18. Februar 2007
Bundesliga-Notizen, 22. Spieltag
Als Hertha-Mitglied muss ich sagen: Wenn Mainz diesen Sieg brauchte, um drin zu bleiben, dann gönne ich ihn diesem Team, diesem Trainer und dieser Stadt.
Wenn die Jugend, die eine Mannschaft beflügeln soll, das fälschlich als Auftrag zum Abheben begreift, bleibt am Ende für alle nichts. Hertha sollte sich Gedanken um das Schicksal seiner Talente machen.
Der Bundesliga-Profi ist das gewerkschaftliche Idealbild eines Arbeitnehmers: Er profitiert automatisch von allen finanziellen Zuflüssen seiner Branche, und wenn die Sache schief läuft, fliegt der Vorarbeiter und nicht er. Ärgerlich nur, dass gerade die zeitliche Begrenzung der Arbeitsverträge ihm seine Privilegien sichert.
Ist es der milde Winter, der die Schwalben so früh zurückkehren lässt?
Schalke wird nicht Meister, solange sie vier Spieltage vor Schluss nicht mindestens 13 Punkte Vorsprung haben. Und selbst dann würde ich es nicht glauben.
Verfasst von Rayson um 17:31 Uhr in der Kategorie Steckenpferde der Autoren (Trackback)