Enteignung

Das alte, leidige Thema: Rauchverbot.

In Zügen soll das Rauchen jetzt verboten werden. Da sag ich doch einfach mal: Toll, ihr Gesetzgeber! Wisst ihr was? Ich fahre seit ein paar Jahren mit einem privat betriebenen Zug, in dem das Rauchen schon immer komplett verboten war. Da gab es offensichtlich überhaupt keinen Bedarf an euren Regulierungsmühen.

Aber ich kann es ja auch ein wenig verstehen.
Die armen Gesetzgeber werden von ihren Chefs, den Wählern auch ordentlich angetrieben. Die opfern sogar das Recht des Gaststättenbetreibers an Privateigentum, im Namen einer vermeintlich “guten Sache”, dem “Nichtraucherschutz”.
Und kaum verhohlen wird die rechtliche Grundlage als nebensächlich erklärt:
Föderalismus hin, Arbeitsschutz und ominöse Sachbestände wie die “Abwehr gemeingefährlicher Krankheiten” her - Hauptsache es kann endlich verboten werden, was nicht sein darf!

Armselig, dass der Deutsche immer noch der Ansicht zu sein scheint, dass nur eine verbietende Obrigkeit ihn von allem, was irgendwie stört, befreien kann.
Hierzulande werden keine - vermeintlich ja so begehrten - Nichtraucher-Cafés eröffnet, um mit dem Mittel des Wettbewerbs herauszufinden, was die Leute tatsächlich wollen. Hierzulande wird lieber vorsorglich verboten, was die Leute aus der Sicht demoskopischer Scheinmehrheiten lieber nicht wollen sollen.

Man könnte aus Wut fast wieder zum Raucher werden…

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45 Kommentare zu “Enteignung”

  1. Hardy
    15.02.2007 | 15:59

    Es gibt ein Nichtrauchercafé in Deutschland, und auch eine Kneipe für Nichtraucher. Der Kneipenbesitzer war sogar so nett bei der Regierung um Zuschüsse aufgrund des Verdienstausfalls zu bitten(Höhe war ca.70%), war vor einer Woche in einer Lokalzeitung, ich weiß es nur von der Bedienung in meiner Stammkneipe.
    Hier in Berlin will die Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher(Linkspartei) ja das totale Rauchverbot durchsetzen, ausgenommen es existieren extra Raucherräume, in denen die “Gäste” jedoch nicht bedient werden dürfen(Schutz der Angestellten).
    Allerdings darf selbstverständlich auf Parteitagen und im Reichstag weiterhin geraucht werden.
    Die Damen und Herren dort sind ja nicht so dumm sich selbst alles zu verbieten oder gar zu streichen(z.B. Sterbegeld für Normalbürger gestrichen das eigene aber verdoppelt, obwohl es schon das Zehnfache war).
    Das man aus Wut über solche Unverschämtheiten vieles am liebsten tun möchte kann ich vollauf verstehen, ich würde diese Leute am liebsten dahin schicken wo sie hingehören. Aber fange nicht wieder an zu Rauchen. Lohnt nicht.
    Ach ja, meine Stammkneipe wird, wenn das Gesetz kommt, schließen. Die Angestellten dort haben allerdings unter diesen Umständen auch keine Lust mehr, sie sind alle Raucher. Aber das ist Politikern ja egal.

  2. Martin
    15.02.2007 | 16:44

    Äh sorry, aber das rauchen wird ja lediglich an nicht privaten Orten (Ämter, Bahnhöfe, Kneipen) verboten – vollkommen legitim also. Was das mit “Enteignung” zu tun hat weiß ich auch nicht – wahrscheinlich nur ein ideologisches Liberalenwort um ein bissßen populistisch zu werden.

    Der Markt hat hier gänzlich versagt, weigern sich die Gastronomen doch weiterhin verbissen der Marktnachfrage von ca. 70% gerecht zu werden, nein, sie bieten gerade mal unter 5% an.

    Ich wundere mich das sich hier nicht darüber echauffiert wird dass Eiscafebesitzer “enteignet” werden weil sie keine Salmonellen beimischen dürfen, und Fleischhandelsbetrieber auf ihrem eigenen (!) Privateigentum (!) enteignet werden, weil es ihnen nicht gestattet wird mit Gammelfleisch zu handeln! Unglaublich! Massiver Eingriff in privates Eigentum.

    Über was beschweren sich die sogennenaten Liberalen als nächstes? Das mit in seinem eigenen Auto – das ja privates Eigentum ist – andere nicht anfahren darf? Ist doch die Sache das Fahrzeigeigentümers, und dieser wird ja enteignet wenn er nicht besoffen autofahren kann, oder selber entscheiden kann wann er wem vors bein fährt.

