30. März 2007
Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse
So hieß der Propagandaschinken, der zu meinen Schulzeiten einmal als Pflichtprogramm lief. Alle mussten wir ins Kino und uns das kommunistische Märchen ansehen, das erzählte, wie lieb und gut und aufopfernd der Kommunist Thälmann für die Arbeiter kämpfte.
Die meisten von uns, das kann ich versichern, langweilten sich oder sahen den Film, wie sie einen Abenteuerfilm vom Schlage “Die drei Musketiere” gesehen hätten - die Ideologie nahm kaum jemand ernst.
Heute laufen die Kinder wieder organisiert ins Kino, um Propaganda zu schauen. Heute sind es keine Kommunisten sondern Christdemokraten (aber es hätten auch Grüne, Sozial- oder - so ist zu befürchten - Freidemokraten sein können), die solche Volksverdummung organisieren.
Heute wird der Film Al Gores gezeigt, das Märchen vom Weltuntergang und den guten, sich aufopfernden Klimaschützern.
Ich befürchte: Heute glauben die Kinder den unwissenschaftlichen Mist, der ihnen vorgesetzt wird. Die Propaganda ist schlauer geworden, die Ideologie gefährlicher. Sie versetzt halb Europa in einen Zustand “gesellschaftlicher Dummheit”.
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Auf das großartige Interview in der Weltwoche mit dem MIT-Wissenschaftler Richard S. Lindzen bin ich bei Luclog aufmerksam geworden.
Verfasst von Boche um 11:32 Uhr in der Kategorie Politik, Umweltpolitik (Trackback)