22. Mai 2007
Verschlimmbessert
Ich habe jetzt den Autor des “Ärztehasserbuchs” sowohl im “Nachtcafé” als auch bei “Kerner” erlebt.
Mal abgesehen davon, dass der Mann einfach nicht zugeben will, dass der Titel seines Werks dem einer ganzen Reihe geschuldet ist (u.a. gibt es auch das “Lehrerhasserbuch”), beunruhigen mich die Reaktionen viel mehr. Hat der Autor und Mediziner Bartens im “Nachtcafé” noch eher Bestätigung von Kritikern und Outsidern des Betriebs der gesetzlich finanzierten Medizin erfahren, versuchte bei “Kerner” der Vorsitzende des Hartmann-Bundes, Dr. Kuno Winn, die Kritik durch eifrig vorgetragene “Ad-Personam”-Argumentationen gegen den Autor zu unterbinden. Ginge es nach Winn, dürfte niemand Kritik üben, der nicht selbst jahrzehntelang Arzt geblieben sei. Sobald die Fälle konkret wurden, versuchte sich der Funktionär aber von seinen vollmundigen Allgemeinbehauptungen ins selbe Reich der persönlichen Erfahrung zu retten, das er Bartens nicht zugestehen wollte.
Vor allem dieser Auftritt ließ mich wirklich zweifeln.
P.S.: Wohl nur ein Zufall, dass der Web-Auftritt des Hartmannbundes ohne Javascript ein Chaos ist.
Verfasst von Rayson um 23:42 Uhr in der Kategorie Gesundheitspolitik, Politik (Trackback)