    Es geht bei dem Rauchverbot lediglich um Selbstbestimmung. Das bestehende Atemverbot soll aufgehoben werden, und deswegen wird das rauchen in öffentlich zugänglichen Einrichtungen (Ämter, Bahnhofe, Kneipen) bzw. nicht privaten (Büros, Kneipen) untersagt. Ganz einfach.

    http://momoersch.blogspot.com/
    “Rauchverbot = unliberal?”!
    Da hat der Liberale Mörsch ganz Recht

  3. R.A.
    15.02.2007 | 16:50

    @Martin:
    Wie? Kneipen sind “nicht private” Orte?
    Das wird meinen Wirt aber freuen wenn ich ihm erzähle, daß er im öffentlichen Dienst ist …

    Womit Dein restlicher Beitrag sich erledigt.

  4. 15.02.2007 | 16:54

    @Martin

    Äh sorry, aber das rauchen wird ja lediglich an nicht privaten Orten (Ämter, Bahnhöfe, Kneipen) verboten

    Wenn ich eine Kneipe öffne und mir dazu ein Lokal kaufe, ist das also kein Privatbesitz, in dem ich das Hausrecht besäße?

    Was das mit “Enteignung” zu tun hat weiß ich auch nicht

    Ich hoffe, mein Hinweis hat dir beim Verständnis geholfen?

    Der Markt hat hier gänzlich versagt, weigern sich die Gastronomen doch weiterhin verbissen der Marktnachfrage von ca. 70% gerecht zu werden, nein, sie bieten gerade mal unter 5% an.

    Da scheinen die Gastronomen ja von einer eigenartigen Dummheit befallen zu sein: Zu dumm zum Geld verdienen!
    Wenn diese angebliche Nachfrage tatsächlich bestünde - warum verdient sich dann niemand eine goldene Nase? Alle zu dumm? Nur du bist schlau, hast aber gerade Besseres zu tun, als mit dem absoluten Spitzenprodukt reich zu werden?

    Salmonelle und Gammelfleisch könnte man tatsächlich erlauben. Wenn denn beim Verkauf darauf hingewiesen würde.

    Es geht bei dem Rauchverbot lediglich um Selbstbestimmung. Das bestehende Atemverbot soll aufgehoben werden

    Lustig bist du ja, zugegeben.

  5. R.A.
    15.02.2007 | 16:56

    Beim Titel “Enteignung” dachte ich ja, Boche wolle über das “Steuerwunder” schreiben, daß der Spiegel gerade verkündet:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,466526,00.html

  6. 15.02.2007 | 16:56

    Och Mönsch, R.A.! Da hätte ich mir doch nicht die ganze Mühe machen müssen… ;-)

  7. 15.02.2007 | 16:59

    PS: Mein letzter Einwurf bezog sich auf deinen ersten Beitrag.

    Dass die Freude über das erfolgreiche Enteignen nicht die meinige ist, ist ja klar.

  8. FAB.
    15.02.2007 | 17:04

    @ Martin
    Scheiß Antitabaknazis! Das hier ist ein öffentliches Blog, und ich will sowas hier nicht lesen müssen. Also, Blogbetreiber, löschen, aber zackig!!
    (So, das war jetzt mal auf demselben Niveau. Scusi. Aber es wird langsam unerträglich, immer und immer und immer wieder dieselben dummen, schiefen Analogien und Pseudoargumente lesen zu müssen.)

    Man könnte aus Wut fast wieder zum Raucher werden! (Fast.)

  9. R.A.
    15.02.2007 | 17:09

    @Boche:
    Wie, Du freust Dich nicht über das “Wunder”?
    Wo doch der Spiegel explizit schreibt, es wäre “für die Bürger zumindestens nicht schlecht”?

    Das ist doch paradiesisch: Es kommen Milliarden in die Staatskasse, und offenbar hat die keiner zahlen müssen.

  10. R.A.
    15.02.2007 | 17:13

    @FAB:
    > Man könnte aus Wut
    > fast wieder zum
    > Raucher werden!
    Ich war ja nie Raucher.
    Aber angesichts dieser wirklich bemerkenswert fiesen Neigung der militanten Anti-Raucher zum Schikanieren ihrer Mitmenschen fällt die Vermeidung von Faschismus-Vergleichen immer schwerer.

  11. 15.02.2007 | 17:14

    Staatsmanna. Dass die dummen SPONtis so gläubige Menschen sind…

  12. 15.02.2007 | 17:18

    @Martin: ich bezweifle, dass es bei dem Rauchverbot lediglich um Selbstbestimmung geht - bzw. um Nichtraucherschutz. Es geht (mal wieder) um regierungamtlichen Aktionismus, der (siehe freiwillig eingerichtete Nichtraucherzüge) in den meisten Fällen überflüssig ist.
    Ich habe schon vor Jahren in einem Betrieb mit freiwilligem betrieblichem Rauchverbot gearbeitet - der Vorteil gegenüber einer gesetzlichen Regelung: es ließ sich ohne Probleme ein “Raucherbüro” als Ausnehme einrichten, in dem dann zwei starke Raucher sich gegenseitig die Luft rauben durften - solange sie den Rest des Betriebs mit blauen Dunst verschonten. Bei einem gesetzlichen Rauchverbot wäre so eine pragmatische Regelung unzulässig.

