23. August 2006
Verleihung des 1. B.L.O.G.-Preises oder: Wenn etwas lange währt…
dann hat oft ein Sozialdemokrat das Ganze angeleiert. Aber selten enden Sachen, die ein Sozialdemokrat angeleiert hat, so zur Zufriedenheit aller Beteiligten wie in diesem Fall:
Wie sich vielleicht der eine oder andere noch erinnern wird, hat ja im Juni und Juli dieses Jahres in Deutschland die Weltmeisterschaft in diesem komischen Ballspiel stattgefunden. Im Vorfeld kam es in Bern zu einer ernsten Versorgungskrise in Bezug auf Panini-Sammelbilder. Dies veranlasste mich dazu, spontan und ohne weiteres Nachsinnen einen Wettbewerb unter der Frage “Wie würde die Panini-Krise in anderen Ländern gemeistert?” auszurufen.
Das B.L.O.G.-Autorenkollektiv hat sich rasch und ziemlich eindeutig für Julius vom LibLog der Bonner JuLis als Gewinner des Wettbewerbs ausgesprochen - für diesen Kommentar.
Dass ich keinen Preis ausgelobt hatte, ließ Tanja bzw. ihre Mutter nicht ruhen. Vielleicht inspiriert von Marie Antoinette (”S’ils n’ont pas de pain, qu’ils mangent de la brioche“), sagten sie sich: Wenn er schon kein Brot als Preis spenden kann, dann soll er halt Berner Lebkuchen spenden!
Zugegebenermaßen hatte ich den Wettbewerb zwischenzeitlich verdrängt - und als mir die Preisverleihung wieder einfiel, war Tanja gerade im Urlaub.
Heute nun konnte Julius seinen Preis in Empfang nehmen; er berichtet darüber im LibLog, inklusive Fotos vom Päckchen (das von mir noch zwecks Steigerung der Transportsicherheit mit hässlichem braunen Paketklebeband verunstaltet worden war) und Lebkuchen.
Wie schrieb Julius so schön in seiner Empfangsbestätigung:
Der Preis kommt gerade richtig. Habe die ganze Nacht damit zugebracht,
unsere Blog-Software aus Sicherheitsgründen zu aktualisieren und musste
dabei nahezu alles neu machen. Da kann man schon fast die Lust am Bloggen
verlieren… wenn nicht solche Geschichten passieren würden.
Nochmal vielen Dank an Tanja für die Preisstiftung - und an alle Teilnehmer fürs Mitmachen!
Was ich gelernt habe:
1. Starte nie ein Preisausschreiben, ohne einen Preis zu haben!
2. Ohne Frauen kriege ich nichts gebacken, schon gar keine Lebkuchen.
Verfasst von Marian Wirth um 18:45 Uhr in der Kategorie Blogosphäre, In eigener Sache (Trackback)