Fremdarbeiter raus!

Sozialnationalist Lafontaine hat dasselbe gesagt, nur volkstümlicher.

Diese Union wollte mal “mehr Freiheit” wagen? Ich lach mich bei der nächsten Wahl bestimmt immer noch schlapp.

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12 Kommentare zu “Fremdarbeiter raus!”

  1. 20.12.2006 | 17:27

    Lassen wir den Jungs doch ihren Populismus und freuen uns über die Ironie an der Sache, dass da nichts zu schützen ist. Die Wahnidee der Überflutung von Arbeitern aus neuen Mitgliedsländern gab es schon immer und nie wurde sie Realität.

  2. 20.12.2006 | 19:22

    Welche Jobs im Niedriglohnsektor? Naja…gibt ja noch das Ersatzargument “Schutz vor Zuwanderung in die Sozialsysteme”.

  3. 21.12.2006 | 9:23

    Damit signalisiert die CDU doch insgeheim nur, dass Sie auch in absehbarer Zeit keine Hoffnung haben das deutsche Bildungsproblem zu lösen. Denn wer muß Angst vor Billiglohnkonkurrenz zu haben, wenn er es schafft seine Bevölkerung intellektuell auf Vordermann zu bringen?

  4. 21.12.2006 | 14:04

    @Boche: es ist schön zu sehen, wie Du Dich sprachlich und inhaltlich zunehmend von Deinen - geschätzten - neoliberalen Bloggerkollegen absetzt.

    @SteffenH: Was für ein “deutsches Bildungsproblem”? Ich bin mit meiner Bildung zufrieden. Die Lektüre Deines schönen Blogs läßt auch nicht an Deiner zweifeln. M.a.W.: Individuen können (aus)gebildet sein, nicht aber Kollektive wie Deutsche oder Länder. Demnach können auch nur Individuen ein Problem mit ihrer Bildung haben. Selbst diese Einschränkung ist zweifelhaft: Zum Problem wird (Un-)bildung nicht durch ihren Mangel oder ihr Vorhandensein, sondern durch Preisuntergrenzen am Arbeitsmarkt. Die Probleme liegen also nicht im Bereich der Bildung, sondern in der mutwilligen Verbannung wenig gebildeter Menschen vom Arbeitsmarkt durch staatlichen Interventionismus. Erst dieser läßt Unbildung zum Problem werden. Übrigens ein klassischer Mises: Interventionismus am Arbeitsmarkt zieht weiteren Interventionismus nach sich, um die negativen Folgen der ersten Intervention auszugleichen. Letztes Caveat: ich glaube wir sind uns einig, Bildung nur als einen einzigen, wenn mglw. auch wesentlichen, Baustein zur erfolgreichen Erzielung eines Einkommens zu begreifen.

    Gruß
    Dirk

    P.S: Frohe Weihnachten allen.
    P.P.S.: Sollte jemand hier antworten, würde ich mich über eine E-Mail freuen, damit ich eine Rückantwort im Weihnachtsstress nicht vergesse.

  5. 21.12.2006 | 15:38

    In wieweit ich mich sprachlich und inhaltlich von meinen neoliberalen Kollegen absetzen soll würde mich mal interessieren. ;-)

  6. ralph
    22.12.2006 | 14:34

    @Boche

    Jetzt überleg mal selbst: Welche von Raysons goldenen Blogregeln hast Du hier überfüllt? Was denkst Du?

    Das Heraussuchen der passenden Paragraphen und den Bezug Deiner Worte auf eben diese überlasse ich einmal Deiner “Urteilskraft”, lediglich Hinweise möchte ich Dir geben:

    Du stellst irgendein Lafo-Zitat, immerhin ein allgemein bekanntes, in den Raum; suggerierst dann subtil, na gut, subtil nicht gerade, aber immerhin, Du suggerierst dann, die CDU würde “haargenau ebenso” denken, ohne natürlich

    A) das Zitat zu nennen
    B) den, der es fabriziert hat, anzugeben
    C) die innerparteiliche Position dessen, der es fabriziert hat, zu bewerten

    Warum nicht?

    A) Du willst als Insider erscheinen, der über irgend so ein Zitieren weit erhaben ist;
    B) Du willst lieber raunen, insinuieren, den politischen Gegner ein bisschen ins Braune abdrängen, als Dich einer Diskussion zu stellen.

    Wäre Dein Beitrag argumentativ ernst zu nehmen, er hätte sich zum Beispiel mit Fragen beshäftigt wie:

    A) Welche Vor-/Nachteile hat Armutsmigartion ökonomisch, fiskalisch und sozial kurz- sowie langfrsitig?
    B) Wie groß ist überhaupt die Wahrscheinlichkeit einer solchen Migrationswelle unter den und den Bedingungen?
    C) Wie kann / soll man Zuwanderung steuern?
    D) Welche Kulturkreise integrieren sich erwartbar schneller / langsamer?
    E) Wieviel an Sozialinvestitionen (Steuermittel) sind aufzuwenden, um Integration (Bildung, angemessene Wohnungen) zu beschleunigen?
    F) Was besagt eigentlich: “Integration” (im Unterschied zu Assimilation; Akkulturation; Multi-Kulti)?
    G) Sind solche Aufwendungen volkswirtschaftlich sinnvoll / sinnlos? Zahlen sie sich aus? Ist eine solche “Renditebetrachtung” überhaupt dem Thema (Menschen, Schicksale) angemessen?

