Mal hinschauen

Der gute Herr Kyprianou scheint zu denken, die EU-Bürger seien nur Pixel in seinem Aufbau-Strategiespiel. Kann dem Mann mal einer eine Kopie von “Anno 1701″ schenken, damit er uns mit seinen Bevormundungen in Ruhe lässt?

Ich frage mich, was der Typ sich ausdenkt, wenn unersättliche EU-Bürger auf angeordnete Reduktionen von Fett- und Zuckeranteil in Produkten einfach mit Mehrkonsum reagieren. Gibt es dann Lebensmittelmarken? Auch der Blockwart, der seine Nachbarn zum Sport treibt, scheint zur zwangsläufigen Folge von EU-Logik zu werden.

Aber das ist ja “Europa” und damit sakrosankt.

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17 Kommentare zu “Mal hinschauen”

  1. 31.05.2007 | 0:01

    Tja, lieber Rayson, wir stehen da wohl erst am Anfang.

    Der Durchbruch war die Anti-Raucher-Gesetzgebung.

    Da wurde erstmals das, was man in früheren Zeiten die “Volksgesundheit” nannte, EU-weit als höherrangig bewertet als die Freiheit des Einzelnen.

    Daß nach den Rauchern die Dicken dran sind, ist nur konsequent.

    Alkohol sollte auch auf der Liste stehen; schließlich ist er ja schädlicher als Hasch.

    Sodann Bewegungsmangel. Ursache vieler Krankheiten. Wie wäre es mit gemeinsamer Gymnastik vor Arbeitsbeginn, vor Schulbeginn?

    Rentnergymnastik - wer nicht teilnimmt, der wird mit Rentenkürzung bestraft, denn er schadet ja der Solidargemeinschaft. (Naja, streng genommen nutzt er ihr ja durch eine niedrige Lebenserwartung).

    Sonne ist schädlich, auch in Form von Solarien. Also sollten diese natürlich geschlossen werden, und wildes Sonnenbaden ist zu unterbinden.

    Die Delinquenten sind ja in diesem Fall, ähnlich wie die Dicken, sofort an ihrem Aussehen zu erkennen.

    Das ist richtig phantasieanregend, lieber Rayson, nicht wahr, sich zu überlegen, was alles noch getan werden muß, bis wir so richtig im Sozialismus angekommen sind.

    Herzlich, Zettel

  2. 31.05.2007 | 8:03

    Nein, nein, die EU ist nicht sakrosankt. Im Gegenteil, sie bemüht sich doch um Bürgernähe, und einseitig klappt diese Nähe ja schon ganz gut, wenn die Bürger jetzt auch noch mal in die Nähe der EU-Bürokratie kommen, dann kann das ja wirklich ein ganz gutes Verhältnis werden. Solange das noch nicht klappt, übt sich so mancher Kommissar eben darin, Planer, ja, Manager zu sein. Die Zahlen stimmen nicht, na, dann müssen wir gegensteuern.

    Falls ihm langweilig wird, und er zufällig, wenngleich auch unwahrscheinlich, hier vorbeikommt, ein paar Vorschläge, die genauso gut funktionieren, wie seine Ziele umzusetzen sind:

    - Aufklärung (ist eigentlich immer gut)
    - Sport als großes Vorbild positionieren (Vorteil: Dann schneiden die EU-Länder bei der Olympiade noch besser ab und das ist dann auch noch für die europäische Identität hilfreich; Nachteil: Klappt vielleicht zur Zeit angesichts des Dopings nicht so gut …)
    - Unterschicht abschaffen (vielleicht verbieten?), denn die leidet bekanntlich am meisten unter Übergewicht
    - EU-Parental-Control-System (EUPCS), nach dem Vorbild der bei WoW eingeführten Elternkontrolle, das die erlaubte Fernsehzeit an die im Fitnessstudio verbrachte Zeit koppelt. Im Zweifelsfall kann der Hausarzt entscheiden
    - Agrar-Subventionen abschaffen und gleichzeitiges Verbot des Import von Nahrungsmitteln aus dem Nicht-EU-Ausland. Dann werden die Nahrungsmittel teurer und die blöden Männlein da auf dem Bildschirm fressen dann auch weniger …

    Sprachlos, mit einem, “meinen die das Wirklich ernst?” sitzen gebliebener …

  3. spruance
    31.05.2007 | 8:37

    Warum bezahlen wir eigentlich Leute, die offenbar nichts Wichtiges zu tun haben? Ach so, wir werden ja gar nicht gefragt!