    Von “Aktionismus” spreche ich auch, weil naheliegende und weit weniger ins Privatleben eingreifende Möglichkeiten, den Tabakkonsum einzudämmen, nicht wahrgenommen werden. Wie ist das noch mal mit dem Tabakwerbeverbot, wo sich Deutschland als scharfer “Bremser” hervortut? Oder wie ist das mit den nach wie vor von der EU für Tabakanbau gezahlten Sunventionen?

  13. nils2
    15.02.2007 | 17:29
  14. FG
    15.02.2007 | 17:42

    Es gibt ja Lokale, die komplett das rauchen untersagen - und das einfach so. Ich empfehle z.B. im Münchner Westend das Bahrs and more. Die habenvergangenen herbst umgestellt. Es gab zunächst einen Besuchereinbruch, aber inzwischen ist das ein absoluter Geheimtipp für Leute, die einen netten Abend verbringen wollen und dabei frei schnaufen möchten.

  15. Schorsch
    15.02.2007 | 20:17

    Manche tun hier gerade so, als ob das Rauchen der Inbegriff der Freiheit wäre. Dabei ist es doch im Grunde genau das Gegenteil: Eine Sucht. Derer sich die Tabakindustrie gerne bedient und mit dem Image, des freien, unabhängigen und selbstbewussten Rauchers Jugendliche und Kinder “infiziert”. Oder liebe Raucher, habt ihr etwa mit dem Rauchen angefangen, weil es so gut schmeckt!

    Sorry, ich kann nicht verhehlen, dass ich für rauchfreie Kneipen gerne manche private Rechte einschränken würde. Das wär es mir wert.

  16. 15.02.2007 | 21:36

    Schorsch, du darfst deine privaten Rechte gern einschränken. Ich glaube nicht, dass dich Liberale daran hindern wollen würden.

  17. 16.02.2007 | 1:40

    ich glabe ihr habt euch zusehr darauf versteift das für zwang imer von einem staat oder sowas ausgeht..

    schon das erheben eines eigentumsanspruchs ist aber doch schon ein zwang aller anderen, das entsprechende ding nicht gegen die interessen des ‘besitzers’ zu verwenden..

    ist es enteignung wenn ich nachts nicht eure häuser ansprühen darf?

    akzeptierte gesetze haben einen lenkenden effekt, ich kann es deswegen gut nachvollziehen das man bei dingen die man nicht will einem verbot zustimmt

    das bewusstsein das dinge auch vermieden werden könne ohne verboten zu sein scheint scheint irgendwie bei vielen verloren gegangen zu sein..

    leute die an der bushaltestelle rauchen machen das ja auch nicht weil sie es akzeptieren das sie nichtrauchern damit aufs schwein gehen sondern einfach weil es normal ist
    die akzeptanz des normalen halte ich für das eigentliche problem

    übrigens hab ich vor einiger zeit die interessante erfahrung gamacht einem frenden zu bitten woanders zu rauchen, was er problemlos akzeptiert hat
    nur leider würde es wohl beide nerven diesen wunsch so oft zu äußern wie man ihn hat..

    die meisten gaststätten find ich eh ätzend, schon weil man mir dort verbieten will meinen eigenen quatsch zu essen (wie kommt man bitte auf sowas?)
    man wird nur leider zu diversen ausflügen mitgeschleppt.. und immer auzugrenzen ist ja auch blöd..

  18. 16.02.2007 | 3:35

    “übrigens hab ich vor einiger zeit die interessante erfahrung gamacht einem frenden zu bitten woanders zu rauchen, was er problemlos akzeptiert hat
    nur leider würde es wohl beide nerven diesen wunsch so oft zu äußern wie man ihn hat.”

    Richtig. Kommunikation hilft, nervt aber. Verbote sind viel besser; nerven nicht und das Reden kann man sich sparen.

  19. der gute don
    16.02.2007 | 8:00

    ich glabe ihr habt euch zusehr darauf versteift das für zwang imer von einem staat oder sowas ausgeht..

    Gegen massiven Widerstand konnte ich im Büro durchsetzen, daß nicht mehr geraucht wird. Jetzt wird vor dem Gebäude geraucht, und ich rauche ab und zu mit. Haben wir ganz allein geregelt. Ganz ohne staatlichen Zwang.

    Ich glaube bzgl. öffentlichen Gebäuden und Plätzen hat niemand ein Problem mit dem Nichtraucherverbot. Mit dem Eingriff in die Entscheidung des Gastwirtes sich so am Markt auszurichten, wie er es für richtig hält, hingegen schon.

