Post von 1&1

Der Internetprovider 1&1 schickt mir (und seltsamerweise vielen anderen Nutzern mit einem ähnlich aussehenden GMX-Account) eine Rechnung über exakt 59,99 Euro. Eigentlich muss ich nichts weiter tun, denn der Betrag wird ja von meinem Konto abgebucht. Aber trotzdem nett vom Absender, dass er extra, damit ich kein spezielles Programm verwenden muss, die Rechnung als “Anhang im PDF-EXE-Format”(sic!) mitschickt.

Sieht aber doch so aus, als ob ich mir irgendwo noch was herunterladen muss. Bei mir lässt sich dieser Anhang nämlich aus irgendeinem Grund nicht öffnen. Ich hätte vielleicht bei Windows bleiben sollen. Ich bin mir sicher, da hätte sich nach einem Doppelklick dann alles wie von selbst installiert.

Nachtrag: Danke für alle Hinweise. Klar war das Malware. Für alte Internethasen war das ja ein ganzer Zaun, der mit dieser Mail geschwenkt wurde. Aber heute gab es tatsächlich Post von 1&1 (denn ich bin da wirklich noch mit einer kleinen Restexistenz Kunde), und die stellte das auch für alle anderen noch einmal klar. Vielleicht ein wenig zu spät.

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14 Kommentare zu “Post von 1&1”

  1. 7.01.2007 | 23:51

    Anhänge, die auf “exe” enden, bekomme ich nur zu sehen, wenn ich jede Woche einmal in den Abgrund des Ordners mit den ausgefilterten E-Mails schaue …

  2. 1und1-Kunde
    8.01.2007 | 0:04

    In der Datei ist ein Virus, habe sie auch bekommen… wahrscheinlich nur SPAM, kennen sicherlich einige von den T-COM SPAM Rechnungen.

  3. 8.01.2007 | 0:08

    Natürlich ist das ein Virus oder Trojaner. Was sonst?

  4. 8.01.2007 | 0:32

    Habe diese Post vorhin auch erhalten. Leider weigert sich mein Wine immer noch, die EXE im Anhang auszuführen. :-)

    Nein, im Ernst, ist natürlich ein Virus und dazu noch ein ganz neuer:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/83295

    ChrisM

  5. 8.01.2007 | 0:34

    Ja, Wine ist ja so unzuverlässig. Und ich war zu faul, dafür extra mein VMware zu öffnen ;-)

  6. R.A.
    8.01.2007 | 10:46

    So wird man als Mac-Nutzer permanent benachteiligt: Wie gerne hätte ich mir diese Rechnung angeschaut um zu erfahren, welche Geschäftsbeziehung ich angeblich mit 1&1 haben soll …

    Da kann ich nur neidvoll auf den Laptop meiner Schwägerin schauen, wo der Virenscanner wieder einmal ein kostenpflichtiges Update fordert.

  7. 8.01.2007 | 10:56

    Mein kostenfreier Virenscanner hat das Ding auch erkannt.
    Hätte er aber eigentlich nicht müssen, weil ich nicht blöd bin und mit den Risiken umgehen kann, die Windows bereithält.

  8. 8.01.2007 | 11:59

    Eigenartig, mein Windows warnt mich vor dem Öffnen eines Exe-Files ganz deutlich mit der sinngemäßen Bemerkung, dass da die Gefahr eines Virus etc. besteht. Eigentlich reicht mir diese Warnung aus, um die möglichen Konsequenzen meines weiteren Handelns noch einmal kurz zu überdenken. Ansonsten gibt es ja noch Virenscanner.

    Vielleicht sollte man für alle risikofreudigen Analphabeten unter den Computernutzern eine Linux-Pflicht einführen. Ein kurzes Konsumentenscreening beim PC-Händler sollte da ausreichen (Test: Bitte lesen sie diesen Absatz fehlerfrei und sagen sie uns, wie oft sie pro Monat Lotto spielen oder ob sie der Meinung sind, das eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist.). Oder die Windows-Steuer, zur Internalisierung der externen Effekte der Windows-Nutzung. Dann sinkt der relative Preis alternativer Betriebssysteme (”die Guten”) und alle hier sind glücklich…

  9. 8.01.2007 | 11:59

    Das Ding habe ich auch bekommen,, glücklicherweise war der Viren Scanner upgedatet…
    2 Minuten später lese ich im Netz von dem Virus..:-)

  10. 8.01.2007 | 14:07

    Da krieg ich soviel Post von 1und1 und die ausgerechnet nicht. Sauerei!

  11. Eloman
    8.01.2007 | 19:31

    War doch wohl klar daß das ein Virus ist (pdf.exe???Hallo???)

  12. 8.01.2007 | 19:35

    Willkommen im Club, Kollege Blitzmerker ;-)

  13. JC
    9.01.2007 | 20:54

    Jaja… böse Welt. Mein Rechner weigerte sich auch standhaft, das Ding zu öffnen. Dabei fand ich, dass das mit dem PDF-EXE-Format so eine praktische Idee ist. Da muss man nicht mehr warten, bis der Adobe-Reader gestartet wird?!? :-)

  14. 9.01.2007 | 21:01

    Bei dem hat man ja sowieso jüngst neue Sicherheitsrisiken festgestellt (aber auch bei alternativen Programmen, die unter OS X und Linux laufen - das Problem ist wohl die nicht überprüfte Spezifikation), also warum nicht gleich ein PDF, das sich selbst aufruft?

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