Streber

Mal unabhängig vom Inhalt dessen, was da PR-mäßig verwurstet wird:

Die Art und Weise, wie die Hamburger Ökos hier ihre vermeintliches Besserwissen vermarkten - ist die nicht dann doch etwas widerlich? Hat das nicht etwas Streberhaftes, Neunmalkluges?

Aber es passt wohl zu dieser Partei, in der wohl viele Lehrer den Stil bestimmen.

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13 Kommentare zu “Streber”

  1. FG
    23.01.2007 | 13:48

    Irgendwelche Probleme mit Lehrern?

  2. 23.01.2007 | 13:50

    Einer unserer Psychologie-Profs meinte zwar mal, dass wir (Psychologen) dafür da wären, das von den Pädagogen angerichtete Unheil wieder auszubügeln … aber wenn du so fragst: Nein, eigentlich nicht.

  3. FG
    23.01.2007 | 13:51

    Im übrigen - abgesehen von den Inhalten - das ist politikmarketing, wie es alle Parteien versuchen. Man mag es im konkreten Fall lustig oder streberhaft oder was weiss ich finden, letztendlich machen das in dem Business inzwischen alle Parteien so oder so ähnlich.

  4. 23.01.2007 | 13:53

    @FG

    Klar machen alle das so oder (eben) ähnlich. Das hatte ich gar nicht bestreiten wollen.

  5. FG
    23.01.2007 | 14:13

    Aber was ist dann daran konkret “widerlich”? Man mag Politikmarketing insgesamt als widerlich empfinden, warum werden dann aber die Grünen rausgegriffen? Es geht odoch eher um den Inhalt, oder? ;-)

  6. 23.01.2007 | 14:17

    Ich finde diese eitle Pose des Strebers, der einem Dummen hilft, das Klassenziel zu erreichen eben recht unsympathisch.

  7. 23.01.2007 | 15:09

    Aber er lächelt doch so nett, und verglichen mit dem wilhelmisch-präsidialen Gestus unseres ersten Bürgermeisters, mit dem dieser nur skandalöse Politik tarnt, ist das Pädagogische außerordentlich erfrischend. “Was ist Was”-Bücher habe ich zudem zumindest geliebt!

    Außerdem haben eh nur Unbelehrbare was gegen Lehrer ;-)

  8. 23.01.2007 | 15:10

    Pädagogisches als erfrischend zu betrachten - das ist ein ganz neuer Gedankengang für mich, den ich irgendwann mal beschreiten muss.
    ;-)

  9. 23.01.2007 | 15:20

    Dieser junge Mann ähnelt tatsächlich ein wenig zu stark dem Westerwelle …

  10. 23.01.2007 | 15:44

    Während “Was ist Was?”-Bücher i.d.R. tatsächlich einen pädagogischen Wert haben, scheint dieses Grünen-Pamphlet nicht mehr als der übliche Aufwasch vollkommen deplatzierter Klimaschutzpolitik zu sein. Ein 40% Klimaschutzziel einer einzelnen Stadt für einen globalen Schadstoff aufzwingen zu wollen zeigt klar, dass die Kollegen Effizienz entweder nicht kennen oder der politischen Propaganda unterordnen (Aber vielleicht kann mich ja jemand davon überzeugen, dass CO2-Emissionen in Hamburg billiger zu reduzieren sind als z.B. in China). Und das intellektuell beschränkte Arbeitsplatzargument für den Klimaschutz muss ja nicht weiter kommentiert werden. Also “FG”, ohne das Ding ganz gelesen zu haben, es liegt nahe, dass auch der Inhalt widerlich ist.

  11. 23.01.2007 | 18:53

    Mag es auch widerlich sein, es WIRKT. Die Grünen sind, was Marketing angeht, sehr erfolgreich. Leider.

    Die “Wir, die Avantgarde, wissen mehr als Ihr, das Proletariat ” Haltung ist aber typisch für die Grünen. Deswegen sind sie auch keine liberale Partei. Denn Freiheit ist ja bekanntlich Unwissenheit. (-:

  12. der gute don
    23.01.2007 | 22:31

    “Wir bieten ihm gerne unsere zehn Lektionen als Crashkurs sowie intensive Nachhilfe an.”

    und ich bin 100% sicher, daß der Kurs in einem crash handelt. “crashkurs” eben.

  13. Mathias
    23.01.2007 | 23:18

    Das schlimme ist ja, dass man noch nicht ein mal mehr ueber Lehrer motzen kann, ohne dass sie dann gleich aus allen Loechern und Ecken der Republik gekrochen kommen, um sich oberlehrerhaft zu verteidigen. Deutschland hat zu viele Lehrer-Beamte, ueberall! :)

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