US-Außenpolitik von morgen?

Da unterbreitet die demokratische Gegenspielerin von G.W.Bush in Syrien eine “Friedensbotschaft” von Israels Premierminister Ehud Olmert, der diese aber nie abgeschickt haben will.

Ist das irgendeine außenpolitische Finte, die Uneingeweihte nicht verstehen können?
Oder haben wir es hier schlicht mit der Unbedarftheit einer amerikanischen Mrs. Kurt Beck zu tun?

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A propos Kurt Beck: Die Ohrfeige die unser netter Pfälzer vom afghanischen Außenminister bekommen hat (Oliver Luksic hats bei SPON gefunden), ist ja nun ein klassisches k.o. in der ersten Runde, oder?

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6 Kommentare zu “US-Außenpolitik von morgen?”

  1. Buenavista
    5.04.2007 | 12:56

    Nicht unbedingt. Sowas macht man bei heiklen Verhandlungen gerne.
    Man lässt einen Versuchsballon steigen, beobachtet die Reaktionen daheim und beim Gegner und dann rudert man zurück. Missverständnis und so.

    Aber man ist wieder etwas schlauer. Auf ein Neues.

  2. 5.04.2007 | 13:02

    Es wurde ja in der Vergangenheit schon mal ein dicker und anscheinend unbedarfter Pfälzer unterschätzt. Bevor man nicht ganz genau weiß, was in Herrn Beck steckt, sollte man diesen Fehler nicht noch einmal machen. Aber ich nehme inzwischen auch an, dass Beck wirklich überschätzt wird …

  3. 5.04.2007 | 13:09

    @Buenavista

    Bezogen sich deine Worte jetzt auf Pelosi oder Beck? ;-)

    @stefanolix

    An ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Schauen wir einfach weiter zu, welche Ohrfeigen der neue Pfälzer sich sonst noch holen wird.

  4. Buenavista
    5.04.2007 | 13:28

    Nein, nur Pelosi.
    Beck ist wirklich ein Problembär, nur dümmer.
    Aber vielleicht denkt der ja, wenn die Taliban sich waschen und rasieren…

  5. R. A.
    6.04.2007 | 11:47

    Es hatte mich gleich gewundert, daß Olmert eine solche Nachricht per Pelosi geschickt haben soll.
    Denn es wäre für ihn und Israel nur nachteilig, sich solcherart in die US-Innenpolitik zu mischen und die US-Regierung so offen zu brüskieren.

  6. R. A.
    6.04.2007 | 11:51

    @stefanolix:
    > Es wurde ja in der Vergangenheit schon mal
    > ein dicker und anscheinend unbedarfter
    > Pfälzer unterschätzt.
    Das ist nicht vergleichbar.
    Kohl wurde von den Linken/Intellektuellen unterschätzt, weil er so bräsig-provinzlerisch daherkam und man ihm den Dialekt anhörte (die Wählermehrheit fand das prima).

    Ich kann mich aber nicht erinnern, daß Kohl jemals so eine Fehlleistung abgeliefert hätte, wie sie Beck jetzt schon mehrfach passiert ist.

    Wieviel Ahnung Kohl von internationalen Zusammenhängen anfangs hatte, wird man wohl nicht mehr nachprüfen können, aber er war wenigstens dann immer schlau genug, zu solchen Themen die Klappe zu halten.

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