  4. 31.05.2007 | 11:53

    Ich hätte “klammheimliche Freude” und wäre ich Protogonist eines Killerspiel (in Anno XYZ geht das leider nicht), würde ich…. - lassen wir das. Das Appeasement und Verständnis mit dem stets auf Gewalt reagiert wird, wäre jedenfalls genau das, was es jetzt braucht. Und um Herrn Kyprianou würde es mir nicht leid tun.

  5. R.A.
    31.05.2007 | 13:40

    Der Kritik schließe ich mich natürlich voll an - aber man sollte sich nicht zu sehr auf die EU oder irgendeinen Kyprianou als Schuldige einschießen.

    In aller Regel vollzieht die EU-Kommission nur, was irgendwelche nationalen Politiker bei ihr in Auftrag gegeben haben.

    Es kommt häufig genug vor, daß irgendwelche Bevormunder per Umweg Brüssel Sachen durchsetzen, für die sie sich in der nationalen Öffentlichkeit keine Prügel holen wollen.

  6. stefanolix
    31.05.2007 | 14:21

    Ich weiß, dass die meisten Kommentare oben ironisch gemeint sind. Aber weil Zettel oben die auch in meinen Augen sinnlosen und bevormundenden »Brüsseler Ernährungsregelungen« in einen Topf mit der Anti-Nikotin-Gesetzgebung wirft, möchte ich doch noch eine Bemerkung loswerden.

    Die Gesetzgebung gegen das Rauchen unterscheidet sich von der möglicherweise bevorstehenden Gesetzgebung gegen ungesundes Essen in einem wesentlichen Punkt: hier sollen Unbeteiligte vor den Folgen des Rauchens geschützt werden. Es geht also darum, dass alle Bürger an bestimmten öffentlichen Orten das Recht auf eine nicht vergiftete und nicht nach Rauch stinkende Luft haben sollen.

    In das Recht der Raucher wird dagegen kaum eingegriffen, da sie immer genug Plätze finden werden, an denen sie rauchen können. Auch das Recht auf den Erwerb von Zigaretten ist seit jeher kaum eingeschränkt. Der Raucher wird lediglich zum Rauchen an einen anderen Ort gebeten, weil man nach vielen Jahrzehnten überraschenderweise herausgefunden hat, dass bestimmte Bestandteile des Rauches Unbeteiligten schweren Schaden zufügen kann.

  7. stefanolix
    31.05.2007 | 14:23

    PS: es sollte heißen: »… dass bestimmte Bestandteile des Rauches Unbeteiligten schweren Schaden zufügen können«.

  8. 31.05.2007 | 15:01

    @Stefanolix

    hier sollen Unbeteiligte vor den Folgen des Rauchens geschützt werden.

    Nein, das ist nur ein Vorwand, der die Argumentation erleichtert.

    Kennt Ihr eigentlich die DDR Kampagne “Turnen mit Walter Ulbricht”? Habe ich irgendwann mal auf Phoenix gesehen. Ulbricht turnte vor und das Volk hinterher.

  9. R.A.
    31.05.2007 | 15:26

    @Stefanolix:
    > hier sollen
    > Unbeteiligte vor
    > den Folgen des
    > Rauchens geschützt
    > werden.
    Wenn es nur das wäre, wäre alles in Ordnung.
    Leider gehen die gesetzlichen Maßnahmen weit über dieses Schutz-Ziel hinaus.

