23. Februar 2007
Unsere Außenpolitiker
Wir sprachen drüber: Unser Außenminister wie auch der Verteidigungsminister zeigten, gerade angesichts der Richtung aus der die Kritik kam, die sie damit unterstützten, eine - na, ich sage mal: recht eigenartige Haltung zu den Verteidigungsplänen unserer nächsten Verbündeten.
Wenn man aber sieht, wen die deutschen Regierungsparteien als “Außenpolitiker” aufbieten, dann wundert so etwas nicht mehr.
Ein recht junger Mann aus Hamburg-Eimsbüttel (da, wo die, sich links-alternativ fühlenden, Hamburger Yuppies von heute die wohl größte Dichte an Bioläden, schnuckeligen Altbauwohnungen und netten italienischen Restaurants finden), dessen Lebenslauf nun nicht gerade Qualifikation vermuten lässt, scheint genau das zu sein: unqualifiziert. (Seine Verständnis von Außenpolitik scheint jedenfalls nicht das meinige oder das eines durchschnittlichen Abiturienten zu übersteigen.)
Ihm erschließe “sich die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens nicht”, sagte der “SPD-Außenpolitiker” laut SPON über die geplante Raketenabwehr. Diese “sei ein “Instrument des Kalten Krieges”. Sie helfe nicht gegen die “asymmetrische Bedrohung” durch Terrorismus und sei daher “nicht zielführend”.
Ob dieser “Außenpolitiker” schon gehört hat, dass Staaten wie der Iran Raketen entwickeln, die ja durchaus auch Deutschlands Süden erreichen könnten?
Aber gut, Herr Annen hat ja mit seiner beschränkten Sicht auch irgendwie Recht: Eimsbüttel ist wohl noch nicht gefährdet.
Verfasst von Boche um 16:36 Uhr in der Kategorie International, Politik (Trackback)