Die Demaskierung beginnt

So allmählich bestätigt Hugo Chavez seine größten Kritiker. Das war vorhersehbar.

Ich muss dem Mann aber dankbar sein. Er hat mir gezeigt, mit welchen Linken sich Diskussionen lohnen. Allerdings: Es gab dabei keine Überraschungen.

Ähnliche Beiträge


4 Kommentare zu “Die Demaskierung beginnt”

  1. 24.01.2007 | 2:26

    Lieber Rayson,

    es wundert mich seit langem, daß die Entwicklung in Venezuela hier in Deutschland (und seltsamerweise auch in den USA) so wenig Beachtung findet. Ich habe deshalb ziemlich seit dem Anfang von “Zettels Raum” darüber geschrieben; siehe zum Beispiel hier und das dort Verlinkte.

    Da wird, genau nach dem Drehbuch der kommunistischen Machtergreifungen in den Ländern Osteuropas zwischen 1945 und 1950, die Diktatur vorbereitet. Von den venezolanischen Demokraten sind dieselben zunehmend verzweifelteren Hilferufe zu vernehmen wie damals von den tschechischen, polnischen usw. Demokraten.

    Und wieder einmal sehen die Länder des demokratischen Westens weg, bis es zu spät ist.

    Es ist schon sehr deprimierend.

    Herzlich, Zettel

  2. 27.01.2007 | 19:41

    Jungle World zu Chavez - untauglich und verkehrt…

    In der aktuellen Jungle World findet man einen Themenschwerpunkt über den Staatschef von Venezuela: Hugo Chavez. Wer nun nach Artikeln sucht, die einem eine Erklärung über die staatlichen Vorgänge in Venezuela oder die Interessen westlicher Staate…

  3. dointime
    28.01.2007 | 16:51

    “Von den venezolanischen Demokraten sind dieselben zunehmend verzweifelteren Hilferufe zu vernehmen wie damals von den tschechischen, polnischen usw. Demokraten.”

    Ich bin wirklich kein großer Chavez-Fan, nur sollte man sich schon darüber klar sein, dass die venezuelanische Opposition auch nicht gerade aus lupenreinen Demokraten besteht und von einer Elite geführt wird, die über Jahre hinweg die Reichtümer des Landes schön am Großteil der Bevölkerung vorbei in die eigene Tasche gewirtschaftet hat. Menschenrechte und Demokratie wären in den Händen der, keineswegs machtlosen, Opposition nicht wirklich besser aufgehoben als in denen des von liberaler Seite gern gescholtenen Selbstdarstellers…

  4. AM
    28.01.2007 | 21:56

    Natürlich besteht die Opposition in Venezuela nicht nur aus lupenreinen Demokraten, sondern auch aus versuchten Putschisten (wie Chavez selbst). Natürlich haben sie das Land so runtergewirtschaftet, dass der Boden für Chavez bereitet worden ist. Daraus folgt aber gerade nicht, dass Chavez eine gute Politik macht. Der Slogan “Sozialismus oder Tod” ist ein Alarmzeichen. Am Ende steht nur der Tod. Bei aller Kritik an einem amoralischen Turbokapitalismus darf niemand so dumm sein, sich von großflächigen Verstaatlichungen eine positive Entwicklung zu versprechen.

Bad Behavior has blocked 1593 access attempts in the last 7 days.