    > In das Recht der
    > Raucher wird
    > dagegen kaum
    > eingegriffen, da
    > sie immer genug
    > Plätze finden
    > werden, an denen
    > sie rauchen können.
    Eben dies gilt in vielen Fällen nicht mehr.
    Das fängt damit an, daß reine Raucher-Kneipen verboten sind, daß die Raucher-Abteile in Zügen und Flugzeugen wegfallen und oft sogar das Rauchen im Freien (z. B. an Bahnsteigen) verboten wird.

  10. Hardy
    31.05.2007 | 15:51

    @Dirk
    Moorhuhn umprogrammieren und fliegende Kyprianou’s rein(eventuell hat das sogar schon jemand getan?).
    @R.A.
    “Das fängt damit an, daß reine Raucher-Kneipen verboten sind, daß die Raucher-Abteile in Zügen und Flugzeugen wegfallen und oft sogar das Rauchen im Freien (z. B. an Bahnsteigen) verboten wird.”
    Sehe mich leider gezwungen Dir Recht zu geben, denn es wird IMHO niemand gezwungen in eine Raucher-Kneipe oder ein dementsprechendes Abteil zu gehen. Bei Flugzeugen sehe ich die Sache allerdings etwas anders.

  11. stefanolix
    31.05.2007 | 16:05

    Auf jedem »Nichtraucherbahnhof« gibt es Raucherecken. Dort kann problemlos geraucht werden. Diese Lösung der Bahn (nicht des Gesetzgebers!) behindert keinen Raucher. Sie schützt erstens die Nichtraucher und senkt zweitens die Kosten für die Reinigung der Bahnhöfe. Jedes vernünftig kalkulierende Unternehmen würde sein Hausrecht doch auch so nutzen.

    Züge sind öffentliche Verkehrsmittel und bisher gibt es selbst in den modernen ICE-Zügen keine technisch überzeugende Lösung, um die Nichtraucher vor Rauch zu schützen. Man schaue sich diese lächerlich abgetrennten Ecken mal an: da kommen alle Raucher aus dem ganzen Zug in eine Ecke eines Nichtraucherwagens, um ihre Zigaretten durchzuziehen. Und der Rauch zieht natürlich in die Reihen der Nichtraucher. Einen halben Meter neben der Ecke sitzt der erste Nichtraucher und der offene Gang ist etwa einen Meter breit. — Auch in den Zügen wird das Rauchverbot für die Bahn letztlich zu Einsparungen führen.

    Das Verbot in privaten Gaststätten finde ich falsch, sofern es in die Rechte der Betreiber eingreift. Aber in das Recht der Raucher auf ihr Nikotin wird auch dabei nicht eingegriffen, weil sie in nächster Nähe eine Möglichkeit zum Rauchen haben. Lediglich die Nichtraucher werden besser geschützt …

  12. R.A.
    31.05.2007 | 16:48

    @Stefanolix:
    > Auf jedem
    > »Nichtraucherbahnhof«
    > gibt es
    > Raucherecken.
    Vielleicht an den großen Bahnhöfen - bei den kleinen Stationen wohl nie.
    Und wer auf seinen Zug wartet, will das natürlich nicht irgendwo in einer entfernten Ecke des Bahnhofs tun.

    Das ist schlicht eine Schikane aus politischen Gründen (die Bahn ist ja auch kein normales Unternehmen), außerhalb geschlossener Räume ist grundsätzlich kein “Schutz” von Nichtrauchern nötig, da gibt es frische Luft genug.

    > keine technisch
    > überzeugende Lösung,
    Die klassische Methode, komplette Waggons zu Raucher- bzw. Nichtraucherzonen zu machen, hat hervorragend funktioniert.

    Diverse bei ICEs oder IRs eingeführte Murks-Lösungen mit Trennwand (wenn überhaupt) waren natürlich falsch - aber das war halt keine technische Notwendigkeit, das so schlecht zu trennen.

    Wohlgemerkt: Ich bin selber Nichtraucher und möchte durchaus geschützt werden, Passivrauchen stinkt mir im wahrsten Wortsinn.

