Warum Verschwörungstheorien Quatsch sind:

Weil die Wahrheit doch immer wieder ans Licht kommt - und sei es durch Blödheit der Eingeweihten.

Wie offensichtlich jetzt Syriens Verstrickung in den Mord am libanesischen Minister Pierre Gemayel herauskommt, weil ein syrischer Journalist die Nachricht vom Attentat etwas zu zeitig brachte. Nämlich bevor es geschah.

(Wenn man der kuweitischen Zeitung “al-Seyassah” in der Übersetzung von Michael Kreutz glauben kann.)

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16 Kommentare zu “Warum Verschwörungstheorien Quatsch sind:”

  1. spruance
    23.11.2006 | 10:49

    … dafür richten Verschwörungen genügend an, wenn auch nicht immer das, was beabsichtigt war. Ich bin allerdings fassungslos, daß es immer noch möglich ist, Politik über die Ermordung ihrer Akteure zu betreiben. Ich hatte sowas eigentlich in vergangenen Jahrhunderten vermutet, aber da lag ich wohl, bei Licht besehen, komplett falsch!

  2. 23.11.2006 | 11:25

    spruance: Man sollte nie aus den Augen verlieren, mit wem man es zu tun hat. In manchen Teilen der Erde hat man den Sprung in die Moderne teilweise noch nicht so ganz geschafft.

  3. 23.11.2006 | 11:28

    Ich bin mir nicht sicher, ob das was mit Moderne zu tun hat.

    Die Moderne hat uns schließlich Hitler und Mao und Stalin beschert.

  4. 23.11.2006 | 17:26

    Ich würde da eher mit Karl Popper vermuten, dass es sich bei den Phänomenen Kommunismus und Faschismus/Nationalsozialismus um eine antimoderne Geschichte handelt, einen Rückgriff auf die Hordengesellschaft.

  5. 23.11.2006 | 22:26

    Ganz viel darüber, warum beqeumes und pauschales Gebashe von Verschwörungstheorien an der Sache vorbeigeht:

    http://www.classless.org/2006/11/22/buch-entschworungstheorie-released/

  6. Luc
    24.11.2006 | 0:12

    Jeder Beruf ist schon eine Verschwörung gegen den Laien. Ich tippe mal eher, das DInge die als Verschwörung erscheinen, im Grunde nichts anderes sind als Gruppen mit Interessen. Und dabei gibt es genauso kleine Gruppen, manchmal sogar Familien, mit viel Einfluss, wie auch grosse Gruppen mit ähnlichen Interessen. Und es gibt Staaten mit Geheimdiensten, wie auch undurchsichtige Organisationen. Es gibt eine Mafia,und es gibt auch eine Klimalobby, und eine Atomlobby(die haben sogar wieder Verbindungen). Sicher wird nicht immer alles öffentlich, nicht mal das Meiste.

  7. Luc
    24.11.2006 | 1:30

    Warum Verschwörungstheorien manchmal kein Quatsch sind.

    Untreue bei Siemens

  8. 24.11.2006 | 9:31

    Der Hieb auf die Verschwörungstheorien war eigentlich nur Aufhänger für den Artikel.

    @classless

    Hinter dem Link finde ich nur ein Buchangebot. ;-)

    @Luc

    Man sollte vielleicht nicht alles zur Verschwörungstheorie machen (Siemens) und auch nicht Verschwörungen mit Verschwörungstheorien verwechseln bzw. gleichsetzen.

  9. 24.11.2006 | 9:32

    verschwörungstheorien sind quatsch, weil nur die gründe für eine meinung dargelegt werden und nie, die gründe gegen diese meinung. es ist nicht objektiv und wird auch nicht darauf ausgelegt objektiv zu sein.

  10. 24.11.2006 | 12:40

    @Boche
    Und ein Blog mit einer Rubrik “Entschwörung” mit 50 Beiträgen.

  11. 24.11.2006 | 12:51

    @classless

    Ich Schussel…!

  12. 24.11.2006 | 12:57

    Die Betaversion der Intro macht Lust auf das Buch. Ist gut geschrieben!

  13. 24.11.2006 | 14:43

    Danke für die Blumen!

  14. 24.11.2006 | 21:41

    [...] Wo ich dann gerade beim Thema bin: Ein grosser Streitpunkt ist ja immer das Thema Verschwörungen. Wobei eigentlich, der Begriff "Verschwörungstheorie" selbst, eine der simpelsten Methoden zur Abqualifizierung, jeglichem extrapolierenden Schliessens ist. Nun sicher sind Verdachtsmomente noch keinen Beweise, aber auch Indizien, führen zu einem Verdacht, den man manchmal dann mit Beweisen erhärten kann. Die meisten Theorien oder was man so dafür hält, haben nichts anders als Indizien zur Grundlage (Wegen Popper). Das man nun nicht über das Sprechen sollte, was sich noch im Raum der Nichtbeweisbarkeit bewegt, ist eigentlich der  Ruf nach einem vorgeschaltetem Denkverbot, und Denk- oder Sprechverbote gefallen mir Grundsätzlich nicht. Besser man urteilt aus dem eigenen Erfahrungsschatz, als das man sich durch solche Denkverbote behindern lässt. Meistenteils wird "Verschwörungstheorie" nur als plumper Begriff zur Abqualifizierung einer Meinung benutzt, man könnte dann auch schreiben: "Wenn Du das glaubst, glaubst Du auch an UFOS". Besonders wenn der Knüppel Verschwörungstheorie bei Themen angewandt wird, die gar nichts mit UFOS zu tun haben, bei denen man eigentlich nur einer anderen Erzählweise einer Geschichte eine Möglichkeit einräumt. [...]

  15. Luc
    24.11.2006 | 21:44

    Die Verschwörungstheorie ist das Äussern der Möglichkeit einer Verschwörung. Ich sehe da keine Unterscheidung, die irgendwie etwas qualitativ hinzufügen würde,

  16. 24.11.2006 | 22:00

    Deshalb sind ja auch nicht Verschwörungstheorien das Problem, sondern Konspirationismus.

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