Grünfriedliche Ökopropaganda

Laut dem Boulevardblatt SPON wirft Greenpeace der Lufthansa vor, mit ihrer Idee der freiwilligen Klimaschutzabgabe die Kosten dieser (von Greenpeace fleißig am Leben erhaltenen) Schimäre auf die Kunden abzuwälzen.
Stattdessen solle die Fluggesellschaft einer Erhöhung der Kerosinsteuer und dem Emissionshandel nicht mehr im Wege stehen.

Preisfrage für ökologistische Scharfdenker:
Wer wird durch Steuer- und Abgabenerhöhungen gestiegene Produktionskosten der Lufthansa am Ende zahlen?
Vielleicht gar … nein, wirklich? Auch der Kunde?

Greenpeace glänzt mal wieder durch Propaganda statt Logik.

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7 Kommentare zu “Grünfriedliche Ökopropaganda”

  1. 26.02.2007 | 16:32

    Vielleicht bin ich etwas paranoid, aber Greenpeace zeigt schon wieder mal seine typische Nähe zu linkem, antikapitalistischen Gedankengut.

    Wo kämen wir denn hin, wenn Lufthansa Gewinne machen würde? Wenn es nach Greenpeace ginge, sollte Lufthansa doch wohl seine sämtlichen Gewinne “sozial gerecht” einsetzen, in diesem Fall also z.B. in den Regenwald stecken.

    Was mich nur wundert, ist, dass die Lufthansa sich überhaupt auf den Schwachsinn einlässt. Die Öko-Fanatiker von Greenpeace können sich ja immer noch privat an dem Ablasshandel beteiligen und z.B. ihr Geld an Atmosfair geben, ohne die restlichen Passagiere zu belästigen.

  2. 26.02.2007 | 16:42

    Ich denke, die Greenpeace-Leute wollen nur davon ablenken, dass die Folgen ihrer Panikmache jeden einzelnen Bürger finanziell belasten werden.
    Sie spielen diese antikapitalistische Propaganda-Karte wohl nur aus diesem taktischen Grund.

  3. 26.02.2007 | 17:54

    Die Lufthansa verhindert also die Einführung einer Kerosinsteuer? Die Lufthansa-Partei wähle ich das nächste mal nicht mehr.

  4. 26.02.2007 | 18:57

    Allerdings könne dies jeder Bürger auch freiwillig und ohne die Lufthansa als Mittler tun.

    Ist nicht dies der entscheidende Satz? Wo kämen wir denn dahin, wenn die böse Lufthansa für den Umweltschutz sorgt und nicht Greenpeace selbst?

  5. hans ze beeman
    26.02.2007 | 21:41

    Die Ökokalypse, so scheint esi, ist nah und unabwendbar. wann werden wir in den Fussgängerzonen von Ökokalyptikern verfolgt, die mit dem “Holzturm” wedeln?

  6. Sgt. Hartman
    26.02.2007 | 22:06

    > Vielleicht gar … nein, wirklich? Auch der Kunde?

    Ja, aber nicht mehr freiwillig.

  7. 4.03.2007 | 15:25

    Über den Gartenzaun … [W0709]…

    … geschaut: die wöchentliche Rundschau.
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