Wenn zwei das Gleiche tun…

Auf diesem Blog wurde schon öfters gegen Antidiskriminierungs-Gesetze Stellung bezogen. Ich bin dafür, dass jeder nach Herzenslust diskriminieren dürfen sollte - bis auf den Staat. Auch die Argumente dieses australischen Hotelbesitzers halte ich für sehr nachvollziehbar und verständlich. Antidiskriminierungsgesetze führen offensichtlich gerne zu seltsamen Zuständen. Aber dass vor dem Gesetz bestimmte Menschen - also z.B. die, denen es gelungen ist, zu Minderheiten-Gruppen zugerechnet zu werden - gleicher sein sollen als andere, das ist dann schon mehr als seltsam.

Ähnliche Beiträge


3 Kommentare zu “Wenn zwei das Gleiche tun…”

  1. R. A.
    29.05.2007 | 20:48

    Krasses Beispiel.
    Aber in Deutschland ist das wohl ähnlich geregelt - sonst müßten doch die ganzen Frauenförderpläne etc. eingestampft werden.

    Die einzige nicht-diskriminierte Minderheit sind doch weiße, heterosexuelle, nicht-behinderte, deutsche Männer zwischen 18 und 60, die christlich oder konfessionslos sind.

  2. 29.05.2007 | 21:28

    @ R.A.
    + in Beschäftigungsverhältnis stehen

  3. 31.05.2007 | 9:39

    Kolonialisierung, die zweite…

    “Habermas beschreibt die Kolonialisierung (der Lebenswelt durch systemische Imperative, MR) anhand der Umschaltung auf ein anderes Prinzip der Vergesellschaftung. Die empirische Handlungskoordination über die Medien Geld und Macht dringt in die Leben…

Bad Behavior has blocked 924 access attempts in the last 7 days.