  20. 16.02.2007 | 9:38

    Es ist den Politiker sowieso alles egal! Rauchfreie Zonen ok aber ein ganzes Rauchverbot?! NEIN Bald wird man in eigenen Häusern nicht rauchen dürfen!!

  21. 16.02.2007 | 10:37

    Wer sucht eigentlich das Raucher-Gen? Und was sagen die Soziobiologen dazu?

  22. 16.02.2007 | 13:40

    [...] Mit dem Kopf voran 16.02.2007 um 13:40 UhrRauchfrei mit Profitvon: steffenh Drüben beim B.L.O.G. schreibt Boche über die Enteignung von Kneipenwirten durch ein drohendes Rauchverbot. Recht hat er! Vor allem, weil ein Verbot überflüssig ist. Schließlich kann man mit einem Rauchverbot sogar Geld verdienen. So hat der Veranstalter des Berliner Konzertes der Band "The Decemberists" am Mittwoch, offenbar auf Anfrage der Band, kurzerhand das Rauchen im Fritzclub Postbahnhof untersagt. Er hat sein Eigentumsrecht genutzt und freiwillig das getan, was eifrige Politiker ihm ohne Kompensation aufzwingen wollen.  [...]

  23. googlehupf
    16.02.2007 | 18:58

    @MomoRules:
    Kurz die Suchmaschine angeschmissen und was entdeckt bei der BBC. Man hat ein Gen entdeckt welches wahrscheinlich dafür sorgt, dass Träger des Gens Nikotin langsamer abbauen und daher konstanter einen hohen Nikotinlevel im Blut haben - könnte ein (!) Faktor sein der es erschwert aufzuhören.

    Ist das jetzt irgendwie eine verwerfliche Entdeckung oder Untersuchungsrichtung?

  24. 16.02.2007 | 20:36

    @googlehupf:

    Ich würde eher sagen, daß das kein Zufall ist, daß das tatsächlich schon jemand untersucht ;-)

    Nö, verwerflich isses nicht, sondern im engeren Sinne normal. Solche Wissenschaften sind halt dazu da, “Devianzen” zu konstituieren, und ich behaupte mal, daß es im wesentlichen auch dieser Grund ist, der diese ganze Diskussion rund um Rauchen und Nichtrauchen anfeuert, und nicht Nichtraucherschutz, für den es mit Sicherheit gute Gründe gibt, solange man die Frage nicht an “Volkshygiene” koppelt …

    So, und darauf eine rauchen!

  25. Chinaski
    17.02.2007 | 2:32

    @marti

    schon das erheben eines eigentumsanspruchs ist aber doch schon ein zwang aller anderen, das entsprechende ding nicht gegen die interessen des ‘besitzers’ zu verwenden..

    Was soll denn “Erheben des Eigentumsanspruchs” bedeuten?
    Eigentum erwirbt (erbt, etc.) man, und dann gehört es einem.

    Da zitiere ich einfach einmal aus dem guten alten BGB:

    “§ 903 Befugnisse des Eigentümers

    Der Eigentümer einer Sache kann, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen.”

    Der im Gesetz geäußerte Vorbehalt ist natürlich eine Einschränkung, aber prinzipiell ist meins meins. Und es gibt einen großen Unterschied zwischen Besitzer und Eigentümer. Ein Besitzer übt die unmittelbare Sachherrschaft tatsächlich aus, aber ist nicht automatisch der Eigentüer dieser Sache.

    ist es enteignung wenn ich nachts nicht eure häuser ansprühen darf?

    Also was das bedeuten soll, ist mir total schleierhaft. Was hat Sachbeschädigung mit Enteignung zu tun?

  26. Hardy
    17.02.2007 | 13:25

    @Chinaski
    Marti scheint sowieso einige recht komische Vorstellungen zu haben. So nach dem Motto: alles gehört dem Volk, nichts dem Einzelnen.
    Hier kam übrigens jemand auf die Idee, ein Schild mit der Aufschrift “Geschlossene Gesellschaft” an die Tür zu hängen(und ständig hängen zu lassen), um so das Rauchverbot zu umgehen. Ob selbiges allerdings fruchten würde wage ich zu bezweifeln. Da ist m.E. eher der Vorschlag einen Club oder Verein zu gründen praktikabel.

  27. Chinaski
    17.02.2007 | 14:08

    NEWSFLASH:
    Politiker streiten über Rauchverbot am Steuer
    Jetzt drehn sie völlig am Rad (pun intended)

  28. 17.02.2007 | 14:55

    @Hardy:

    Da ist m.E. eher der Vorschlag einen Club oder Verein zu gründen praktikabel.

