13. August 2006
Was zu Grass
Der Schreiber dieser Zeilen wäre der Letzte, einem heute fast 80jährigen das vorzuhalten, was er als Minderjähriger in einer Diktatur zu Zeiten des Krieges getan hat. Nein, mich kotzen selbstgerechte Äußerungen aus linkem und antideutschem Lager an, wo sich manche noch im Nachhinein meinen als Scharfrichter der Nürnberger Prozesse aufspielen müssen.
Grass’ Problem ist nicht, was er damals getan hat. Sein Problem ist, dass er einen Punkt seiner Biographie, der natürlich in den Augen derer, die da so absolut zu urteilen sich in der Lage sehen, zu einer retrograden Verurteilung führen muss, bis heute verheimlicht hat. Und das als jemand, der sich in die Position einer moralischen Instanz zu rücken versuchte.
Erinnert sich hier noch jemand an Bitburg? Dort hätte Günter Grass liegen können.
Verfasst von Rayson um 19:19 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)