    Wie gesagt, solche Fragen wären interessant. Stattdessen, was kommt von Dir? -Boh, ey, die Union, verzagt, populistisch, bräunlich, fremdenfeindlich, demagogisch … etc. etc. etc.

    Reicht Dir das?

  7. 22.12.2006 | 15:05

    @Ralph

    Jetzt überleg mal selbst: Welche von Raysons goldenen Blogregeln hast Du hier überfüllt? Was denkst Du?

    Frag doch besser Rayson, der hat die Regeln aufgestellt.

    Du stellst irgendein Lafo-Zitat, immerhin ein allgemein bekanntes, in den Raum; suggerierst dann subtil, na gut, subtil nicht gerade, aber immerhin, Du suggerierst dann, die CDU würde “haargenau ebenso” denken

    Wenn du dich suggestiv beeinflusst fühlst, könnte das auch Autosuggestion sein.

    ohne natürlich

    A) das Zitat zu nennen
    B) den, der es fabriziert hat, anzugeben
    C) die innerparteiliche Position dessen, der es fabriziert hat, zu bewerten

    zu A): Ich dachte, im Internet wäre ein Link fast so gut wie wörtliches Zitieren. Sollte ich mich getäuscht haben?

    zu B): siehe “zu A)”

    zu C): Zur politisch-personellen Feinanalyse der Union fühle ich mich tatsächlich nicht berufen.

    A) Du willst als Insider erscheinen, der über irgend so ein Zitieren weit erhaben ist;

    Solltest du meinen Link übersehen haben, wirken diese deine Anwürfe natürlich etwas peinlich. Ich bin aber geneigt, sie großzügig zu vergessen.

    B) Du willst lieber raunen, insinuieren, den politischen Gegner ein bisschen ins Braune abdrängen, als Dich einer Diskussion zu stellen.

    Ruhig, ganz ruhig Rauner, äh Brauner…
    Wenn ich mich nicht der Diskussion hätte stellen wollen, hätte ich die Kommentarfunktion deaktiviert.

    Wäre Dein Beitrag argumentativ ernst zu nehmen, er hätte sich zum Beispiel mit Fragen beshäftigt wie:

    A)

    D)

    Wäre mein Beitrag als argumentative Ausarbeitung gedacht gewesen, hätte ich die von dir genannten Punkte vielleicht behandelt. Da ich aber nur auf Parallelen in der politischen Sprache hinweisen wollte, habe ich darauf verzichtet.
    Deine diesbezügliche Enttäuschung sehe ich als Kompliment und nehme sie dankend zur Kenntnis.

  8. 22.12.2006 | 15:29

    @Boche

    Ich schätze, ralph vermisst auch noch einen Link auf das allseits bekannte Zitat des Saarländers. Wenn es denn der Entscheidungsbildung dient:

    http://www.welt.de/data/2005/06/17/733051.html

    @ralph

    Mir sind beim Lesen deines Kommentars stattdessen noch ein paar Regeln eingefallen.

    Versäume nicht, in Kommentaren zu Blogeinträgen als erstes Mutmaßungen über die Motivation und die Seelenlage des Bloggers zu anzustellen. Sonst droht noch eine Diskussion in der Sache.
    Ist der Blogeintrag kurz und polemisch, kritisiere ihn wegen mangelnder Tiefe und Wissenschaftlichkeit. Ist er lang, ausführlich und abwägend, wirf dem Schreiber Prinzipienlosigkeit oder eine Diskussion um der Diskussion willen vor. Auf jeden Fall beschwere dich immer darüber, welche Themen nicht angesprochen wurden.

  9. 22.12.2006 | 15:31

    @Rayson

    Danke für den Link. Der fehlte wohl tatsächlich für die Vollständigkeit, wobei ich von der Kenntnis des Gesagten ausgegangen war.

  10. 22.12.2006 | 15:50

    freiheit und investivlohn sind kombiniert dinge, die mich komplett überfordern.

  11. 22.12.2006 | 15:53

    @wirtschaftsweiser

    Ja.
    Aber wo ist denn hier von Investivlohn die Rede?

  12. ralph
    29.12.2006 | 17:00

    @Boche

    Nein, ich habe diesen Deinen Link nicht übersehen: Nur war dort so ganz überhaupt nicht belegt, was Du doch behauptet hast. Darum war mein Verlangen nach einem Zitat eine, okay, kleine Spitze meinerseits. Ansonsten: Okay, let us agree that we disagree …

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