Hisbollah hält deutsche Vermittlung für möglich

titelt die Süddeutsche.

Wie kommen die islamistischen Idioten drauf? Haben sie etwa den letzten Prantl gelesen?

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6 Kommentare zu “Hisbollah hält deutsche Vermittlung für möglich”

  1. 24.07.2006 | 15:10

    Gestern abend bin ich noch für 10 Minuten bei Christiane Sabinsen gelandet. Was da ablief, konnte als Musterexemplar durchgehen. Eine deutsche Entwicklungshilfeministerin versucht, Israel auf die Couch zu legen. Ein ehemaliger Nahost-Korrespondent empfiehlt Israel, in Verhandlungen mit denen einzutreten, die es von der Landkarte tilgen wollen. Eine Galeristin aus Beirat, sagt, der Libanon wäre die “falsche Adresse”, und wann Israel endlich mit dem Bomben aufhören würde (Antwort des israelischen Ex-Ministers: “Sobald Sie aufhören, Raketen zu schicken, schicken wir keine Flugzeuge mehr.”) Und natürlich ein Vertreter der Palästinenser, der stark im Beschuldigen war, aber alle Kritik an netten Eigenarten wie z.B. der Charta der Hamas nur wieder mit Ablenkungsangriffen beantwortete.

    Dagegen besagter Ex-Minister, der leider (fremd)sprachlich nicht ganz mithalten konnte und deswegen auch mal ins Englische verfallen musste. Und ein bravouröser Manfred Lahnstein.

    Gelöst wurde das “Problem” zur Überraschung aller auch diesmal nicht. Denn der Israeli hatte ebenso recht wie der amerikanische Journalist (ich glaube, von der Washington Post): Das Problem ist Israel. Als demokratischer und jüdischer Staat in einer Welt von diktatorischen und islamischen Regimes.

  2. Boche
    24.07.2006 | 15:29

    Meine Nerven hätten das wohl nicht ertragen. Insofern: Chapeau, Rayson, für die Standhaftigkeit, dir Derartiges anzutun!

  3. Boche
    24.07.2006 | 16:00

    Es gibt auch gute Nachrichten. Erstaunlicherweise aus zwei Richtungen, aus denen ich es nicht erwartet hätte: Der Ukraine und von den Grünen.
    Hier.

    Ausgleichend wirkt dagegen dieser Beitrag in der RP. Da wird doch die weltweite Verurteilung der israelischen Selbstverteidigung glatt in eine angebliche Samthandschuh-Behandlung umgelogen.

  4. 24.07.2006 | 16:39

    @ Boche: Ja, manchmal merkt man doch, dass die Grünen sich theoretisch auch als Bürgerrechts- und Menschenrechtspartei verstehen.

    Was die islamistischen Trottel angeht: deren Deutschlandbild ist vermutlich zu nicht unwesendlichen Teilen durch die Lektüre von “Mein Kampf” geprägt. (Die Hamas-Charta ist es jedenfalls. Scheint in diesen Kreisen das 2. heilige Buch nach dem Koran zu sein.) Das führt natürlich zu einigen Fehleinschätzungen.

  5. Boche
    24.07.2006 | 17:00

    Ich hab mal gelesen, dass “Mein Kampf” in den Palästinensergebieten seit Jahren ganz oben auf der Bestsellerliste steht. Wen wunderts.

  6. 25.07.2006 | 23:10

    Herr Kienzle antworte auf eine Frage derart “Übertreibt Israel” mit den Worten “Ich tue mich wirklcih mkit einer Antwort schwer. Was ich beobachte tut weh” Aber schon zwei Sätze weiter “In Israel sind zwei durchgeknallte Zivilisten an der Macht.”, so schwer war die Antwort dann doch wohl nicht.

    Das “gerade wir als Deutsche müssen aus Solidarität kritisch sein” erinnert mich übrigens sehr stark an den Roman “Der Fall” von Albert Camus. Die Hauptfigur ist die ganze Zeit bestrebt, sich über andere zu erheben. “Da es unmöglich war, die anderen zu verurteilen, ohne sic selbst allzugleich mitzurichten, musste man sich selbst mit Anklagen überhäufen, um das Recht zu erlangen, die anderen zu richten. Da jeder Richter eines Tages zum Büßer wird, musste man einfach den umgekehrten Weg einschlagen und den Beruf des Büßers ergreifen, um eines Tages Richter werden zu können”

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