx passt. Zum einen leben wir zunehmend in einer Gesellschaft, die eben zunehmend weniger menschliche Arbeitskraft (Du würdest das vermutlich proletarische Arbeitskraft nennen) benötigt. Zum anderen ist es die typisch sozialistische Illusion zu glauben, ein Mensch, der seinen Lebensunterhalt mit körperlicher Arbeit erbringt sei automatisch auch ihrer Neidvorstellungen erlegen. Es ist gerade meine Erfahrung, dass sich liberale Ideen und vor allem Marktwirtschaft sehr gut mit solchen Menschen diskutieren und erörtern lassen, während die Neidblockade vor allem bei sich so intellektuell wähnenden Menschen vorliegt. Wie man in den eher libertären Experimenten Hong Kong und Monacco sehen kann, ist es für solche Staaten eigentlich nie ein Problem gewesen, Arbeitskraft zu finden.
    Leider hast Du die wichtigste Frage des Kontextes bewusst ausgelassen. Du redest davon, dass Du Zusammenleben mit Argumenten gestalten möchtest. Auf die simple Idee, dass vielleicht jemand mit DIR nicht zusammenleben möchte, bist Du nicht gekommen ? Bei all den Nuancen und Philosophien zwischen Liberalen und Sozialisten ist leider ein frappierender Unterschied immer wieder zu finden, die Sozis können es nicht ertragen, dass andere nicht nach deren Vorstellungen leben wollen. Warum eigentlich nicht ? Warum könnt ihr nicht die anderen in Frieden lassen und die Frage, wo diese dann die Arbeitskraft hernehmen kannst Du denen dann selber überlassen. Oder kann es sein, dass Du Angst davor hast, dass das funktionierend würde und Du auf der Schnauze landest ?

  22. Parker8
    19.07.2006 | 12:17

    Und ich finde, dass Positionen, die ein klares Feindbild brauchen, irgendeine inhärente Schwäche haben müssen.

    Deswegen findet man ein solches Feindbild bei den ‘Bissigen Liberalen’ auch überhaupt nicht.

  23. 19.07.2006 | 12:29

    Richtig bemerkt, Parker8, aber natürlich auch leicht festzustellen. Wir definieren uns darüber, wofür wir sind, und nicht wogegen, und teilen dementsprechend nach allen Seiten aus, die verbal oder mit ihren Handlungen unseren Positionen widersprechen.

    Und erst recht nicht haben wir es nötig, denen, die hier eine andere Meinung kundtun als die unsere, egoistische oder unmoralische Motive zu unterstellen.

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