Befehlsempfänger

Wem dienen die Politiker, die wir wählen?
Uns, den wählenden Bürgern?

In dieser Meldung sieht es nicht so aus. Da kommen die strafgeldbewehrten Befehle aus dem Ausland.

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4 Kommentare zu “Befehlsempfänger”

  1. FAB.
    16.10.2006 | 18:20

    Aber, aber. Darfst doch alle 5 Jahre ein famoses Europaparlament wählen. Das hat zwar ein undemokratisches Wahlrecht und im übrigen ohnehin nix zu sagen. Aber wählen darfste.
    Wie, immer noch nicht zufrieden? Nazi. Mindestens.

  2. 16.10.2006 | 18:30

    Also bitte, Boche! Wer einen Vertrag unterzeichnet, der soll sich auch dran halten. Warum man allerdings einen solchen Schwachsinn überhaupt jemals unterzeichnet hat, das ist natürlich die große Frage. Und da hast Du völlig Recht: Ich empfinde das nicht als bedeutenden Dienst an mir als Stimmvieh. Allerdings leben wir in einer repräsentativen Demokratie und alle Gewalt geht vom Volke aus. Ich nehme deswegen also an, ach was, ich beweise damit förmlich, daß die Unterzeichnung dieses Vertrages expliziter Volkswille war. Dagegen kann man nichts machen.

  3. 16.10.2006 | 18:47

    @David

    Ich habe keinen Vertrag unterzeichnet. ;-)

    Und: Die Einschränkungen meiner Freiheit durch das System repräsentativer Demokratie sind schon schwer genug zu ertragen. Im Falle der semi-repräsentativen Demokratie Brüsselscher Machart gelange ich schnell an die Grenze meiner Duldsamkeit.

  4. 16.10.2006 | 20:15

    Es gibt gute Gründe, weshalb wir a) ein direktdemokratisches System haben in der Schweiz und b) es vorziehen, nicht der EU beizutreten. Die Bemerkung von Herrn Verheugen zur Macht der Brüsseler Beamtenschaft macht auch wenig Lust auf Beitritt. Zumal wir hin und wieder unsere Erfahrungen mit unseren eigenen Beamten machen.

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