11. Januar 2007
Außerirdische beeinflussen Wahlen
Ein weiterer Grund, auch bei der Verwendung von Wahlcomputern auf jeden Fall zumindest auf der zusätzlichen Erstellung von Quittungen auf Papier zu bestehen, ist die spontane Veränderung einzelner Bits durch kosmische Strahlung. Wie der Kölner Stadtanzeiger gestern in seinem Magazin berichtete (und auch die Frankfurter Neue Presse Online), nehmen diese “außerirdischen Einflüsse” mit jeder neuen Computergeneration um den Faktor 2 zu - dies liegt an der immer weiter sinkenden Ladung, die für die Darstellung einzelner Bits in den Schaltkreisen notwendig ist.
Und dass das nicht nur ein abstraktes Beispiel ist, zeigen die Vorfälle im belgischen Schaerbeek bei der Wahl 2003. Dort hatte sich nämlich durch genau dieses Phänomen (von Beobachtern als Random Spontaneous Bit Inversion bezeichnet) die Anzahl der Stimmen einer Liste um 4096 erhöht. Das wäre nicht weiter aufgefallen, wenn nicht durch eine Besonderheit des belgischen Wahlsystems diese Diskrepanz zu Tage getreten und dann durch Vergleich mit den auf Papier aufgezeichneten Quittungen nachgewiesen worden wäre.
Wenn man sich also ausschließlich auf die elektronische Wahl verlässt (oder auch nur dieser den Vortritt lässt), öffnet man nicht allein der Wahlmanipulation durch Betrüger und Manipulatoren Tür und Tor - sondern auch der durch Außerirdische (oder jedenfalls außerirdische Strahlung).
Verfasst von Karsten um 17:22 Uhr in der Kategorie Innenpolitik, Politik (Trackback)