    Ist schon in Arbeit. Mehr dazu nach Karneval, wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe…

    @MomoRules:
    Ich habe mich ja nun ein wenig mit dieser Deiner Argumentation beschäftigt, und verstehe, worauf Du hinaus willst. Und tatsächlich könntest Du recht haben - die Rauchverbotsdiskussion wird vielfach mit einem intensiven Ausgrenzungs- und Herabwürdigungswillen geführt, bei der es mehr um die “Ausmerzung” des Rauchens als um Kompromissfindung für alle Beteiligten zu gehen scheint.
    Trotzdem aber: Wenn es tatsächlich solch ein Gen gibt, so ist das meiner Meinung nach schlicht und einfach sehr interessant und ein Schritt des Wissenserwerbs. Sofern man dann nicht dieses Gen bzw. seine Träger ausmerzen will.
    Unterschiede sind noch keine Devianzen; erstere sind vorhanden, letztere werden konstruiert.

  29. der gute don
    17.02.2007 | 14:58

    Jetzt drehn sie völlig am Rad (pun intended)

    weiß gar nicht was Du willst, die machen doch nur Ihren Job?!
    Wenn der Staat uns nicht sagt was wir wann, wo, wie und aus welchen Gründen tun dürfen, wer soll es denn sonst tun?

    Wir selbst etwa? - das kanns ja wohl nicht sein, mein Lebenssinn finde ich darin, dem Staat, der Gemeinschaft, meine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen und Solidarität mit allen anderen zu üben - und mir von unserer gewählten politischen Elite verbindliche Vorschläge für mein Leben zu geben lassen, ist ja wohl so schlimm nicht! Die haben doch vielmehr Ahnung von Politik, Wahlkampf und so!

    Dieses Liberalengschwätz geht doch nur noch auf den Keks, die wollen zwar arbeiten, aber nicht teilen. Und jetzt wollen die auch noch entscheiden wie sie ihr Privatleben führen wollen. Lächerlich! Assoziales egoistisches Gesindel. Gott sei Dank habe ich keine Zweifel, daß unsere Regierung denen ordentlich auf die Pelle rückt!

  30. Chinaski
    17.02.2007 | 15:29

    Lieber bester Don von allen ever,

    stimmt, das hatte ich ganz vergessen. Dann kann ich nur hoffen, dass unsere Obrigkeit so schnell wie möglich handelt. Vielleicht komme ich ja so nach meinem sozialverträglichen Ableben in den sozialistischen Fascho-Himmel, in den nur die willigsten Kontrollfreak-Nazis auffahren dürfen. Wenn die geplanten Maßnahmen bei mir nicht fruchten, bleibt meine einzige Hoffnung eine Umerziehungsanstalt für so notorische assoziale Egoisten wie mich.

    Grüße
    Chinaski

  31. 17.02.2007 | 15:55

    OT:
    @Chinaski:
    Wie spricht man dich eigentlich aus? “Schinaschi”? ;)

  32. Chinaski
    17.02.2007 | 16:01

    @Karsten:
    beinahe, “Schinaski” werde ich gerufen ;-)

  33. Hardy
    17.02.2007 | 19:01

    @Chinaski
    Das mit dem Rauchverbot am Steuer habe ich auch schon gelesen, es soll mit Unfallverhütung begründet werden. Ich frage mich nur warum dann CB-Funk, im Gegensatz zu Handys, immer noch gestattet ist.
    @Karsten
    Bin gespannt was Du dahingehend herausfindest.
    @der gute don
    Ausgesprochen erheiternd! Dazu fällt mir allerdings nur das kleine Gedicht “Die Breite Masse” von Peter Bernhardi ein, welches gestern im Artikel “Uwe Timm zu Ehren” unter http://www.antibuerokratieteam.de/?p=1402 zu lesen war.

  34. Chinaski
    17.02.2007 | 19:35

    @hardy:
    erstmal noch viele Dank für die Erleuchtung bzgl Marti, das erklärt so Einiges.

    Der Hinweis mit dem CB-Funk ist absolut richtig. Man müsste auch das Knabbern von Müsliriegeln während des Fahrens verbieten. Oder das Einführen eines Kaugummis. Frauen (selten Männer) dürfen an der Ampel keinen Lippenstift etc. mehr nachziehen, das lenkt ja auch zu sehr von den Ampelphasen ab. Das Einstellen des Radios/CD-Wechslers/MP3-Players ist auch extrem gefährlich. Als besonders fatal erachte ich manuelle Gangschaltungen, wenn ich mal bedenke, wieviele Unfälle von Leuten verursacht werden, die keine Automatik haben, wird mir schon ganz schlecht. Da wären viele weitere interessante Regularien für die Automobilindustrie möglich;-)

  35. Hardy
    17.02.2007 | 20:14

    @Chinaski
    Wir können uns ja mal einige Scherze dieser Art einfallen lassen, und selbige dann an einige profilierungssüchtige Politiker schicken. Ich habe dabei nur irgendwie die Angst, dass einige verrückte Vorschläge aufgegriffen und uns dann irgendwann als Gesetz vorgesetzt werden.

  36. 17.02.2007 | 20:32

    @Karsten:

    Und warum sucht dann keiner das Nichtraucher-Gen, das Liberalen-Gen oder das Missionarsstellungs-Gen?

