Aufgeschnapptes

Zum Nahost-Konflikt zwei interessante Beiträge, die direkt und indirekt der F.A.Z. zu verdanken sind:

Einmal weist Ulrich Speck dankenswerterweise großzügig zitierend auf einen Beitrag von Herfried Münkler im F.A.Z.-Feuilleton hin, der manche Blogger-Aufgeregtheit der letzten Wochen nüchtern in eine Perspektive rückt. Als Münkler-Fan freut mich das natürlich besonders.

Und dann bekam Karen Horn Nobelpreisträger Douglass North vor die Flinte, einen Mann, der für Hayek-Fans von besonderem Interesse ist und der zum Thema manches mir Sympathische zu sagen hat.

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11 Kommentare zu “Aufgeschnapptes”

  1. Leo
    23.08.2006 | 22:16
  2. 24.08.2006 | 8:31

    Der Herr North ……

    … ist ja ziemlich super. Wirtschaftsnobelpreisträger und schlau genug, auch zuzugeben, daß die soziologische Theorietradition jener der Wirtschaftswissenschaften einiges voraus hat. Was ja der eigentliche Grund ist für christliche und neoliberal i…

  3. R.A.
    24.08.2006 | 15:49

    Was um Gottes Willen fandest Du denn an den Ausführung von North sympathisch?
    So etwas von naiv und dümmlich habe ich selten gelesen, da sind ja selbst SpOn und SZ geistig weiter …

  4. 24.08.2006 | 15:56

    @R.A.

    Solch starke Worte können auch auf umgeschnallte Stahlhelme hindeuten…

    Ich finde es extrem sympathisch, dass da jemand mit einigem Abstand zum Thema wie selbstverständlich darauf hinweist, in welche Richtung Lösungen zu suchen sind und in welche eben nicht. Auch wenn in anderen Blogs schon die Regierung Olmert als Weicheier beschimpft und zum nächsten Feldzug aufgerufen wird.

  5. 24.08.2006 | 16:07

    Die Idee, in den Nahen Osten Geld zu pumpen, scheint mir aber wenig originell zu sein.
    Oder weiß man in den USA nichts von EU-Millionen an Palästina?

  6. 24.08.2006 | 16:15

    Doch. Deswegen schränkt North seine Aussage im nächsten Absatz ja ein.

  7. 24.08.2006 | 16:18

    Mmh, ja. Aber eine Idee anzuführen und gleich wieder zu verwerfen…

  8. 24.08.2006 | 16:21

    Nix “verworfen”. Hindernis beschrieben.

  9. 24.08.2006 | 16:23

    Na gut. Aber irgendwie originell oder erhellend finde ich das trotzdem nicht.

  10. R.A.
    24.08.2006 | 17:57

    @Rayson:
    > Solch starke Worte
    > können auch auf
    > umgeschnallte
    > Stahlhelme
    > hindeuten…
    OK - das war übertrieben.
    Ich habe auch eigentlich nichts gegen North.

    Aber ich war sehr enttäuscht, als ich Deinem Link folgte: Geld reinkippen ist m. E. so ziemlich das Letzte, was da als Lösung helfen kann (es kann sinnvoll sein NACHDEM man mit anderen Methoden eine Lösung hat, aber da sind wir noch weit weg von).

    War letztlich einfach ein Null-Beitrag zum Thema.

  11. 24.08.2006 | 18:07

    “Geld reinkippen” allein wird sicher nicht reichen, aber es würde notwendiger Bestandteil einer Lösung sein. Dass jahrzehntelang EU-Gelder in erster Linie zu Waffenkäufen und Aufstocken der Konten von PLO-Führern verwendet wurden, sind schmerzhafte “sunk costs”.

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