Demokratisches Wunder

Wenn man das hier aus dem F.A.Z.-Feuilleton liest, dann haben die Demokraten in den USA wohl ein kleines Wunder vollbracht, indem sie die von niederträchtigen Republikanern aufgebauten Schikanen in Form von “anrüchigen Wahlmaschinen, Wahlgesetzen und Wählerlisten” überwinden konnten.

Der Artikel passt auch gut zu unserer Serie über Wahlcomputer.

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5 Kommentare zu “Demokratisches Wunder”

  1. Libero
    10.11.2006 | 9:38

    Lieber Rayson

    Verbessere mich, wenn ich falsch liegen. Also die Wahl war in den USA. Das ist doch richtig. Der Wahlausgang ist ein Thema amerikanischen Medien. Das ist wohl auch richtig. Dann liest man auch amerikanische Medien. Nein, daß ist natürlich ganz falsch. Möglicherweise liest der Journalist auch solche Medien. Das wäre völlig unverständlich

    Zwischen Townhall und New York Times gibt es immer noch ein Mittelfeld und da findet du auch solche Stimmen. Einen recht guten Überblick bietet.

    RealClearPolitics
    http://www.realclearpolitics.com/

    Vielleicht solltet Ihr hin und wieder ein Blick daraufwerfen.

    Für dich habe ich Rush Limbaugh herausgesucht

    I Feel Liberated
    http://www.rushlimbaugh.com/home/daily/site_110806/content/rush_on_a_roll.guest.html

    Du hast recht. Rush ist nicht der Informant der FAZ.

  2. R.A.
    10.11.2006 | 11:56

    Der FAZ-Artikel ist ja wirklich ein Abgrund an dümmlicher Voreingenommenheit.

    Alles was in den USA anders ist (ob nun besser oder schlechter) als vom Autor gewohnt ist offensichtlich eine fiese Intrige der Republikaner.

    Man beachte vor allem deren hinterhältigen Einfluß auf die lange vor Parteigründung entstandene US-Verfassung …

  3. 10.11.2006 | 14:36

    Seeeehr zwiespältiger Artikel! Die Informationen über die Anfälligkeit der “Wahlmaschinen” ist an sich gut, aaaaaber dann: Verschwörungsdenken vom Feinsten. Ich traue dem Bush-Umfeld so einiges zu, und vor allem Sachen Bürgerrechte wenig gutes - die Gefahr, dass sie in der USA überhaupt ein autoritäres Regime etablieren wollen, geschweige denn können, besteht wohl nur in den Köpfen vorurteilbeladener Europäer. Es hat schon seine Gründe, weshalb Moore keinen Film über die Kongresswahl macht.
    Das einzige, was ich im FAZ Artikel “vermisst” habe, sind die Skulls & Bones - oder gleich die Illuminaten, die ja schon damals die US-Verfassung so manipuliert haben, dass 200 Jahre später die Republikaner eine unfairen Vorteil haben ;)

  4. 11.11.2006 | 15:10

    @MartinM

    Beinahe hätte ich im Beitrag selbst auch die “Illuminaten” erwähnt. Ich hätte vielleicht ein bisschen Kabbalistik betreiben sollen, dann wäre irgendwo schon noch eine 23 herausgekommen…

    @R.A., MartinM

    Aber mal abgesehen davon, dass der F.A.Z.-Artikel mehr über dessen Autor als über die USA aussagt: Ich gehe tatsächlich davon aus, dass auch Wahres dahintersteckt. Oder anders gesagt: Es wäre höchst erstaunlich, würden bestimmte Konstellationen nicht von Politikern ausgenutzt werden.

    Allerdings sind Parteien in den USA doch ein anderes Ding als bei uns, weshalb ich sowas vor allem als lokal auftretende Phänomene erwarten würde (und nicht nur bei Republikanern). Was nicht notwendigerweise auf die Häufigkeit hindeutet, aber ein abgestimmtes, planvolles und landesweites Vorgehen als extrem unwahrscheinlich erscheinen lässt.

  5. 13.11.2006 | 10:04

    Meist ist das, was im Nachhinein so “geplant” bis hin zur “Verschwörung” auschaut einfach nur ein Nutzen von sich bietenden Gelegenheiten - am besten noch ohne viel nachzudenken über das, was man macht. Oder von vornherein schlicht Dillentatismus und Unfähigkeit…

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