    Gesucht werden das Raucher-, das Homo-, das Verbrecher- und das Übergewichts- und das Alkoholiker-Gen … lustige Reihung, by the way … oder wie man zwecks bestmöglicher Varianz bei der Fortpflanzung den richtigen Gen-Cocktail beim potenziellen “Sexual-”Partner erschnüffelt … Frauen können das nur bei der Empfängnisbereitschaft, diese instinktlosen Looserinenn, Männer können immer … und wart’s ab, irgendwann attestiert man Liberalen schlicht einen Hirnlappen-Deffekt, der sie analog zu “Hirndefekten” bei “Verbrechern” für Emphatie unempfänglich macht oder findet das volksschädliche Egoismus-Gen und leitet daraus dann die Notwendigkeit des Wahlrechts-Entzuges ab … freu Dich schon mal auf die Zwangsjacke! Dann kriegst schlicht ‘ne Pille verpaßt, wenn Du einen vom generalisierten Egoismus, der gut für alle sei, halluzinierst … oder wirst lieber gleich abgetrieben.

    Geht etwas über’s Thema hinaus, verweist aber schon auf unterschwellige Strömungen in der Diskussion. Bin ausnahmsweise mal beim “guten don”.

    Der Staat sollte sich mal auf Umverteilung beschränken, anstatt auf unsinnigen Nebenkriegsschauplätzen zu hyperverntilieren, das schadet ja auch der Gesundheit … möchte nicht wissen, wie viele hysterisierte Nichtraucher-Schützer gar nicht an Schwebstoffen, sondern an ihrer eigenen Erregung krepieren, das hebt ja auch den Blutdruck …

    Das ist einfach eines dieser Themen, wo man glaubt, noch ziemlich klar individuelle Verantwortung konstatieren zu können, deshalb diese Pranger-Methoden. Und nachdem erfolgreich suggeriert wurde, Staat habe in allerlei anderen Bereichen nix mehr zu suchen, jetzt isser aber nun mal da, muß er sich ja irgendwie anderes beschäftigen. Selber schuld ;-) ….

  37. 17.02.2007 | 22:40

    > Richtig. Kommunikation hilft, nervt aber. Verbote sind viel besser; nerven nicht und das Reden kann man sich sparen.

    danke, wenn ich sage das ich es verstehen kann das man rauchverbote befürwortet heist das ständverselbstlich das ich es auch tue.. maan :/
    und würdest du jedes mal wenn jemand etwas dir unangenehmes tut ihn darauf anspechen?
    kommunikation ist aber sicher das einzige richtige mittel in soeiner situation
    diese diskussion hat mich übrigens gerade dazu ermuntert einen aufruf an rauchende zu bloggen

    > Da zitiere ich einfach einmal aus dem guten alten BGB:

    aha.. nur gut das ich’s jetzt weis :/
    gesetze sind regeln und definitionen um diese regeln anzuwenden, keine tatsachen
    ob solche regeln sich gut oder schlecht auf irgendwen auswirken lässt sich nur an ihren folgen absehen

    und btw, warum ist meiungsfreiheit eigentlich auf der fläche die sich usa nennt ‘richtiger’ als in den flächen deutschland oder china? achja richtig, weil es im gesetz steht..
    und die deutsche demokratische bundesrepublik ist ja schon deswegen demokratisch weil sie sich dafür hält, ungefähr so?

    > Marti scheint sowieso einige recht komische Vorstellungen zu haben. So nach dem Motto: alles gehört dem Volk, nichts dem Einzelnen.

    auja.. das sind genau meine worte
    ich sehe nicht wirklich wie du darauf kommst..
    eigentum ist nichts weiter als eine definition die aussagt das jemand mit etwas etwas tun kann was ein anderer nicht ‘darf’
    und wer ist bitteschön das “volk”? meiner meinung nach ist das ein propagandabegriff (vielleicht geworden)
    ‘volkseigentum’ ist nichts anderes als als dann was leute die sich regierung nennen aneignen
    wenn ich einfach die menge aller menschen/tiere/lebewesen meine, rede ich von der menge aller menschen/tiere/lebewesen und nicht von irgendeinem ‘volk’

    >> grafitty-bla

    > Also was das bedeuten soll, ist mir total schleierhaft. Was hat Sachbeschädigung mit Enteignung zu tun?

