Gretchenfrage, persönlich beantwortet

Der “Spiegel”, die “Konfettikanone der Demokratie” (MartinM), wird von Bloggern oft kritisiert bis verächtlich gemacht, insbesondere dessen Online-Version. Die Zeitschrift selbst aber schafft es anscheinend immer noch, Debatten zu initiieren und zu beeinflussen. Kaum erscheint dort ein Artikel über radikale Atheisten, greifen Blogs dieses Thema auf. Ich empfehle insbesondere die (mir selbst manchmal etwas zu sehr) philosophisch fundierte Diskussion bei Zettel.

Offensichtlich scheint Glaube immer noch zu entzweien. Dass es radikale Moslems gibt, die meinen, aufgrund ihres Glaubens zu allerlei Dingen verpflichtet zu sein, die unsereins weder mit den Menschenrechten allgemein noch konkret mit unserem Grundgesetz für vereinbar hält, haben wir ja nun in den letzten Jahren deutlich mitbekommen. Es soll auch noch sogenannte fundamentalistische Christen geben, die zumindest verbal ebenfalls Positionen vertreten, die in einem demokratischen Rechtsstaat fehl am Platze sind, auch wenn der Versuch der praktischen Umsetzung solcher Thesen sich wohl in äußerst überschaubaren Grenzen hält und eher zu sehr individuellen Dramen innerhalb eines derartigen Umfelds führt als zu offener Gewalt gegenüber anderen.

Im Internet allgemein, also auch in der Blogosphäre, habe ich zusätzlich noch Bekanntschaft gemacht mit Menschen, die nicht nur nicht glauben, sondern die sich auch noch berufen fühlen, gegen Glauben zu agitieren und glaubende Menschen anzugreifen oder lächerlich zu machen. (mehr…)

Mal hinschauen

Der gute Herr Kyprianou scheint zu denken, die EU-Bürger seien nur Pixel in seinem Aufbau-Strategiespiel. Kann dem Mann mal einer eine Kopie von “Anno 1701″ schenken, damit er uns mit seinen Bevormundungen in Ruhe lässt?

Ich frage mich, was der Typ sich ausdenkt, wenn unersättliche EU-Bürger auf angeordnete Reduktionen von Fett- und Zuckeranteil in Produkten einfach mit Mehrkonsum reagieren. Gibt es dann Lebensmittelmarken? Auch der Blockwart, der seine Nachbarn zum Sport treibt, scheint zur zwangsläufigen Folge von EU-Logik zu werden.

Aber das ist ja “Europa” und damit sakrosankt.

Federal Minimum Wage

In der letzten Diskussion über Mindestlöhne hier bei B.L.O.G. merkte ich an, dass es auch in den USA Mindestlöhne gäbe. Ich wurde daraufhin von einem wirtschaftspolitisch und US-politisch offenbar erfahreneren Kommentator darauf hingewiesen, dass es sich in den USA nur um einen “unechten Mindestlohn” handele, der einen Mißbrauch des Kombilohnes vermeiden solle und allein schon größenordnungsmäßig nicht mit den hier angepeilten rund 7,15€ zu vergleichen sei.

Das sieht allerdings in diesem CNN-Bericht durchaus etwas anders aus. Denn nicht nur steigt der Mindestlohn von 5,15 US$ auf nunmehr 7,25 US$ (was ihn durchaus in die Nähe der in Deutschland geforderten Marke rückt), CNN ist auch der Meinung, dass das die Emfänger des Mindestlohnes direkt betreffen würde (was es ja nicht täte, wenn er nur einen Missbrauch des Kombilohnes verhindern sollte). Mal ganz zu schweigen davon, dass 56% der amerikanischen Bundesstaaten einen höheren Mindestlohn festgelegt haben - und einige davon den Mindestlohn sogar an die Inflation geknüpft haben.

Nun gut, diese neue Erhöhung ist offenbar Bestandteil eines Deals zwischen dem Demokraten und Präsident Bush, sie scheint aber in den USA nicht als eine unmittelbare Katastrophe gesehen zu werden (oder gar als den Absturz in den Sozialismus). Was mich ein weiteres Mal an der Hysterie zweifeln lässt, mit der mancher Mindestlohn-Gegner hier argumentiert.

Meiner Auffassung nach wäre es sinnvoller, die Einführung eines Mindestlohnes im Gesetzgebungsverfahren mit der Einführung des Kombilohnes zu verbinden und gleichzeitig die Höhe des Mindestlohnes zu begrenzen, bevor nach der nächsten Wahl eine Rotfront-Regierung (Danke Zettel!) noch einen Mindestlohn von 8,50 € oder gar 9,50 € einführt. Also eher eine Orientierung an politischen Gegebenheiten als eine Fundamentalposition.

