Auch wir können uns das doch sparen!

Der böse Onkel Bush spart an der Klimaforschung!

Ich frage mich spontan: Warum machen wir das nicht auch? Für unsere Damen und Herren Politiker ist das Problem doch hinreichend erkannt und die Problemlösung auch klar. Wir müssen weniger CO2 in die Atmosphäre blasen.
Wenn das alles so klar ist, brauchen wir die Klimaforschung nun wirklich nicht mehr besonders ausgiebig zu fördern.

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3 Kommentare zu “Auch wir können uns das doch sparen!”

  1. 5.06.2007 | 16:45

    Absolut richtig. Ein so umfassend ausgeforschtes Gebiet kann doch wirklich Platz machen für Wissenschaften, die noch etwas zu entdecken haben.

  2. 5.06.2007 | 18:51

    Na ja, ich hatte bisher den Eindruck, dass es in Sachen Klimawandel zu viele Vermutungen - (Computermodelle rechne ich frecherweise dazu) und zu wenige “harte Fakten” gibt. (Wenn man sich z. B. mal ansieht, wie dünn in weiten Teilen der Erde das bodennahe meteorologische Netzwerk ist, dann sind viele der bunten Karten, die angeblich das Klima in der Sahara - dem Amazonas-Becken - dem Südpazifik - dem nördlichen Russland usw. - also faktisch dem größten Teil der Erde - darstellen, bestenfalls Schätzwerte).

    In der Realität also durchaus Forschungsbedarf!
    In der virtuellen Welt der Politik(darstellung) und des (Konfetti-)Journalismus sieht das allerdings tatsächlich so aus, wie Boche es darstellt. Alle wissen Bescheid, am meisten die, die im wahren Leben nicht mal ein Barometer ablesen könnten und bei “kleiner Eiszeit” zuerst an Langnese oder Schöller/Mövenpick denken …
    So, wie vor über 20 Jahren der “Stern” zur Illustration des “Waldsterbens” mal einen völlig kahlen Laubwald vor dürsterer Industriekulisse zeigte - leider war das Foto im Februar aufgenommen worden!

    Was ich auch beobachte, ist, dass Forschungsprojekte praktisch beliebiger Art mit dem Argument “Klimaforschung” “verkauft” werden. Damit passiert das auf akademischer Ebene, was auch im Journalismus und in der Politik abläuft: “Nicht ohne meinen Klimawandel!”
    Bzw. mit “Klimawandel” drauf geht ein Förderungsantrag im Bereich Geowissenschaften und Biowissenschaften leichter durch. So, wie er vor 20 Jahren mit dem Etikett “Waldsterben” leichter durch kam. Daraus mag ich den antragstellenden Wissenschaftler übrigens keinen Vorwurf machen, so läuft das System nun mal …

  3. 6.06.2007 | 10:03

    Angesichts der großen wissenschaftlichen Unsicherheit könnte die Klimaforschung durchaus etwas von den für den “Klimaschutz” herausgeworfenen Geldern vertragen. Allerdings müsste man vorher einen neutralen Verteilungsschlüssel entwickeln, denn noch mehr argumentative Absicherung der Ressourcenvernichtung unter dem Banner des Klimaschutzes brauchen wir sicherlich nicht. Was dies betrifft, hat das IPCC tatsächlich schon das letzte Wort gesprochen. ;-)

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