15. März 2007
Kinderbetreuung - wer bezahlt?
Staatlich finanzierte Krippenplätze? Meine Frau (und meine Tochter) würde jubeln, wenn es überhaupt Krippenplätze gäbe.
Ich bevorzuge folgende Lösung:
Für jedes Kind gibt es eine Steuerbefreiung in Höhe der durchschnittlichen kindlichen Lebenshaltungskosten, vielleicht steigend mit dem Alter und bis zum 18. Lebensjahr.
Das würde den Familien viel - selbstverdientes! - Geld verschaffen, mit dem private Krippen- und Kindergartenplätze bezahlbar wären.
Bleibt das Problem der wenig verdienenden Familien, denen eine Steuerfreistellung nicht zwingend genug Geld verschaffte, um zum Beispiel einen Krippen- oder Kindergartenplatz zu finanzieren. Hier, und nur hier, wäre über einen aus Steuergeld finanzierten Fond nachzudenken, aus dem diese Familien Gutscheine für Krippen und Kindergärten erhielten.
PS: Übrigens könnte sich diese Lösung auch gut in eine Privatisierung der Schulbildung fügen.
Verfasst von Boche um 12:02 Uhr in der Kategorie Bildungspolitik, Politik (Trackback)