“Wer nichts zu verbergen hat…”

Eine sehr durchdachte Argumentation gegen diese oft gehöre Begründung der Einschränkung von Freiheitsrechten liefert Michael Lohmann bei Telepolis. Wer meine Kommentare bei Statler & Waldorf kennt, wird ahnen, an welchem Punkt ich da widersprechen werde. Das Stichwort heißt “Diskriminierung”.

Was zu interessanten Einblicken in die Definition des Wortes “liberal” führen könnte…

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1 Kommentar zu ““Wer nichts zu verbergen hat…””

  1. Olaf Petersen
    27.09.2006 | 16:09

    Im Prinzip sind wir ja schon gläserne Bürger - je nach dem auf welche Datenbänke zugegriffen wird, lässt sich von jedem ein recht präzises Bild machen. Es bleibt also wirklich nicht mehr viel, was man überhaupt noch verbergen kann und es stellt sich somit doch die Frage, wie nah wir an dem Punkt sind, dass kein einziger Mensch überhaupt noch was zu befürchten hat.

    => Früher fanden die Menschen Orwells Vision 1984 erschreckend - totale Überwachung durch überall verteilte Sensoren. Heute muss man nicht überall Sensoren installieren - die Leute sind genügend motiviert, sich selber einen eigenen zu kaufen und ständig bei sich zu tragen - um immer erreichbar zu sein…ortbar zu sein…abhörbar zu sein? Egal: Wer nichts zu verbergen hat…

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