IWF-Reform: Mehr Stimmrechte für China, Südkorea, Mexiko und die Türkei

IWF will aufstrebenden Wirtschaftsnationen mehr Macht einräumen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will aufstrebenden Wirtschaftsnationen künftig mehr Macht einräumen. China, Südkorea, die Türkei oder Mexiko sollen mehr Stimmrechte in dem Gremium erhalten, wie die IWF-Direktoren am Freitag beschlossen.

Einen Überblick über die Auswirkungen der geplanten IWF-Reform auf die EU gibt es bei EurActiv: EU worries about loss of influence in IMF, ein kurzer, aber informativer Artikel findet sich in der Washington Post: Fast-Growing Countries To Gain More Clout at IMF. Mit der Position der Deutschen Bundesbank (die gibt es immer noch?!) beschäftigen sich u.a. der Tagesspiegel (”Bundesbankpräsident mahnt im Poker um den IWF zu Härte“, ergänzt durch eine Info-Box) und das Handelsblatt (”Bundesbankpräsident Weber mahnt Härte im IWF an“). Die taz hat den geplanten Reformen bereits im April zwei Artikel gewidmet: “Reform auf Kosten der ärmsten Länder” und “Währungsfonds auf Reformkurs“.

Weitere Artikel, die vor allem wegen ihrer Schlagzeilen interessant sind:

IMF may give developing countries more say (China Daily / Xinhua)

IMF gives poorer states more say (News.com, Australien)

IMF boosts voting power of China and three others (Reuters)

Africa calls on Brown to block IMF reforms (The Guardian)

U.S. seeks bigger China role in IMF (International Herald Tribune / New York Times)

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