(Hat tip to USA Erklärt)

George W. allmächtig

Nichts läuft ohne ihn. Sogar für die Dummheit seiner Gegner ist er verantwortlich:

SPIEGEL ONLINE: Manchmal könnte man ja wirklich glauben, dass George W. Bush und seine fatale Politik auch die globale Linke dümmer gemacht haben. Ob mit Hillary Clinton oder Barack Obama im Präsidentenamt auch die Linke wieder klüger würde und weniger manichäisch, also schwarzweiß denken würde?

Koenen: Bush macht leider eine mehr als dumme, ein fatale Politik. Und damit macht er leider auch die dümmer, die sich dieser Politik als Fundamentalopposition entgegenstellen.

Vielleicht schafft man es ja noch rechtzeitig bis zum Ende seiner Amtszeit, ihn als Urheber des Klimawandels, des schlechten deutschen Abschneidens beim Eurovision Song Contest und natürlich des Dopingskandals bei den Radfahrern zu entlarven.

Romantische Filme

Ich mag gelegentlich mal romantische Filme mit geringem Realitätsbezug, in denen schrullige und/oder skurrile Charaktere am Ende ihr Glück finden, ohne dass man allzu sehr hinterfragen darf, warum eigentlich.

Darum habe ich heute Abend auch “Frühstück mit einer Unbekannten” gesehen. Der Film hat meine Erwartungen völlig erfüllt - nettes Popcorn-Kino, bei dem man den Verstand nicht unbedingt gebrauchen kann.

Wenn zwei das Gleiche tun…

Auf diesem Blog wurde schon öfters gegen Antidiskriminierungs-Gesetze Stellung bezogen. Ich bin dafür, dass jeder nach Herzenslust diskriminieren dürfen sollte - bis auf den Staat. Auch die Argumente dieses australischen Hotelbesitzers halte ich für sehr nachvollziehbar und verständlich. Antidiskriminierungsgesetze führen offensichtlich gerne zu seltsamen Zuständen. Aber dass vor dem Gesetz bestimmte Menschen - also z.B. die, denen es gelungen ist, zu Minderheiten-Gruppen zugerechnet zu werden - gleicher sein sollen als andere, das ist dann schon mehr als seltsam.

Der Steinwurf im assoziativen Nebel

Aussichtslos dem Realismus verfallen, assoziiere ich mit Steine werfenden und Reizgas versprühenden Kriminellen keine westafrikanischen Riten oder gar “falsche Klassenidentifikationen”; sondern von der Justiz zu bestrafende Straftäter (und stimme Zettels Ausführungen zu).

Und ich komme, die Gesetze der Logik (vielleicht mangels ausreichender postmoderner Bildung) für überzeugend haltend, auch nicht spontan auf den Gedanken, die Gegenwehr gegen Steinewerfer als die eigentlich zu kritisierende Gewalt zu betrachten.
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Einer geht noch

Es gehört zu den hervorstechendsten Eigenschaften des Sozialstaates, durch Umarmen zu erdrücken.

Ein besonders schönes Beispiel ist die Logik des Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, der auch die Selbständigen in die Gesetzliche Rentenversicherung zwingen will. Natürlich nur zu deren Bestem, das er ebenso natürlich kennt - im Gegensatz zu den Betroffenen selbst.

Zunächst bestimmt er mit dem Weitblick und der analytischen Schärfe, wie sie nur eine Funktionärskarriere im Staatsdienst verleiht, dass einige der Selbständigen ja gar keine richtigen Unternehmer seien. Klar, denn der richtige Unternehmer beutet Arbeitnehmer aus und macht Riesengewinne - da zählen Freiberufler und “Kleinselbständige” mit bescheidenem Einkommen, aber hochgeschätzter Unabhängigkeit natürlich nicht dazu. Wo kämen wir denn da hin, wenn Menschen mit geringem Einkommen sich nicht unter die Fittiche der wohlmeinenden Sozialbürokratie begeben müssten, damit diese ihnen hilft, dauerhaft abhängig zu werden?

Faszinierend und originell ist aber vor allem die Art und Weise, wie er die Selbständigen vor Altersarmut retten will: Er möchte gerade die, die angeblich zu wenig Geld haben, zwingen, in eine unrentable Anlage zu investieren. Die Differenz zum Ertrag einer Eigenvorsorge über andere Anlageformen ist dann vermutlich das Entgelt für die hilfreiche Beratung des Bürokraten. Aber ich glaube, die angestrebte Lösung ist eine ganz andere: Sobald die jetzt noch Selbständigen, weil sie die Beiträge für die gesetzliche Rente nicht ohne weiteres aufbringen können, alle zu Hartz-IV-Empfängern gemacht wurden, ist für Herrn Rische und den Staat, für den er steht, die Welt wieder in Ordnung. Während sich gleichzeitig zig Kommissionen und Experten darüber Gedanken machen, wie man wiederum diese Hartz-IV-Empfänger von Sozialabgaben entlasten kann, damit sie einen Anreiz besitzen, mehr zu arbeiten.

