Langsamer wachsende Schuldenlast

Soeben wurde eine Eilmeldung von SPON hineingereicht: Bund will weniger Schulden machen. Damit Rayson hier nicht alles allein machen muss, liefere ich heute mal die Korrekturvorlage:

Bund will weniger neue Schulden machen.

Aber nachdem es ja unter sozialpopulistischen Politikern und revolutionären Bloggern viele andere Begehrlichkeiten gegeben hat, ist das vielleicht doch nicht die schlechteste Lösung.

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9 Kommentare zu “Langsamer wachsende Schuldenlast”

  1. 3.11.2006 | 13:51

    SPD-Fraktionschef Peter Struck sagte: „Ich begrüße die Senkung der Neuverschuldung auf ein historisch niedriges Maß“. Die Senkung des Arbeitslosenbeitrages führte er auf die hervorragende Arbeit von Arbeitsminister Franz Müntefering zurück.

    (Quelle)

    Die merken nicht einmal, wie lächerlich ihr Theater ist.

  2. der gute don
    3.11.2006 | 13:59

    die revolutionären Bloger werden zwei Dinge ohnehin nicht kapieren

    1) höhere MWSt ist eine protektionistische Maßnahme für deutsche Arbeitgeber. Die ursprünglich anvisierte Ausbalancierung durch Senkung der Lohnnebenkosten wäre genau das richtige Instrument gewesen.

    2) Arbeitgeberentlastung schafft Freiraum für die Personalpolitik. Fehlen nur gleichzeitige Maßnahmen zur Öffnung desselben.

  3. 3.11.2006 | 14:09

    @Boche: Ja. Langsam frage ich mich, warum wir uns noch gegen Wahlcomputer wehren ;-)

  4. 3.11.2006 | 14:12

    @Stefan

    Ja. Man sollte eher darüber nachdenken, die Wahl komplett zu virtualisieren.
    Man macht sich als Mensch ja immer mehr zum Kasper, wenn man wählen geht.

  5. 3.11.2006 | 14:17

    Na gut, in dieser Legislaturperiode besinne ich mich noch mal auf die alten Zeiten, als wir in der DDR für freie Wahlen auf die Straße gegangen sind. Und ich will ja auch in meiner Heimatstadt oder meinem Bundesland keine Wahlcomputer haben. Also gebe ich noch nicht auf. Aber das ist jetzt intern auf Wiedervorlage gestellt …

    Immerhin kann man sich in Bezug auf die zusätzlichen Einnahmen schlimmere Entscheidungen vorstellen [grrr, was ist man genügsam geworden!].

  6. Parker8
    3.11.2006 | 14:34

    “Weniger Schulden machen” bedeutet immer “Neuverschuldung senken”. Es bedeutet nicht “Kredite tilgen”. Insofern gibt es da nichts richtig zu stellen.

  7. 3.11.2006 | 14:43

    Da hat der Parker allerdings Recht.

  8. 3.11.2006 | 14:45

    @Stefan

    die alten Zeiten, als wir in der DDR für freie Wahlen auf die Straße gegangen sind

    Vielleicht waren wir da eben nicht konsequent genug und hätten statt dem Modus der Herrscherwahl die Herrschaft selbst stärker in den Mittelpunkt der Kritik stellen sollen.

  9. 3.11.2006 | 15:18

    @parker8:
    Natürlich könnte man auch annehmen, dass sich der Stefanolix einer typischen Umgangssprache bedient. So wie in “Mach mal weniger Licht”, nur eben “Mach mal weniger Schulden”. ;)

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