28. Dezember 2006
Scheibenwischer
Kritisches, unbequemes Kabarett. Zur besten Sendezeit vor begeistertem Publikum. Und das Christkind kommt nach Riad.
Verfasst von Rayson um 21:39 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)
Kritisches, unbequemes Kabarett. Zur besten Sendezeit vor begeistertem Publikum. Und das Christkind kommt nach Riad.
Verfasst von Rayson um 21:39 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)
Muss ich dir zustimmen! Gab es mal Scheibenwischer-Sendungen, die dir gefallen haben? Mit Hildebrandt war alles besser.
Na ja, für meinen Geschmack ist die Kritik der meist linken Kabarettisten oft sehr bemüht und oberflächlich. Ich mag mehr die, die sich weigern, die Klischees ihrer Zuschauer zu bedienen. Das mag im Scheibenwischer ab und an vorgekommen sein.
‘Mitternachtsspitzen’ im WDR wäre zu empfehlen. Jürgen Becker ist sich zwar auch für keinen platten Bush- und Merkel-Witz zu schade, aber zumindest ist vor dem auch sonst niemand sicher, so daß sich Spießer aus dem rot-grünen Milieu auch gerne mal überfordert fühlen. Man muß nur den kölschen Singsang ertragen — für mich klingt es wie Heimat, für andere ist es die Pest.
[...] Da hat doch Statler noch gestern völlig zurecht hier bei uns die “Mitternachtsspitzen” gelobt, und dann muss ich so eine Sendung ertragen: Kaum echter Humor, selbst das Publikum weigerte sich überwiegend, zu lachen. Am grausamsten der Auftritt von Matthias Deutschmann. Seine Einlage war eine Mischung aus Dingen, die schlicht nicht witzig waren, und abgedroschenen Gags, die selbst mein Lebensgefährte, der immerhin der Generation der 68′er entstammt, schon aus seiner Jugend kannte. Die wenigen Lacher waren nicht etwa den tollen Pointen zu verdanken, sondern lediglich der Tatsache, dass er die Lieblingsfeinde des Publikums (Bush… und Bush, sowie alles, was dem Linksspießer nicht gefällt) attackierte. [...]
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