Wer sich solcher Fürsorge rühmen kann, braucht keine Notfälle mehr.

Wie kann der Radsport gerettet werden?

Die Doping-Geständnisse der letzten Tage sind wohl die dickste Sau, die von unseren lieben Medien derzeit durchs Dorf gejagt wird. Dabei kann das, was da gesagt wurde, allen, die sich auch nur mehr als oberflächlich mit dem Radsport beschäftigt haben, ohne dabei ihren kritischen Verstand aufzugeben, nicht so richtig überraschend vorkommen. Wie Zettel richtig beschreibt, ist die Überlegung eines Sportlers, ob er sich dopen soll oder nicht, mit dem Gefangenen-Dilemma vergleichbar. Das wird auch so bleiben, so lange nicht jede wirksame Form von Doping nachzuweisen ist und der Ertrag den Sportlern den überproportionalen Einsatz ihrer Gesundheit wert ist. Vergleiche auch die interessante, durch persönliche Erlebnisse bereicherte Diskussion bei S&W (mehr…)

Erst rempeln. Dann auf dem Bürgersteig parken. Dann Terror.

Die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Meeeerkel, klärt uns über die Gefahren falscher Toleranz gegenüber fiesen Remplern und miesen Parkern auf. Slippery Slope! Wer gegen die nicht mit ausreichender Härte vorgeht, der muß morgen wahrscheinlich schon Vergewaltigungen dulden, dann wohl auch Morde und am Ende möglicherweise sogar Terrorismus. So verstehe ich das, aber man kann es ja noch diskutieren.

[via Indiskretion Ehrensache, dank an Wolfgang für den Link]

Jesus, der Libertäre

Man hört ja mitunter, gerade von jungen Menschen, die nicht nur linke Gesellschaftstheorien, sondern auch die Person Jesus sympathisch finden, vereinfachende Darstellungen von der Art “Jesus war (oder wäre heute) Sozialist”. Dabei ist das bei genauerem Hinsehen absurd und beruht wahrscheinlich auf den Projektionsirrtümern, denen man als Liberaler in der politischen Diskussion hin und wieder begegnet. (mehr…)

Geschwätz am Morgen

Heute morgen im Deutschlandfunk: Es wurde über ein Buch des kürzlich verstorbenen Soziologen Karl Otto Hondrich gesprochen. Eingeladen zum Thema war Christa Müller, Linksparteisprecherin im Saarland und Ehefrau des SED-Steigbügelhalters Lafontaine.
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Zwei verschiedene Polizeien

Manchmal frage ich mich, ob wir in diesem Land nur eine Polizei haben - oder zwei verschiedene, die jeweils von ihrer eigenen Organisation vertreten werden. Wann immer ich eine Verlautbarung der GdP (Gewerkschaft der Polizei) lese, freue ich mich darüber, wie freiheitlich, am Rechtsstaat orientiert und auf eine Begrenzung ihrer eigenen Befugnisse besinnt unsere Sicherheitskräfte doch sind.

Leider hält das nie lange an, denn ruck-zuck ist da ganz sicher wieder einmal ein Vertreter oder Statement des BdK (Bund der Kriminalbeamten), der mich in eine andere Welt zurückholt - eine Welt, in der jeder ein Verdächtiger ist und in der unsere Polizei immer nach neuen Mitteln und Befugnissen schreit, um ihre Mitmenschen zu kriminalisieren und zu überwachen.

Ich habe dafür leider keine aktuellen Beispiele zu liefern, es ist nur ein Eindruck, der mich in den letzten Jahren immer wieder einmal befiel. Vielleicht hat einer unserer Leser ja Hintergründe zu den beiden Polizeiverbänden? Würde mich jedenfalls sehr interessieren…

Papierspam mit Klimafaktor

Boah eyh, voll die Klimakatastrophe! Ich sitze in meinem Büro und schwitze mir die Seele aus dem Leib! Aber Rettung naht!
Der Verkehrsclub Deutschland will - gegen geringfügige finanzielle Zuwendung - etwas für mich tun. Lesen wir doch mal, was die guten Menschen aus Berlin mir schreiben (Hervorhebungen sind dem Original entnommen):
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Berlin Tea Party? Fehlanzeige.

Neulich nahm ich an einer Unternehmensveranstaltung teil. Einer der Referenten war ein hoher Beamter des Finanzministeriums. Er unterhielt die Anwesenden auf eigentlich recht amüsante, leicht flapsige Weise mit Finanzbeamtenhumor. So in dem Sinne (alles nicht wörtlich sondern sinngemäß zitiert):
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So ischt eees!

