Links statt Verbote

Zum Verbotswahn deutscher Politiker (”koscht ja nix”) zwei interessante Beiträge von Stern (mit Dank an Oleg) und F.A.Z.

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7 Kommentare zu “Links statt Verbote”

  1. 20.03.2007 | 19:53

    “Flatrate Party [..] Im Rheinland nennt man das Karneval”…haha trifft den Punkt.

  2. 21.03.2007 | 1:01

    Am Sonntag, im Presseclub, konnte man zwei Spitzenjournalisten sehen, die sich im Fernsehstudio Zigarillos anzündeten, um damit ein Zeichen gegen diese Kultur des Verbietens zu setzen. Schön, dass die Medien jetzt auch in der “anderen Richtung” unterwegs sind - teilweise jedenfalls. In Gesprächen mit meinen Mitmenschen bemerke ich schon seit längerem, dass sich eine Verbotsmüdigkeit durchsetzt: Selbst überzeugte Nichtraucher sind plötzlich gegen ein Rauchverbot in Gaststätten, das Problem mit den jugendlichen Säufern sieht kaum einer mehr so schlimm, und sogar die Tatsache, dass man (vielleicht) ein paar Verkehrstote retten könnte, begeistert selbst Fiesta-Fahrer kaum noch für Tempolimits.

    Sehen wir da einen Schwenk in der öffentlichen Meinung? Schön wär’s ja. Unser Landesvater Jürgen Rüttgers, den man wohl als echten “Meinungswellensurfer” bezeichnen kann, hat sich jedenfalls schon an die Spitze der Rauchverbotsgegner gesetzt (und Wulff damit die Show gestohlen). Also könnte was dran sein…

  3. 21.03.2007 | 1:27

    Übrigens ist dieser Verbieterei ja nicht nur hierzulande üblich, wie David Harnasch zeigt;)

  4. Libero
    21.03.2007 | 13:10

    @Karsten

    so ungefährlich ist Dihydrogenmonoxid nicht. Nimm eine Flasche konzentrierte Schwefelsäure und beginne mit dem Eintropfen von Dihydrogenmonoxid. Es entstehen Schwefelsäurehydrate, die Reaktion ist stark exotherm. Mit viel Glück entwickelt Schwefelsäure einen enormen Freiheitsdrang, der zu neckischen Verzierungen der Haut beiträgt.

    Bei Eisenschwamm, der ungeschützt gelagert wird, entsteht durch Dihydrogenmonoxidregen ein hot spot, der sich in einen Schwelbrand verwandelt.

    Nimm unter hohem Druck stehenden Dihydrogenmonoxiddampf und lasse ihn schlagartig entspannen. Das ist 1973 bei München bei einer Turbine passiert. Danach war das Turbinenhaus und natürlich die Turbine selbst nur noch ein Scherbenhaufen. Das schwerste Bruchstück mit einem Gewicht von 2 t wollte etwas von der Welt sehen, blieb aber im Hallendach stecken.

    Diesen und andere schwere Unfälle mit Dihydrogenmonoxid findest du in den Technischen Berichten der Allianz. Unglaublich, wie hier die Gefahren von Dihydrogenmonoxid verharmlost werden.

    In vielen technischen Anwendungen kann das gefährliche Dihydrogenmonoxid durch das ungefährliche Kohlendioxid ersetzt.

  5. 21.03.2007 | 14:03

    @Libero:
    LOL

  6. Spruance
    21.03.2007 | 16:12

    Ja, wegen dieser Gefährlichkeit wurde ja auch extzra der TÜV gegründet!

  7. DDH
    1.04.2007 | 0:03

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