    ich finde die situation ähnich
    in einem fall benutzt jemand sein (eventuel zweifelhaftes) talent um dinge zu dekorieren die ihm nicht gehören, im zweiten fall resultiert aus den genuss einer langweiligen droge das lungen geteert werden die dem raucher nicht gehören

    noch ein paar worte zum eigentum:
    niemand hat einen grund eigentum anzuerkennen was ihm ausschließlich schadet (außer es gefährdet ihn es nicht anzuerkennen -> eigentumsdiktat)

    in meiner aktuellen utopie würde eigentum gleichmäßig verfallen und gleich verteilt werden
    wozu vermutlich leider eine art ’steuereintreibung’ nötig währe (zumindest steuern die absurderweise transaktionen bestrafen)
    außerdem sollte endlich eine regelung eistieren was überhaupt besitzbar ist (menschen? land? planeten? ideen?)
    das ganze sollte außerdem global von einer demokratie bestimmt werden, nicht von einem staat

    und ja, ich weis, ihr liberalen hab ja keine utopien, denn der weg zu hölle besteht aus lauter guten wünschen und so.. also blos weg mit denen :P

  38. Chinaski
    17.02.2007 | 23:24

    @Marti:

    in meiner aktuellen utopie würde eigentum…

    hm, also so ganz ist mir das nicht klar. Nehmen wir einmal an, alles Eigentum der erde wäre gleichmäsig verteilt, jederhat genau gleich viel land, fabrik, etc., von so kleineren Problemen der komplizierten Allokation der Werte mal abgesehn, und der Vernichtung von Wohlstand durch Aufteilung von Gütern, die man schlecht verteilen kann.

    Was ist dann, wenn nach einer gewissen Zeit die Eigentümer wieder ungleichmäßg verteilt sind, wozu es automatisch kommen wird, ist dann wieder eine Neuverteilung notwendig?

    und ja, ich weis, ihr liberalen hab ja keine utopien, denn der weg zu hölle besteht aus lauter guten wünschen und so.

    Also ich würde mich am ehesten als Liberalen bezeichnen und habe eine Utopie:
    Ich wünsche mir eine Welt, in der alle Nationen der Welt freie Demokratien (inkl. Gleichberechtigung, Meinungsfreihet, etc) sind und friedlich miteinander handeln, ohne Zölle etc.. Das war jetzt die Kurzform.

  39. 18.02.2007 | 2:29

    @MomoRules:
    der letzte kommentar von dir ist voll zum einrahmen, ziemlich cool! :D
    mein problem ist ja das das ich obwol ich gene für alles habe was komisch ist (vegetarier, abstinent, androgyn.. eieiei) immer noch ziemlich gesund bin
    wer weis was da noch lauert, her mit der zwangsjacke! ;)

    @Chinaski:
    ich glaube die hast die sache mit der umverteilung falsch verstanden
    es gäbe eine ständige (bzw vierteljährliche oder so) eigentums-korrosion bei der jedesmal der besitz der ‘reichen’ mindestens so stark verteilt wird das sie ärmsten sich keine sporgen über ihr überleben machen müssten (und nicht zum arbeiten gezwungen währen)
    wie stark die korrosion genau ist würde gewählt werden

    der besitz von großen dingen wird wohl am besten im kollektiv möglich sein
    die dresdner frauenkirche muss also nicht püriert und verschifft werden, sonden die dresdner könnten z.b. eine art aktie daran haben

    die abschätzung der wertes von dingen ist wirklich ein problem, bei handelbaren diengen kann man hier ja einfach der durchschnitliche marktwert genommen werden
    bei anderen dingen müsste der besitzer vielleicht einen verbindlichen verkaufspreis angeben müssen (arme frauenkirche ^^)

    > Ich wünsche mir eine Welt, in der alle Nationen der Welt freie Demokratien (inkl. Gleichberechtigung, Meinungsfreihet, etc) sind und friedlich miteinander handeln, ohne Zölle etc.. Das war jetzt die Kurzform.

    kling ja nett (und so garnicht nach hölle ;) )
    wobei ich die utopien von anarcho-syndikalisten auch nett finde.. (a1021 nennt mich manchmal neoliberal ^^ )
    aber, wenn die menschen überall die gleichen rechte haben, wozu dann nationen?

  40. der gute don
    18.02.2007 | 11:09

    in meiner aktuellen utopie würde eigentum gleichmäßig verfallen und gleich verteilt werden
    wozu vermutlich leider eine art ’steuereintreibung’ nötig währe (zumindest steuern die absurderweise transaktionen bestrafen)

    Aber das ist auch total gut auf der anderen Seite, das schafft ja super viele Arbeitsplätze für Finanzbeamten und ist damit ne Maßnahme gegen Arbeitslosigkeit!

    es gäbe eine ständige (bzw vierteljährliche oder so) eigentums-korrosion bei der jedesmal der besitz der ‘reichen’ mindestens so stark verteilt wird das sie ärmsten sich keine sporgen über ihr überleben machen müssten

    geile Idee, ich pack dann gleich mal meinen Sonnenstuhl aus, sollen die reichen Bonzen mir alles schicken was ich zum leben brauche! Brauch ja eh nicht so viel …

    der besitz von großen dingen wird wohl am besten im kollektiv möglich sein die dresdner frauenkirche muss also nicht püriert und verschifft werden, sonden die dresdner könnten z.b. eine art aktie daran haben

    das ist doch blöd, ich nehme dann lieber ein kleines cooles Stück, die Turmspitze oder so.

    a1021 nennt mich manchmal neoliberal ^^

    also das ist ja echt ein Lümmel!

