Ein uralter Konflikt in der Bildungspolitik

Es ist ein uralter Konflikt in der Bildungspolitik: Das übergreifende Schulfach Ethik (oft auch “Ethik, Religion, Lebenskunde” genannt) vs. das konfessionsgebundene Schulfach Religion.

Wie Spiegel Online berichtet, wurde in Berlin jetzt Ethik als verpflichtendes Schulfach eingeführt. Man kann sich weder abmelden noch einen konfessionsgebundenen Religionsunterricht wählen.

Von der CDU und der FDP wird dies als “rein politische Entscheidung des linken Flügels” gesehen. Aus Sicht der Berliner Opposition beginnt der “Linke Flügel” wohl direkt am Rand der CDU.

Es ist für mich nicht einzusehen, warum der Staat im Sinne der Kirchen Unterricht gestaltet, den Kirchen den Lehrplan überlasst und deren Lehrkräfte ausbildet. Doch wie gesagt, der Konflikt ist nicht neu. Ich glaube auch nicht, dass sich dieser Konflikt in absehbarer Zeit lösen wird.

Doch gerade die Berliner-FDP hat diesem Konflikt um eine lächerliche Dimension erweitert:

Der Berliner FDP-Landesvorsitzende Markus Löning sagte SPIEGEL ONLINE: “Gerade religionsgeprägten Leuten muss zugebilligt werden, dass sie sich für Religion statt für Ethik für ihre Kinder entscheiden können.” Er sei für die strikte Trennung von Staat und Religion, aber der Staat sei eben auch dazu da, die Religionsfreiheit zu schützen, so Löning.

Das dürfen die religionsgeprägten Leute auch. Wie in anderen Ländern z.B. den USA in Sonntagsschulen.

Den Schutz der Religionsfreiheit als tragendes Argument für konfessionsgebundenen Unterricht anzuführen, ist für mich nicht zuverstehen. Die Kirchen sind in diesem Land weder in verfolgt, noch ohne Lobby, noch stellen ihre Mitglieder eine echte Minderheit dar. Warum sollte dann bitte der Staat für den Schutz zuständig sein?

Gerade Werte und Ethik sind eben auch mehr als Religionsunterricht. Leider haben in diesem Land die Religionen ein Generalmonopol auf “Werte”. In dem schon angesprochenen Artikel auf Spiegel Online heißt, es das die evangelische Kirche in Berlin mit einem Plakat “Werte brauchen Gott” wirbt. Man kann seine Werte aus einem religiösen Glauben ableiten, zwingend ist dies aber nicht. Der kategorische Imperativ kommt ganz gut ohne Gott aus:

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

Es ist im Übrigen die zweifellos liberale Variante im Gegensatz zu den 10 Geboten als ein wichtiger Teil des christlichen Ethikverständnisses.

Die Liberalen verstecken oft bei der Wertediskussion. Wenn zum Beispiel unsere Familienministerin wieder ein Bündnis für Erziehung einberuft und damit nur Repräsentanten von Religionen vertreten sind, dann erwarte ich von liberalen Politikern einen Widerspruch. Doch da kommt nie etwas. Ich glaube sie/wir verstecken uns da zu unrecht.
In NRW sind, im Gegensatz zu Berlin, die Leute auf den Vormarsch, die die Religion als einzige Quelle von Werten siehen. Nicht anders ist es zu erklären wie es nun die Erziehung zu Ehrfurcht vor Gott als Ziel der Schulerziehung als erstes genannt wird. Im Schulgesetz heißt es:

§2 (3) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung. Die Jugend soll erzogen werden im Geist der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und zur Friedensgesinnung.

Die Landesregierung betont zwar, dass mit “Gott” nicht nur der christliche Gott gemeint ist, sondern die Götter aller Religionen. Dies macht die Sache im Kern nur nicht tatsächlich besser. Es ignoriert alle Konfessionslosen und Atheisten und es macht die Religion wieder zum Kern aller Werte. Sollten wir die Kinder nicht lieber zu mündigen, aufgeklärten, selbstbewussten Bürgern erziehen, die dann selbst entscheiden können, an was sie glauben, welche Werte sie leben wollen?

Eine Anekdote am Rande: Als vor 60 Jahren “Ehrfurcht vor Gott” in die Landesverfassung von NRW geschrieben wurde, hat die FDP-Fraktion genau deshalb gegen die Verfassung gestimmt. Bei dem Schulgesetz wurde aber zugestimmt. Irgendwo in den letzten 60 Jahren ist etwas liberales Gedankengut bei der Fraktion verloren gegangen.

