6. Februar 2007
Nachdenken über die F.A.Z.
Ich weiß nicht. Ist es eine Altersfrage?
Seitdem man mich mit einem kostenlosen Studi-Abo angefixt hat, bin ich Abonnent der F.A.Z.. Dass der Hauptteil konservativ und der Wirtschaftsteil sehr liberal ist, daran habe ich mich gewöhnt. Auch daran, dass das Feuilleton Marxisten beherbergt.
Aber mittlerweile reicht’s mir. Ich kann weder diesen Georg Paul Hefty ertragen, der ständig die obsoleten Geister eines Heiner Geißer oder Norbert Blüm beschwört (mein jüngster Aufreger und Anlass für diesen Eintrag hier), noch stecke ich es einfach weg, wenn mir ein Feuilletonist, dessen Namen ich wohl zu Recht vergessen habe, den Ungarn-Aufstand 1956 als faschistische Konterrevolution verkaufen will.
Weiß einer da draußen eine Alternative? Die “Welt” kommt für mich nicht in Frage, in jüngster Zeit schon gar nicht. Eine Zeitung mit einem Prantl kommt mir auch nicht ins Haus. Was bleibt? NZZ? Handelsblatt?
Verfasst von Rayson um 19:31 Uhr in der Kategorie Presse / SPON- und taz-Blog (Trackback)