Minister mit Ohrensausen

Den Herren von Boetticher, Mörsdorf und Juckenack fliegt etwas um die Ohren. Das ist erst einmal sehr bedauerlich, falls es sich dabei um einen schmerzhaften Vorgang handeln sollte.

Schmerzlich ist aber auch, dass die genannten Personen (zwei von Ihnen immerhin geistig zumindest einmal befähigt genug gewesen, einen Doktortitel erlangt zu haben) gewählte Vertreter in einer Sache sind, die sie offensichtlich inhaltlich nicht zu begreifen im Stande sind.

Kann man dumm schwätzende Umweltminister eigentlich umweltfreundlich entsorgen? Tragen die einen grünen Punkt auf dem Revers? Zu was kann man die recyceln? Für die Wettervorhersage reicht es wohl eher nicht, oder?

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4 Kommentare zu “Minister mit Ohrensausen”

  1. spruance
    23.01.2007 | 10:33

    “Das Klima fliegt uns um die Ohren” ist fast genauso gut wie “Die Preise fliegen über den Markt” bei Asterix. Und genauso erhellend.
    Ganz im Ernst. Sollte Schwachsinn nicht zu Berufsverbot führen? Darf so einer noch Auto fahren?

  2. 23.01.2007 | 10:36

    “Darf so einer noch Auto fahren?”

    Schon aus Klima… Ohrenschutzgründen nicht.

  3. spruance
    23.01.2007 | 10:37

    Ja, das saust dann wahrscheinlich zu sehr.

  4. 23.01.2007 | 10:59

    [...] Würde sagen: Sehr hart an der Grenze zumindest nach meinem marginalen Wissen über Klimazusammenhänge. Hier scheint wohl doch eine Verwechslung von Klima und Wetter vorzuliegen, so wie sie zurzeit durchaus üblich ist. Eine Erklärung aber keine Entschuldigung, insofern hat Boche – irgendwie hab ich heute meinen Liberalischen – der Kollege von den B.L.O.Gs durchaus Recht wenn er Kritik übt. Das letzte was wir gebrauchen können ist eine Massenhysterie, ein neues Waldsterbenssyndrom, erst wird’s tot geschrieben, dann läuft der Prozeß weiter und keine Sau interessiert es noch. In dieser Situation ist das populistische Gehabe der Politprominenz mehr als kontraproduktiv. [...]

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