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15 Kommentare zu “Ein uralter Konflikt in der Bildungspolitik”

  1. Tigger
    23.08.2006 | 20:39

    “Sollten wir die Kinder nicht lieber zu mündigen, aufgeklärten, selbstbewussten Bürgern erziehen”

    Und wie “mündig” sind wir Bürger, wenn der Staat glaubt sich in die Werte-Erziehung unserer Kinder einmischen zu müssen ? Wenn es eine freie Wahl zwischen Religionsunterricht und Ethik gäbe, würde ich ja Deinen Appell als aufrichtig betrachten. Aber es scheint Du hast Dich schon entschieden, “Ethik” als Pflichtfach, “Religion”, dafür kann man ja am Sonntag in die Kirche gehen.
    Die Bevormundung des Staates wird dadurch entschuldigt, den Bürger “mündig” machen zu wollen ?

  2. 23.08.2006 | 21:08

    @Tigger:
    Ich glaube, du tust Dirk hier unrecht. Schließlich spricht er ja nicht davon, den Religionsunterricht zu untersagen. Der kann doch stattfinden, wo er will und wie die religiösen Organisationen (Kirchen) das gerne haben möchten. Aber eben nicht finanziert vom Staat, und nicht in den staatlichen Schulen. Das dort stattfindende Fach “Ethik” sollte einen allgemeinen Überblick über die menschliche Vorstellung von Ethik geben - mit den unterschiedlichen religiösen Ansätzen als je eine Herleitung ethischer Maßstäbe.

  3. 23.08.2006 | 21:12

    Karsten, ich glaube, du tust Tigger hier unrecht. ;-)
    Denn er/sie spricht davon, dass der Ethik-Unterricht verpflichtend sein soll - und nimmt dies als Ansatz seiner/ihrer Kritik.
    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.

  4. 23.08.2006 | 21:59

    Ich glaube nicht, das Tigger mir wirklich unrecht tut, auch wenn er einige Dinge anders verstanden hat als ich sie gemeint habe.

    Ich meine nicht, dass Religion sich auf den Gottesdienst am Sonntag beschränken soll. Doch in anderen Ländern wird die konfessionsgebundene Religionserziehung nicht in den staatlichen Schulen sondern in Sonntagsschulen der Kirchen durchgeführt. Dies scheint mir der bessere Ansatz zu sein. Da hat Karsten meine Meinung korrekt zusammengefasst.

    Mit einem Unterricht “Ethik (, Religion und Lebenskunde)” ist es gerade das Ziel, dass der Schüler einen Überblick über die Religionen erhält, die er in den wenigsten Religionsklassen sonst erhalten würde. Darüber hinaus auch Wertsysteme, die nicht an Religionen gebunden sind. Damit stellt der Unterricht weder ein Verbot von “Religion” in der Schule oder einer Entscheidung des Staates für eine bestimmte Werteerziehung dar.

    Und ich glaube, dass es durchaus das Erziehungsziel des Staates ist, die Kinder zu mündigen Bürgern zu machen. Dies ist in meinen Augen eine zwingende Voraussetzung für Demokratie und gegen die Verführung durch deren Feine.

  5. FAB.
    24.08.2006 | 8:16

    Dafür, den Religionsunterricht in die Sonntagsschule zu verbannen, läßt sich argumentieren. Ich unterstütze das zwar nicht, sondern möchte für meine Kinder später Schulgottesdienst (bei uns früher wurde Mittwochs die erste Stunde dafür freigehalten, die Teilnahme war natürlich freigestellt, wer nicht wollte, kam halt zur zweiten) und schulischen Religionsunterricht. Aber man kann sich natürlich auf den o.g. Standpunkt stellen.
    Was ich für viel angreifbarer halte, ist die Annahme, der Staat könne “Ethik” unterrichten im Sinne einer Werteerziehung jenseits einer Anleitung zu zivilisiertem Alltagsverhalten. Dazu hat der Staat, auch der demokratische, kein Mandat. “Ethik” in diesem Sinne ist auch nicht zu verwechseln mit dem deskriptiven Fach “Philosophie” in dem Ethik natürlich ein Teilgebiet darstellt. Genau das ist aber nicht gemeint, sondern eben positive Wertevermittlung durch den Staat. Und wenn ich mir anschaue, wer heute so alles “Staat” ist und was diese Leute so an “Werten” vertreten…
    Wer das für seine Kinder möchte, bittesehr. Aber mit Ausstiegsmöglichkeit für alle anderen.
    Idh plädiere weiter für einen Wahlpflichtbereich Religion und/oder Philosophie (mindestens eins von beidem muß belegt werden).