  41. Chinaski
    18.02.2007 | 11:57

    @marti

    eigentum..

    aha, das klingt jetzt nur so bedingt sinnvoll für mich, aber gut, ok.

    aber, wenn die menschen überall die gleichen rechte haben, wozu dann nationen?

    Na das ist doch ganz einfach. Wenn es keine Nationen mehr gäbe, dann wäre eine Fussball-WM ja total doof. Und der wichtigst Grund überhaupt vielleicht, Franzosen-Witze ergäben überhaupt keinen Sinn mehr.

    @Supderdon (wenn ich ein bisserl weiterschleime, darf ich dann in Deinem Büro wieder rauchen?)

    Die Frauenkirchenspitze kannst du gerne haben. Ich nehme lieber die Liebesgrotte in der Playboy-Mansion, inkl. Bunnys natürlich. Ist nur noch fraglich, wo ich diesen alten Trottel hinschicke, der da sonst immer im Schlafanzug rumrennt. Vielleicht überlasse ich ihm ein, zwei Senior Bunnys als Gnadenbrot.

  42. 18.02.2007 | 19:15

    @der supertolle don

    ich halte arbeit generell für einen sehr unoptimalen zustand
    arbeit bedeutet für geld dinge zu tun die man sonst nicht machen würde
    sie folgen also nict ihnren eigenen interessen, sind unfrei
    arbeitsplätze zu schaffen heist arbeit zu erfinden die überhaupt nicht (mehr) gebraucht wird, um leute zu beschäftigen, wovon will man sie eigentlich ablenken?

    das gute alte argument, die leute würden sich dann mit ihner furchbar interessanten hängematte beschäftigen glaube ich übrigens nicht
    ich glaube menschen sind zu gierig um ihr leben für hängematten und fernsehen ablafen zu lassen, neue erlebnisse bekommt man aus beteiligung, forschung und kommunikation
    die leute würden ihre freiheit nutzen, wenn sie sie hätten, auch wen sie es erst lernen müssten

    man könnte sicherlich weiter für geld etwas für einen anderen tun, aber warum nicht auf basis kleiner kurzfristiger verträge

    ich kenne viele leute die sehr intensiv (mit computern) spielen, tun die etwa nichts?
    es ist nichts anderes als forschen, lernen, kommunizieren, das ließe sich auch in nützlicherem (tip: freie software)
    nur bis jetzt ist das coolste spielzeug den m-i-t vorbehalten, die ihre aufträge leider vor allem vom militär bekommen (ich nehme an gegen militär habt ihr was, hoffentlich..)

    und menschen die sowieso ehrenamtlich aktiv sind könnten vielleicht auch freiwillig dafür spenden bekommen, einfach weil man es gut findet was sie tun..

    außerdem abreiten eine menge leute für werbung und destandartisierung, also zur offenen behinderung des wettbewerbs
    die könnten gerne zuhause bleiben und was basteln was mal wirklich jemanden gefälltr

    mit dir kann man echt toll ökonomie machen, argumente bis zum abwinken.. :P (

  43. marti
    18.02.2007 | 19:18

    wat? wo ist der rest von meinem text? :(

  44. 18.02.2007 | 19:28

    Hier nicht.

  45. der gute don
    18.02.2007 | 20:26

    superdon, dertolledon, jetzt bin ich ja schon etwas gerührt!

    ich halte arbeit generell für einen sehr unoptimalen zustand
    arbeit bedeutet für geld dinge zu tun die man sonst nicht machen würde

    ich vermute mal “Arbeit” hat seinen Ursprung in irgenwelchen ziemlich bluttriefenden militärgestützten Dikataturen aus grauer Vorzeit. Aber irgendwie hat keine Revolution dieses unssägliche Konzept “Arbeit” bisher beenden können. Da müssen wir wirklich etwas tun!

    ich glaube menschen sind zu gierig um ihr leben für hängematten und fernsehen ablafen zu lassen, neue erlebnisse bekommt man aus beteiligung, forschung und kommunikation

    na das sehe ich doch genauso! Ich für meinen Teil bevorzuge ja meinen Sonnenstuhl (rot weiße Streifen, sehr schick!) in dem ich mit Laptop und WLAN liege. Also da komme ich bestimmt mit der Zeit auf irgend ne coole Sache die ganz viele Menschen brauchen, oder meinste nicht?

    außerdem abreiten eine menge leute für werbung und destandartisierung, also zur offenen behinderung des wettbewerbs
    die könnten gerne zuhause bleiben

    klar, die blöden Werbefuzzis abschaffen. und da wir ja dann massig Zeit hätten, könnten wir selbst durch die Städte Deutschlands ziehen und uns über die Angebote aller Firmen selbst informieren. Schöne Neue Welt.

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