30. März 2007
Nach der Feier kämpft wieder jeder für sich
Eben noch blumige Sonntagsreden und große Worte zur Feier 50-jähriger EU-Partnerschaft.
Und nun werden 15 britische Soldaten, die in UN-Auftrag unterwegs waren, von den Schergen einer Diktatur entführt. Und was macht die EU? Sie verlautbart über die deutsche Kanzlerin “ihre Solidarität” - und fertig.
So, wie Dänemark ziemlich allein blieb und nur feige Diskussionen über die Grenzen der Meinungsfreiheit vernehmen durfte, als dumme Anhänger der Religion Mohammeds wegen einiger witziger Bildchen herumtobten, so bleibt Großbritannien heute allein, wenn es sich um seine Soldaten sorgt.
Hohle Sonntagsreden, bürokratischer Zentralismus, Subventionitis, Demokratiemangel - viel bleibt von der EU nicht mehr übrig, was liebenswert wäre.
NACHTRAG:
Jetzt muss Großbritannien die EU um Solidarität bitten. Wieviel ist die dann noch wert?
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Ulrich Specks berechtigte Frage nach der Solidarität Europas brachte mich zu dieser verärgerten Polemik.
Verfasst von Boche um 10:26 Uhr in der Kategorie International, Politik (Trackback)