    Aber die gegenwärtige politische Hysterie kann ich nicht nachvollziehen, da geht es wirklich weitgehend nur ums Schikanieren von Leuten, die nicht auf Linie sind.

  13. stefanolix
    31.05.2007 | 17:22

    Kannst Du Dir nicht vorstellen, dass die Bahn ein oder zwei Mal in Jahrzehnten auch schlicht betriebswirtschaftlich vernünftig denkt? Es muss doch letztlich Geld sparen, all diese bisher zwischen die Gleise geworfenen Kippen an einem Ort zu konzentrieren.

    Es hat auch offensichtlich die Kundenzufriedenheit erhöht, dass in den ICE-Bordbistros nicht mehr geraucht werden darf. Das wird sich vermutlich auch in den Umsätzen zeigen (ich weiß es nicht, aber man wird es irgendwann nach einem Jahr sicher erfahren).

    Soweit ich informiert bin, sollte es auf einem Bahnhof immer eine oder mehrere Raucherecken geben und wenn der Bahnhof ganz klein ist, kann man ja vor die Türe gehen. Und im übrigen muss man halt wissen, was Priorität hat: will man rauchen oder will man reisen …

    In den Nahverkehrszügen sieht es so aus: die werden im wesentlichen aus Steuergeldern subventioniert. Die Bundesländer sind quasi die Auftraggeber des Nahverkehrs. Solange das noch so ist, muss natürlich zuerst auf die Gesundheit der Reisenden Rücksicht genommen werden und die Bedürfnisse der Raucher treten in den Hintergrund. Die Bauart der modernen Züge ist sehr offen. Sie ist nicht mehr zum Abtrennen von Raucherabteilen geeignet. Außerdem werden Raucherabteile stärker verschmutzt. Also bleibt nur eine logische Konsequenz: Nahverkehr ist ab 2007 (zumindest in Sachsen) Nichtraucherverkehr.

    Niemand hindert einen privaten Zugbetreiber daran, einen kompletten Raucherzug auf die Strecke zu schicken. Mit Dampflok ;-)

    Das alles hat mit Hysterie nichts zu tun: ich lebe gesund und treibe Sport. Beides kostet mich Zeit und Geld. Also werde ich doch nicht freiwillig auf meinen vielen Bahnfahrten mein Gesundheitsrisiko durch Passivrauchen wieder erhöhen.

  14. R.A.
    1.06.2007 | 13:57

    @stefanolix:
    > Kannst Du Dir
    > nicht vorstellen,
    > dass die Bahn ein
    > oder zwei Mal in
    > Jahrzehnten auch
    > schlicht
    > betriebswirtschaftlich
    > vernünftig denkt?
    Als langjähriger Beobachter der Szene und pro-Bahn-Mitglied kann ich mir das in der Tat nur schwer vorstellen ;-)

    > all diese bisher
    > zwischen die
    > Gleise geworfenen
    > Kippen
    Das Übliche ist doch: Die Bahn stört sich recht wenig an solchem Müll.
    Und alle Schaltjahre mal wird komplett aufgeräumt, Kippen genauso wie der übrige Mist.

    Ich glaube wirklich nicht, daß die Reinigungskosten sparen wollten.

    > dass in den
    > ICE-Bordbistros
    > nicht mehr
    > geraucht werden
    > darf.
    Finde ich völlig in Ordnung - aber daß ein Waggon pro Zug für die Raucher ist, das halte ich für fair und das wäre selbstverständlich machbar.

    > und wenn der
    > Bahnhof ganz
    > klein ist, kann
    > man ja vor die
    > Türe gehen.
    Die meisten kleine Bahnhöfe haben gar keine Tür mehr, da steht man schlicht in der offenen Landschaft.
    Und da ist ein Rauchverbot schon absurd.

    > die werden im
    > wesentlichen aus
    > Steuergeldern
    > subventioniert.
    Das halte ich für völlig unerheblich.
    Daß Nichtraucher ihren Schutz bekommen sollen, das ist für mich klare Sache, auch ohne Subventionen.

