Schreck am Morgen

Da sitze ich heute morgen nichtsahnend im Zug, der von Mönchengladbach aus über den Bahnhof von Rheydt und meinen Wohnort Pulheim nach Köln fährt, da klingelt unversehens das Handy der Person neben mir. Diese nimmt ab, und meldet sich im breitesten niederrheinischen Dialekt, der mir irgendwie aus Guido-Knopp-Dokumentationen vertraut ist: “Goebbels!”.

Huch, ist der auch schon wieder da? Nein, Gott sei Dank, wohl nur Verwandtschaft. Aber trotzdem ein echter Schreck am frühen Morgen.

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6 Kommentare zu “Schreck am Morgen”

  1. 16.05.2007 | 11:45

    Dann war es wohl nur Jupp Heynckes.

  2. 16.05.2007 | 15:56

    …ich dachte auch mal ich habe Hitler in der U-Bahn gesehen. genauer gesagt, am späten Abend auf einem sonst menschenleeren Bahnsteig. da hab ich mich ganz schön erschrocken! :-D …auf den zweiten Blick ist mir dann aufgefallen, wie er gekleidet war (typischer Sozialhilfe Trainingsanzug) und dass er wohl mehr mit sich selbst beschäftigt war. außerdem konnte er mit um die 40 nicht der echte Hitler sein, denn der wäre ja inzwischen viel älter. …aber die Ähnlichkeit war wirklich verblüffend!

  3. 16.05.2007 | 15:57

    Echt? Mit Bärtchen?

  4. 16.05.2007 | 16:22

    ja… mit Bärtchen und Scheitel und irrem Gesichtsausdruck. :-) …nur halt in schlabberigem Polyester anstatt in Uniform.

  5. 16.05.2007 | 18:03

    War es vielleicht Dittsche, der von einem Kostümball kam?

  6. 17.05.2007 | 20:35

    Das kenne ich nur zu gut :-D.

    Neben mir hat mal ein Maskierter an einer Fußgängerampel gestanden. Ganz locker, so als ob das die normalste Sache der Welt sei. Ich dachte natürlich sofort an einen Banküberfall und war entsprechend sprachlos.

    Nach einem Augenblick sprach ich ihn dann aber doch an. Es stellte sich heraus, dass der Typ vorher mit dem Motorrad gefahren war und dann zu Fuß durch die halbe Stadt ging, ohne einmal auf die Sturmhaube angesprochen zu werden.

    So kann man neben sich stehen.

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