  6. Llarian
    24.08.2006 | 10:46

    Da kann man FAB und Tigger nur zustimmen. es kann nicht angehen, dass der Staat sich anmaßt Werteerziehung in einem Zwangsschulsystem zu betreiben. Da ich mich noch recht gut an einige Lehrer mit sehr viel Meinung zur Politik erinnern kann, graust es mich bei der Vorstellung, dass solche Leute Werte vermitteln sollen. Diese Ethik wird beispielsweise mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wenig mit liberalen Wertvorstellungen aber sehr viel mit kollektiven behaftet sein.
    Anders sieht es bei “Religion” aus, das ja heute schon freiwillig ist. Man kann sicher darüber streiten ob es in die Schule muss (angesichts von 50 Millionen Amtschristen in Deutschland ist das m.E. nach schon zu vertreten), so oder so, es ist unproblematisch, da freiwillig. In Anbetracht dessen, dass die Kirchen auch vielfach Schulträger sind, finde ich daran nichts so dramatisches. Man könnte übers Geld streiten, aber eine Erziehungsfrage kann ein freiwilliges Schulfach nie sein.
    Was mich an dem Kommentar aber am meisten stört ist dieser (wie ich meine konstruierte) Gegensatz zwischen Liberalismus und Religion. Der ist nämlich nicht da. Warum sollen sich Liberale denn bitte nicht auf eine Gottesvorstellung berufen dürfen ? Das wäre ja genau das Gegenteil von frei, wenn wir aufgrund irgendwelcher “liberal correctness” uns jetzt schon selber in dem zensieren, an was wir vielleicht glauben. Ich find diesen scheinbaren Gegensatz Unsinn. Religionsfreiheit bedeutet anderen ihren Glauben zu lassen, es bedeutet nicht keinen zu haben oder ihn zu verleugnen.
    Und wenn ein Liberaler öffentlich erklärt, die Welt sei von einem fliegenden Spagetthiemonster erschaffen worden und dieses als Quell seiner Überzeugungen angibt, wo ist das Problem ?!?

  7. 24.08.2006 | 15:16

    Ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass es gerade im Interesse des Staates liegen könnte, selbst Religionsunterricht anzubieten?

  8. 24.08.2006 | 15:27

    Des Staates?
    Malheureusement, l’état ce n’est pas moi.

  9. R.A.
    24.08.2006 | 15:39

    Die Präsenz von Religionsunterricht an staatlichen Schulen, der von Kirchen getragen wird, ist zwar ein gewisser Verstoß gegen die reine Lehre - aber m. E. völlig problemlos, solange er freiwillig ist.

    Wesentlich problematischer finde ich die Praxis in einigen Bundesländern, daß Schüler einen Ethik-Ersatzunterricht besuchen müssen, wenn sie dieses freiwillige Angebot nicht annehmen.

    Und völlig abzulehnen ist das Berliner Modell.
    Der Staat hat Null Kompetenz und Legitimation, ethische Werte zu vermitteln.

  10. 24.08.2006 | 15:44

    @Boche

    Malheureusement, c’est encore l’état qui règle la formation.

  11. 24.08.2006 | 15:46

    Ja. Machen wir uns aber nicht seine Sorgen.

  12. 24.08.2006 | 15:53

    So einfach ist es nicht. Wenn es zum Beispiel um islamischen Religionsunterricht geht, sehe ich den Staat durchaus in meinem Sinne handeln, wenn er ihn in seinen Schulen anbietet statt ihn den Moscheen zu überlassen. Und warum sollte es für diese Religion eine Ausnahme geben?

  13. 24.08.2006 | 17:07

    @Rayson:
    Interessanter Punkt… Aus der Perspektive habe ich das noch gar nicht betrachtet. Aber andererseits: Ich denke, dass die meisten Zeugen Jehovas (oder sonstigen ungewöhnlicheren Christen) beispielsweise ihre Kinder ohnehin nicht am schulischen Religionsunterricht teilnehmen lassen, oder sehe ich das falsch? Verfälschte Lehre und so… Ähnliches vermute ich bei einem potenziellen islamischen Religionsunterricht.

  14. 24.08.2006 | 21:30

    Mit jeder Art von Werteerziehung in der staatlichen Schule begibt man sich an den Rand dessen wofür der Staat ein Mandat hat. Warum er allerdings eher ein Mandat für einen konfessionsgebundenen Unterricht haben soll als für einen LER-Unterricht ist mir nicht klar.
    Wenn es kein Mandat gibt, dann kann es weder Religionsunterricht noch LER geben. Dann muss jede Art von Werteververmittlung privat, außerhalb der Schule stattfinden.