    Aber Raucherschikanen darüber hinaus darf es nicht geben, auch mit Subventionen.

    > Niemand hindert
    > einen privaten
    > Zugbetreiber
    > daran, einen
    > kompletten
    > Raucherzug auf
    > die Strecke zu
    > schicken.
    Doch, der Gesetzgeber.

    > Also werde ich
    > doch nicht
    > freiwillig auf
    > meinen vielen
    > Bahnfahrten mein
    > Gesundheitsrisiko
    > durch
    > Passivrauchen
    > wieder erhöhen.
    Sehe ich doch völlig genauso.

    Aber wenn ich im Nichtraucherwaggon sitze, wird meine Gesundheit nicht durch eine Zigarette im Nachbarwaggon gefährdet.

  15. 1.06.2007 | 15:40

    Ich bin nicht in einem pro-Bahn-Verein, sondern einfach nur Bahnkunde (und in 50% der Fälle ist eigentlich mein Auftraggeber der Kunde der Bahn, weil er die Tickets bezahlt). Aber ich denke jetzt mal wirtschaftlich und zwar in folgender Richtung:

    Einen Nahverkehrszug kannst Du heute nicht mehr mit einem kompletten Raucherwagen ausstatten, das würde sich schlichtweg nicht lohnen. Die Nahverkehrszüge haben oft nur zwei große Wagen, da wäre es wirklich kontraproduktiv, einen davon für das Rauchen zu reservieren.

    Für einen kleineren Fernzug mit wenigen Wagen gilt sinngemäß das gleiche. Nur an einem richtig langen Fernzug würde es sich eventuell lohnen: vielleicht reservieren wirklich 100 Raucher in jedem Zug von (beispielsweise) Hamburg bis Freiburg. Aber ich muss Dir ehrlich sagen, dass ich an diese Zahl nicht glaube. Die meisten Raucher sitzen gar nicht gern in einem Raucherabteil. Die sitzen lieber unter Nichtrauchern und gehen dann in die berühmt-berüchtigte Raucherecke im ICE-Nichtraucherwagen.

    Ich bin übrigens nicht sicher, ob ein privat betriebener Raucherzug wirklich verboten wäre.

    Und noch ein Wort zu den Bahnhöfen: Alle bisherigen Maßnahmen zum »rauchfreien Bahnhof« (seit mindestens zwei Jahren nehme ich das wahr) sind — soweit ich weiß — freiwillige Maßnahmen der Bahn. Und mal ehrlich: jeder Raucher findet in Dresden, Bonn, Frankfurt oder Köln sein Plätzchen. Mit Schikanen hat das nichts zu tun. Viele Bürogebäude haben heute Rauchmeldeanlagen, so dass dort auch keine Zigaretten geraucht werden können. Und so kommen die Raucher halt mal an die frische Luft ;-)

  16. R.A.
    1.06.2007 | 17:24

    @Stefanolix:
    > Einen
    > Nahverkehrszug
    > kannst Du heute
    > nicht mehr mit
    > einem kompletten
    > Raucherwagen
    > ausstatten, …
    Einverstanden.
    Wie ich überhaupt mit jedem Deiner Beispiele einverstanden bin, wo in einem Einzelfall nachgedacht wurde und dann rauskam, daß es eben nicht rentabel oder praktikabel ist, Raucher zu berücksichtigen.

    Mir geht es bei der Bahn wie beim Bundestrend darum, daß grundsätzlich und eben aus ideologischen Gründen ALLES für “rauchfrei” erklärt wird.

    Also eben auch der zugige S-Bahn-Steig in der Pampa oder ein Zug mit 12 Waggons.

    Da folgt die “private” Bahn eben dem derzeit gültigen Bevormundungsdogma, es geht da nicht mehr darum, ob irgendwo konkret Nichtraucher Schutz brauchen.

  17. 1.06.2007 | 20:48

    Unsere Nahverkehrszüge haben mindestens 4 Wagen. Ich glaube, sogar 5 bis 6. Aber hier ist ja auch der Westen… ;-)

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