Guter Rat vom Vater Staat

Die Deutschen heizen zunehmend mit Holz.

Das ist der reine Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass sie dieses Abenteuer, das extrem hohe Gefahren für ihren Geldbeutel, den nachbarschaftlichen Frieden und die eigene Gesundheit bedeutet, bislang ohne Hilfestellung und Ratschlag unserer Bundesregierung gewagt haben!

Jetzt ist er endlich da, der gute (steuergeldteure) Rat - und ich kann gleich viel besser schlafen.

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11 Kommentare zu “Guter Rat vom Vater Staat”

  1. 27.12.2006 | 15:02

    Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Habe vor 10 Jahren etwa 200 Erlen gepflanzt, von denen ich nun jährlich jede zehnte, also zwanzig schlagen kann - da kommt schon was zusammen. Und was uns der blanke Hans bei Sturmflut auf die Deiche wirft, ist auch nicht von schlechten Eltern.

  2. 27.12.2006 | 15:05

    Und all das, ohne die Bundesregierung zu konsultieren?

  3. Hardy
    27.12.2006 | 15:58

    Wie kann man so was nur wagen? In Deutschland muss doch für alles ein Regelwerk mit den dazugehörigen Paragraphen aufgestellt werden. Unsere Regierung braucht doch einen Grund um Gelder zu verpulvern, sonst könnte sie doch keine Steuererhöhungen rechtfertigen.
    PS: Ich frage mich nur, wann endlich ein Regelwerk für die Benutzung der Toiletten herausgegeben wird. ;-)

  4. 27.12.2006 | 17:29

    Es gibt in Sachsen (soweit ich weiß) schon seit einigen Jahren eine Förderung für die modernen Öfen zur Holzverbrennung. Ich habe vor einigen Jahren mal etwas für ein Unternehmen programmiert, das solche Öfen hergestellt hat und der Geschäftsführer zeigte mir entsprechende Prospekte. Der Hintergedanke der Förderung ist wohl, dass das Holz beim Verfaulen im Wald letztlich Schaden anrichten würde und dass es ein »kohlendioxid-neutraler« Brennstoff ist.

  5. Hardy
    27.12.2006 | 19:12

    Könnte sich um Heizöfen bzw. Anlagen mit Holzpellets handeln. Diese sollen wirklich sehr gut sein, und sich nach ca. 5 Jahren selbst ohne Förderung bezahltgemacht haben. Werden auch immer öfter von Privatleuten in ihren Häusern eingebaut. Vom rein Umwelttechnischen Standpunkt aus gesehen, sind sie auch sehr zu empfehlen. Einziger Nachteil: die Pellets benötigen einen ca. 30% größerer Lagerraum(gegenüber Öltank).

  6. 28.12.2006 | 7:09

    Nachteil bei zunehmder Holzheizung: der Feinstaubausstoß wächst.

  7. R. A.
    28.12.2006 | 11:23

    Grundsätzlich sind Holz-(Pellet-)-Heizungen eine vernünftige Sache. Insbesondere dann, wenn man in der Nähe von Produzenten wohnt.

    Die staatliche Subventionierung ist natürlich auch in diesem Fall unsinnig - sie wird letztlich dazu führen, daß mehr solcher Heizungen installiert werden, als Rohstoff da ist, die Preise für Pellets sind wegen Verknappung schon ziemlich gestiegen.

  8. Hardy
    28.12.2006 | 13:48

    @MartinM
    “Nachteil bei zunehmder Holzheizung: der Feinstaubausstoß wächst”
    Nicht bei den Pelletanlagen.

  9. 28.12.2006 | 13:58

    Der Feinstaub sollte auch durch entsprechende Filter verhindert werden können. Der Lagerraum für das Holz ist in ländlichen Gebieten meist vorhanden und in der Großstadt, wo der Raum teuer ist, lohnt sich so eine Heizung i.d.R. sowieso nicht.

  10. 28.12.2006 | 14:05

    Für die Pelletsheizung braucht man ja auch nur eine Art Tank, soweit ich weiß.

  11. 23.01.2007 | 10:20

    Über den Gartenzaun … [W0702]…

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