    Ich glaube, wider alle grundsätzlichen Erwägungen brauchen wir in der Schule auf jeden Fall eine Art Werteerziehung. Eine zu große Menge an Eltern leistet leider dies nicht. Dies mag nicht verständlich sein aber es ist traurige Realität. Mir missfällt es dann dem Staat die Verantwortung (und Einfluss) zu geben, aber die Alternative (keine Werte) missfällt mir noch mehr.
    Wenn wir diese Verantwortung auch dem Staat zuschreiben, dann halte ich es vertretbarer, wenn dies in einem LER-Unterricht geschieht. Dann wird das angesprochene Werte-Monopol der Kirchen nicht von staatlicher Seite gefestigt, jedes Kind erhält einen Einblick in unterschiedliche Ansätze. In meinen Augen kann ein neutraler LER-Unterricht auch verpflichtend gemacht werden.

    @Llarian
    Wird ein LER-Unterricht wirklich kollektivistischer werden als der heutige Religionsunterricht? In meinen Augen vertreten unsere christlichen Kirchen beide sehr kollektivistische Werte? Beide nehmen es mit Freiheit und Individualität im Zweifel nicht so genau. So viele Schüler gehen im Übrigen auch wieder nicht zu kirchlichen Schulen.

    Wichtig ist der Unterschied zwischen dem, was das Individuum/der Liberale kann und darf, sondern was der Staat dürfen soll.
    Natürlich darf sich ein Liberalen auf eine Glaubensvorstellung berufen. Das tue ich auch. Und als Protestant im Münsterland kann dies echt hart sein.

    Doch soll der Staat religiöse Werte vor anderen Werten (liberale, kollektivistische) stellen? Ich glaube, wenn der Staat in irgendeiner Form in die Werteerziehung eingreift (was IMHO notwendig ist), dann sollte er dabei weltanschaulich neutral bleiben. Dies leistet in meinen Augen der LER-Unterricht bzw. dies muss der LER-Unterricht leisten, damit er vertretbar ist.
    Ich will weder Religion aus der Schule entfernen noch nur liberale Werte durch Zwangsunterricht in die Gesellschaft bringen. Aber zu einer weltanschaulichen Neutralität gehört es auch, dass andere Wertemodelle neben religiösen Modellen zur Diskussion stehen.

    Muss der Staat dann dabei allen, die sich für eine bestimmte Weltanschauung entscheiden haben, einen Ausweg oder Sonderweg anbieten um dieser Neutralität zu entgehen? Ich sehe dies nicht so. Er muss dies nur machen, wenn er sich für bestimmte Weltanschauungen entscheidet wie er es zum Beispiel macht, wenn nur Religion als Unterrichtsfach angeboten wird.

  15. FAB.
    25.08.2006 | 8:22

    @ dirkmeister
    . Warum er allerdings eher ein Mandat für einen konfessionsgebundenen Unterricht haben soll als für einen LER-Unterricht ist mir nicht klar.

    Konfessioneller Religionsunterricht wird inhaltlich von der jeweiligen Kirche gestaltet. Der Staat führt nur die Aufsicht über die Gesetzeskonformität. Zudem ist der Religionsunterricht grundsätzlich freiwillig, man kann seine Kinder (bzw ab 14 diese sich selbst) jederzeit abmelden.
    “LER”-Unterricht dagegen soll grundsätzlich Zwang für alle sein und wird inhaltlich vom “Staat” verbrochen - in der Realität aber doch wohl konkret von den Leuten, die jeweils im zuständigen Ministerium sitzen, mitsamt ihren jeweiligen ideologischen Flausen; daß es so etwas wie “neutralen” LER geben könnte, halte ich für ausgeschlossen. Offensichtlich ist doch schon die Frage standortabhängig, was denn in diesen Dingen neutral sein soll. Auch die antichristliche DDR-Propaganda sollte schließlich “wissenschaftliche” Aufklärung darstellen. Teilweise sind ja sogar noch dieselben DDR-Lehrer im Einsatz, die diese betrieben haben. Neutral…?

    Insofern ist ersterer sehr gut mit liberalen Grundsätzen (wie ich sie verstehe) vereinbar, letzterer nicht.

    Nur Religion als Unterrichtsfach gibt es mW nirgends, fordert auch niemand, meist ist bei Abwahl ein anderes Fach verpflichtend (Philosophie o.ä.), eben als Wahlpflichtbereich. Man könnte eventuell noch neben Religionsunterricht und Philosophie ein drittes Fach dort hineinnehmen, Religionskunde als reines Wissensfach etwa. Aber eine Wahlmöglichkeit ist mE unverzichtbar.

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