Was ich u.a. an Björn vom agitpop-Blog mag, ist seine Lust am Herstellen von Assoziationen. So jemand bewältigt die berühmt-berüchtigte “Postkorb-Übung” in den vielbesprochenen Assessment-Centern mit links. (Was ich nicht an ihm mag, ist sein Hang zu langen Beiträgen, obwohl seine launige Schreibe durchaus unterhaltend ist ;-)
Das Thema, das er so, seine eigenen Erfahrungen bei der Debatte über ein für mich völlig uninteressantes Thema reflektierend, hier anspricht, liegt mir auch am Herzen. Er schildert nicht nur den die herkömmlichen Medien so entlarvend kopierenden Reflex der Blogosphäre, sich auf jede Sau draufzusetzen, die einer durchs (Kleinbloggers-)Dorf treibt, er beschreibt auch sehr treffend den Hang der Lautstarken, jegliche Differenzierung zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Da ist keine Mücke klein genug, um nicht doch zum lebensbedrohenden Elefanten aufgeblasen werden zu können (blöde Metapher - ich mag Elefanten).

Er macht es an einem Blog (PI) fest, um das es vor über einem Jahr mal in der “Blogokugelzone”, wie Zettel den ihm nahe stehenden Teil der Blogosphäre nennt, mal einige Kontroversen gab, und das, weil aus ihm eben genau sowas wurde, was Björn beschreibt, aus immer mehr liberalen Blogrolls flog (in unserer war es übrigens nie): (mehr…)

Verschlimmbessert

Ich habe jetzt den Autor des “Ärztehasserbuchs” sowohl im “Nachtcafé” als auch bei “Kerner” erlebt.

Mal abgesehen davon, dass der Mann einfach nicht zugeben will, dass der Titel seines Werks dem einer ganzen Reihe geschuldet ist (u.a. gibt es auch das “Lehrerhasserbuch”), beunruhigen mich die Reaktionen viel mehr. Hat der Autor und Mediziner Bartens im “Nachtcafé” noch eher Bestätigung von Kritikern und Outsidern des Betriebs der gesetzlich finanzierten Medizin erfahren, versuchte bei “Kerner” der Vorsitzende des Hartmann-Bundes, Dr. Kuno Winn, die Kritik durch eifrig vorgetragene “Ad-Personam”-Argumentationen gegen den Autor zu unterbinden. Ginge es nach Winn, dürfte niemand Kritik üben, der nicht selbst jahrzehntelang Arzt geblieben sei. Sobald die Fälle konkret wurden, versuchte sich der Funktionär aber von seinen vollmundigen Allgemeinbehauptungen ins selbe Reich der persönlichen Erfahrung zu retten, das er Bartens nicht zugestehen wollte.

Vor allem dieser Auftritt ließ mich wirklich zweifeln.

P.S.: Wohl nur ein Zufall, dass der Web-Auftritt des Hartmannbundes ohne Javascript ein Chaos ist.

Ein rosa TASS-Korrespondent

Neue Entwicklung: Die FTD hat den hier besprochenen Text von ihrer Website genommen. Man kann ihn aber hier noch lesen.

Über den betriebswirtschaftlichen Unfug eines Lucas Zeise konnte man ja noch schmunzeln. Aber seine Ausflüge in die Außenpolitik sind dann nur noch erschreckend.

Als in Russland noch eine KPdSU das Sagen hatte, konnte ich linke Sympathie für das dortige Regime ja irgendwie einigermaßen nachvollziehen. Warum Typen wie Zeise aber weiter so tun, als regiere in Moskau ihr ideologisches Vorbild und führe einen heldenhaften Kampf gegen den bösen US-Imperialismus, kann ich jetzt beim besten Willen nicht mehr begreifen.

Der Text selbst lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. (mehr…)

Immer mehr Fußballfans in Ehedramen verwickelt!

Ich wollte schon immer mal eine Schlagzeile mit “immer mehr” bilden. Mir kommt es nämlich so vor, als ob immer mehr Schlagzeilen die Wendung “immer mehr” enthalten. Egal, jedenfalls gab es heute, respektive gestern, zwei Schlagzeilen mit Fußballfans und Ehedramen:

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“Lohndumping” bei den Briefdiensten: Aussage gegen Aussage

Liberalisierung der Briefdienste führt zu Lohndumping (verdi, 26.1.2007)

Regulierungsbehörde sieht kein Lohndumping (tagesschau.de, 21.05. 2007)

Vor zehn Jahren wäre an dieser Stelle für mich Schluß gewesen; ich hätte die Tagesschau-Meldung geschluckt und fertig. Aber jetzt gibt es ja dieses Internet, von dem man so viel hört. Also, dann mal frisch drauflosrecherchiert (die Besatzung von tagesschau.de hat wahrscheinlich zu viel zu tun, um zu der Meldung noch ein paar nützliche Links zu setzen):

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