Diktator sein? Das wär mir zu anstrengend.

Denn da muss man sich sogar um die Verwaltung von Museen höchstpersönlich kümmern.
(Auch, wenn man letztlich natürlich nur seine Knechte zum Kümmern losschickt.)

Vielleicht ist das ja die wahre und eigentliche Chance der Demokratie? Dass Diktatur auf Dauer zu mühselig ist?

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4 Kommentare zu “Diktator sein? Das wär mir zu anstrengend.”

  1. 10.08.2006 | 13:59

    Ja, das ist tatsächlich ein Standard-Argument in der Politischen Ökonomie der Diktaturen, da ist Ronald Wintrobe ein prominenter Vertreter: Irgendwann wird das ganze Netz aus Kontrollen und hierarchischer Herrschaft so komplex und unbeherrschbar, daß die meisten Diktaturen nach einiger Zeit ganz von selbst kollabieren.

  2. 10.08.2006 | 14:45

    Dann brauchen wir uns bei Kuba oder Venezuela eigentlich keine Sorgen zu machen. Warum dann nur in bestimmten Blogs immer gegenangeschrieben wird? ;-)

    Aber: In Spanien wartete man 36 Jahre und in der SU 70 Jahre bis zum Ende der Diktatur.

    Und in China hält die Diktatur seit 57 Jahren, organisiert den Wandel mit, hält den Daumen drauf und findet so Geschäftspartner.

  3. 10.08.2006 | 14:50

    @marcc

    Ja, es gibt wohl doch mehr und ausdauerndere Kontrollfreaks, als ich mir - als Laie im Diktatorengeschäft - das so vorstellen kann.

  4. 10.08.2006 | 14:52

    Abgesehen davon ist das Anschreiben natürlich trotzdem ehrenhaft.

    Schließlich kann man es ja menschenfreundlich nennen zu versuchen, einen Chavez oder Castro von den Regierungsämtern weg und in psychologische Behandlung hinein zu bringen.
    Und das Volk muss dann auch nicht warten, bis das Diktatorchen geschwächt vom Rednerpult stürzt.

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